Zitronensäure – Der nachhaltige Helfer im Haushalt

Egal, ob zum Putzen, Backen oder für DIY Projekte. Zitronensäure ist der Geheimtipp schlechthin. Dabei ist die vielseitig einsetzbare Säure ein nachhaltig und schonend zur Umwelt. Was man mit dem Wundermittel alles machen kann, wie man die Säure am besten einsetzt und worauf man dabei achten sollte erfährst du in diesem Artikel. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema. Die Zitronensäure kann hier ein großer Schritt für einen umweltschonenden Haushalt sein.

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Was ist Zitronensäure?

Zitronensäure, auch Citronensäure geschrieben, wird schon seit sehr langer Zeit von Menschen benutzt. Die reinigende, desinfizierende sowie konservierende Säure ist besonders aus Zitrusfrüchten bekannt. Früher wurde Zitronensäure aus unreifen Zitronen hergestellt. Die Herstellung wurde jedoch stark verändert. Bei der konzentrieren, chemischen Herstellung außerhalb der EU ist sogar Gentechnik mit im Spiel. In diesem Artikel geht es jedoch um die natürliche Form der Zitronensäure.

Zitronensäure eignet sich also hervorragend als Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln und vielem mehr. Gleichzeitig ist Zitronensäure viel günstiger. Sie lässt sich einfacher aufbewahren und kann viele verschiedene Mittel ersetzen.

Ist Zitronensäure gefährlich?

Zitronensäure ist, wie der Name schon sagt, eine Säure und kann natürlich auch gefährlich sein. Hier handelt es sich jedoch überwiegend um die chemisch hergestellte Zitronensäure. Die natürliche Zitronensäure kommt auch in der Natur vor und ist so biologisch und umweltschonend. Sie ist nicht nur in Zitronen zu finden. Sondern auch in weiteren Früchten, wie Beeren oder Tomaten. Jedoch ist dann der Säureanteil etwas geringer. Trotzdem sollte mit der Säure vorsichtig umgegangen werden, denn es können Reizungen sowie Schädigungen der Augen entstehen. Also nicht in die Augen reiben und je nach Anwendungsgebiet und Konzentration Hände gründlich waschen oder Handschuhe benutzen. Sollte doch mal etwas ins Auge gegangen sein, sofort Ausspülen und bei anhaltender Reizung einen Arzt aufsuchen. Dabei bestenfalls die Verpackung mitnehmen.

Ist Zitronensäure nachhaltig?

Zitronensäure gibt es als Pulver und in flüssiger Form. Für einen nachhaltigen Umgang eignet sich das Pulver jedoch besser, da so Plastikverpackungen vermieden werden können. Etwa 3 Jahre ist Zitronensäure haltbar. Dafür muss sie jedoch dunkel und trocken gelagert werden. Neben der Vermeidung von Plastikmüll hat Zitronensäure weitere nachhaltige Eigenschaften. Denn ein Großteil der angebotenen Reinigungsmittel ist nicht biologisch abbaubar und fordert Herstellungstechniken, die die Umwelt stark belasten. Das Ersetzen von chemischen Reinigungsmitteln durch Zitronensäure bietet sich daher an.

Wofür kann man Zitronensäure benutzen?

Ein Mittel für alles! Das trifft bei der Zitronensäure wirklich zu. Sie kann für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt werden und ist ein wahres Multitalent. Eine Packung Zitronensäurepulver gehört deshalb in jeden Haushalt.

Reinigen

  • Rost entfernen
  • Schmutzt entfernen
  • Fett entfernen
  • Fenster putzen
  • Entkalken
  • Geschirrspülmittel
  • Waschpulver Wäsche
  • Fleckenentferner
  • Weichspüler

Einmachen

  • Marmeladen
  • Gelees
  • Sirup

DIY Projekte

  • Bastelknete
  • Badebombe

Reinigen mit Zitronensäure – Was ist zu beachten?

Zitronensäure eignet sich einfach ideal zum Reinigen der verschiedensten Oberflächen und Materialien. Jedoch sollten keine Marmoroberflächen oder Oberflächen aus Kalkstein mit Zitronensäure behandelt werden, da dies von der Säure angegriffen wird. Auch Bügeleisen sollten nicht mit Zitronensäure behandelt werden, da sich durch die Hitze Calciumcitrat bilden kann und dieses die Düsen verstopft. Bist du dir nicht sicher, ob das Material die Säure verträgt, solltest du es vorher an einer unauffälligen Stelle testen. Auch auf Aluminium sollte keine Zitronensäure angewendet werden.

Rost entfernen

Mithilfe von Zitronensäurepulver kann im Handumdrehen Rost entfernt werden. Zum Beispiel bei einem Grillrost, Backblech oder altem Werkzeug. Dafür wird ein Teelöffel Zitronensäurepulver auf 100 ml Wasser gelöst und direkt auf die Stelle gegeben (außer es steht eine andere Mengenangabe auf der Verpackungsanleitung). Man kann das zu säubernde Objekt jedoch auch in die Säuremischung einlegen und darin einweichen lassen. So löst sich der Rost ganz leicht ab. Auch das innere eines Backofens lässt sich toll mit der Säure reinigen.

Schmutz entfernen

Als einfaches Reinigungsmittel kann Zitronensäurepulver fast im ganzen Haus angewendet werden. Zum Beispiel im Badezimmer oder der Küche. Auch besonders hartnäckige Verschmutzungen sind für den Zitronensäurereiniger kein Problem. Dazu zählen zum Beispiel dunkle Fugen im Bad. Mit der Zahnbürste eingerieben lässt sich der Schmutz ganz leicht entfernen. Außerdem macht es die Oberflächen schön glänzend und gleichzeitig befreit es von Bakterien. Die Konzentration kann hier ganz einfach und individuell angepasst werden.

Fett entfernen

Fette sind oft sehr hartnäckig und die Reinigung kann aufwendig sein. Mithilfe von Zitronensäurepulver ist jedoch auch dies kein Problem. Hier kann ähnlich wie beim Rost vorgegangen werden. Entweder direkt auf die Stelle auftragen oder einwirken lassen. Bei starker Verschmutzung den Vorgang einfach wiederholen oder eine konzentriertere Mischung benutzen.

Fenster putzen

Auch Scheiben lassen sich mit Zitronensäure reinigen. Dabei ist das Ergebnis streifenfrei und glänzt, wie bei normalem Haushaltsreiniger oder Fensterreiniger auch. Zudem hält es den Schmutz lange ab und bietet sich daher an. Im Gegensatz zu Rost oder starken Verschmutzungen wird hier nur eine geringe Menge der Säure benötigt. 2 bis 3 Esslöffel auf einen Liter Wasser genügen meist vollkommen aus.

Entkalken von Küchengeräten

Auch Kalk lässt sich mithilfe von Zitronensäurepulver einfach entfernen. Bei 2 bis 3 Esslöffeln Zitronensäure pro Liter kann zum Beispiel eine Kaffeemaschine entkalkt werden. Dafür lässt man die Maschine entweder normal durchlaufen und tauscht das Wasser gegen die Lösung oder nutzt (wenn vorhanden) den Reinigungsmodus des Gerätes. Auch ein Wasserkocher kann Kalk ansetzen. Hier einfach den Wasserkocher mit Lösung anstellen und höchstens 30 Minuten einwirken lassen. Die Geräte sollten danach mit klarem Wasser nachgespült werden.

Geschirrspülmittel aus Zitronensäure

Um aus Zitronensäurepulver ein Geschirrspülmittel selbst herzustellen, benötigt es neben dem Säurepulver noch Soda, Natron und Spülmaschinensalz. Es ist wesentlich günstiger als Reinigungstabs. Das Ergebnis ist jedoch das gleiche. Durch die desinfizierenden und Geruchs-bindenden Eigenschaften eignet sich hier Zitronensäurepulver besonders gut. Für das selbstgemachte Geschirrspülmittel werden die Zutaten einfach vermischt und in ein Behältnis gegeben. Einmachgläser eignen sich gut, da die Mischung so trocken gelagert werden kann.

  • 300g Zitronensäure
  • 300g Soda
  • 300g Natron
  • 125g Spülmaschinensalz

Beim Soda solltest du darauf achten, reines Soda-Pulver zu nutzen. Denn die Zutaten müssen trocken sein, damit sie nicht schon vorher miteinander reagieren. Das fertige Geschirrspülmittel reicht dann für 30 bis 40 Spülgänge.

Waschpulver selbst herstellen aus Zitronensäure

Ähnlich wie beim Geschirrspüler kann Zitronensäurepulver auch für die Wäsche genutzt werden. Dafür wird eine Mischung aus Kernseife, Soda, Natron und Zitronensäurepulver gemischt. Für den Geruch können auch noch ätherische Öle ergänzt werden. Für eine bessere Waschwirkung und als Wasserenthärter kann außerdem Spülmaschinensalz hinzugefügt werden.

  • 100g Kernseife
  • 150g Soda
  • 150g Natron
  • ggf. 100g Spülmaschinensalz
  • ätherisches Öl
  • 100 bis 150g Zitronensäure

Die Kernseife wird mithilfe einer Reibe ganz klein gerieben und mit den anderen Zutaten vermischt. Hier unbedingt darauf achten, dass nur reines Soda benutzt wird, um ein vorzeitiges Reagieren zu verhindern. Bei bunter Kleidung sollte das Zitronensäurepulver wesentlich sparsamer eingesetzt werden, da die Säure eine bleichende Wirkung haben kann. Für bunte Wäsche kann daher auch auf Essigweichspüler umgestiegen werden.

Zitronensäure als Fleckenentferner

Besonders Schweißflecken, Deoreste oder Grasflecken sind mit herkömmlichen Mitteln oft schwer aus der Kleidung zu entfernen. Mithilfe der bleichenden Wirkung von Zitronensäure gehen jedoch auch die hartnäckigsten Flecken einfach aus der Kleidung. Dafür wird entweder die Stelle oder das ganze Kleidungsstück in eine Zitronensäure/ Wassermischung eingelegt und danach normal gewaschen. Auf einen Liter Wasser kommen dabei etwa 15g Zitronsäurepulver.

Weichspüler aus Zitronensäure

Dieser Trick ist wirklich extrem einfach. Denn das Säurepulver kann direkt in die Weichspülerkammer gegeben werden. Etwa ein Teelöffel für einen Waschgang. Einige Waschmaschinen haben einen sehr kleinen Durchgang für den Weichspüler. Damit nichts verklumpt kann das Pulver auch aufgelöst werden. So einfach wird der Weichspüler hergestellt. Doch auch hier sollte mit bunter Kleidung etwas vorsichtiger umgegangen werden, um einen bleichenden Effekt zu vermeiden.

Desinfektionsmittel aus Zitronensäure

Durch die antibakterielle Wirkung ist Zitronensäurepulver eine gute Basis für Desinfektionsmittel. Desinfektionsmittel wird besonders im Moment ständig benötigt und kann ganz leicht selbst hergestellt werden. Dafür brauchst du nur Zitronensäure, Isopropol oder Bio-Ethanol-Alkohol und lauwarmes Wasser. Außerdemwird ein geeignetes Gefäß, zum Beispiel eine Spühflasche, benötigt.

Mit 250ml Alkohol wird dann 1 Teelöffel Zitronensäurepulver und ein viertel Teil lauwarmes Wasser (ca. 83ml Wasser) gemischt. Also drei Teile Alkohol mit einem Teil Wasser und einem Teelöffel Säurepulver gemischt. So einfach stellt man sein eigens Desinfektionsmittel her.

Einmachen von Marmeladen, Gelees und Sirup

Da die Zitronensäure auch bindende und haltbar machende Eigenschaften besitzt, ist es ideal für das Einkochen von Marmeladen etc. geeignet und völlig unbedenklich. Vor dem Einkochen der Früchte wird dann etwa 10 bis 20g Zitronensäurepulver in die Masse gegeben. Die Zitronensäure gibt dabei auch einen leichten Geschmack ab, mit dem du die Marmelade sogar noch Geschmacksintensiver herstellen kannst. Ein wahrer Alleskönner!

Bastelknete aus Zitronensäure selber machen

Bastelknete ist besonders bei den ganz Kleinen der Hit. Doch schnell wird diese hart und unbrauchbar. Außerdem verschmutzt die Bastelknete schnell und der Spaß daran sinkt. Warum also teure Knete nachkaufen, wenn man sie ganz leicht selber herstellen kann. Dabei können auch die Kleinsten helfen und haben einen riesigen Spaß daran, mit der DIY Knete zu spielen. Die Zutaten sind dabei frei von chemischen Mitteln und häufig ist sogar alles im Haushalt vorhanden.

Für die DIY Bastelknete benötigst du Wasser, Mehl, Salt, Öl und Zitronensäure.

  • 200ml kochendes Wasser
  • 200g Mehl
  • 100g Salz
  • 3 TL neutrales Öl
  • 3 TL Zitronensäure
  • Lebensmittelfarbe

Einfach alle Zutaten bis auf die Lebensmittelfarbe erst mit einem Handrührgerät und dann mit den Händen vermischen und in kleinere Teile teilen. Die einzelnen Teile dann wie gewünscht mit Lebensmittelfarbe einfärben und am besten in einer Brotdose im Kühlschrank aufbewahren. So ist sie mehrere Monate haltbar. Sollte die Knete hart werden, kannst du sie einfach mit etwas Wasser wieder weich machen.

Badebombe aus Zitronensäure

Badebomben machen Klein und Groß sehr viel Spaß. Doch diese müssen nicht teuer eingekauft werden. Du kannst sie ganz einfach selber herstellen. Für den sprudelnden Effekt sorgt hier der Mix aus Natron und Zitronensäure.

Zutaten für 3 Badebomben

  • 200g Natron
  • 100g Zitronensäure
  • 30ml Pflanzenöl
  • 50g Speisestärke
  • 5 – 7 Tropfen ätherisches Öl
  • 1 TL Wasser
  • Lebensmittelfarbe
  • ggf. Deko (Blüten oder Kräuter)
  • ggf. Honig oder Milchpulver
  • ggf. Badekugelform (kann auch mit den Händen geformt werden)

Natron und Stärke mischen und mit Ölen und Wasser vermengen. Die Zitronensäure dazugeben und ebenfalls vermengen. Je nachdem, wie die Kugeln eingefärbt werden sollen portionieren und vorsichtig die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Diese schnell einmischen, damit keine frühzeitige Reaktion stattfindet. Dann erst die Blüten etc. in die Form geben und darauf die Mischung andrücken. Hier kann in farbigen Schichten gearbeitet werden. Die andere Hälfte ebenso vorbereiten. Die Mischung sollte über den Rand der Form gehen, damit die Hälften einfach aneinandergedrückt werden können. Die Badebombe aus der Form lösen und für ein paar Tage aushärten lassen oder mehrere Stunden in den Kühlschrank legen. Sie sollte daraufhin trocken und luftdicht gelagert werden, damit sie nicht schon vorher reagiert. So einfach stellst du ganz individuelle Badekugeln her. Diese lassen sich auch wunderbar verschenken. Die Mischung reicht etwa für 3 Badekugeln.

Fazit

Mithilfe von Zitronensäure lassen sich die unterschiedlichsten Reiniger und Haushaltshilfen herstellen. Toll ist, dass man so meist nur eine oder wenige Zutaten benötigt. Im Gegensatz zu den unterschiedlichen Reinigern, Entkalkern etc. Außerdem ist diese Variante umweltschonend und kann viel besser gelagert werden. Ein wahres Multitalent, welches eine tolle Alternative bietet und im Umgang sehr einfach ist. Wenn du einmal angefangen hast, deine Reiniger etc. selbst herzustellen wirst du merken, wie vielseitig die Säure ist und wie sie den Haushalt erleichtern kann. Besonders beim Thema Nachhaltigkeit liegt Zitronensäure deshalb klar vorne.

Letzte Aktualisierung am 5.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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