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Vegane Proteine

Wo finde ich vegane Proteine?

In diesem Beitrag stellen wir dir vegane Proteine vor. Manchmal scheint es doch schwer vegan Eiweiß zu bekommen.

Es gibt allerdings inzwischen viele sehr gute vegane Proteinpulver. Diese helfen als Ergänzung zu einer normalen Ernährung. Außerdem natürlich, wenn du durch viel Sport erhöhten Eiweiß-Bedarf hast.

In diesem Artikel findest du zuerst die beliebtesten veganen Proteinpulver. Anschließend gehen wir auf die verwendeten Protein-Arten ein, die in diesen Shakes verwendet werden.

Danach recherchieren wir für dich nach Eiweißquellen, die du in deine alltägliche Ernährung einbauen kannst. Natürlich gehört dazu auch ein ausführliches Wiki über Aminosäuren.

Proteinpulver: Die beliebtesten veganen Proteine als Shake

Es ist gar nicht so schwer in einer veganen Ernährung Eiweiß zu implementieren. Egal, ob du zum Sport gehst oder nicht, kann ein leckerer Shake eine gute Ergänzung für deine Ernährung bieten.

Wenn du kein großer Fan von Linsen, Erbsen und Tofu-Bergen bist, dann kannst du dich mit einem einfachen Shake mit veganem Eiweiß versorgen.

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Welches vegane Proteinpulver ist am besten?

Hier findest du immer die aktuellen Top 3 Proteinpulver, die du als Veganer zu dir nehmen kannst. Sie bestehen aus Kombinationen verschiedener Eiweiße. Das ist wichtig, damit ein ausgewogenes Aminosäureprofil entsteht. Diese Kombination ist nötig, um deine Zellen ideal zu versorgen.

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Der nächste Abschnitt zeigt dir die Eigenschaften der verschiedenen Proteine auf, die in den Shakes verwendet werden:

Verschiedene pflanzliche Proteine

An dieser Stelle des Artikels werden wir dir die verschiedenen pflanzlichen Eiweißquellen vorstellen:

Reisprotein

Das Reisprotein ist fast ein Superfood. Es ist reich an Nährstoffen zum Aufbau von Muskeln. Da Reisprotein ein pflanzliches Eiweiß ist und damit zu den veganen Proteinen gehört, ist es besonders gut für den Erhalt der Knochen. Zudem wird Reisprotein sehr gut von unserem Körper verwertet und verdaut. Damit ist es auch eine super Alternative zu den Protein-Pulvern. Aber das Reisprotein hat noch weitere Vorteile, es ist vegan, laktose- und glutenfrei, frei von Soja und von Hypoallergen. Warum also nicht einen Supershake mit Hilfe von Reisprotein mixen und genießen?

Erbsenprotein

Erbsenprotein wird aus gelben und grünen Erbsen gewonnen und anschließend zu einem Pulver extrahiert. Erbsenprotein ergibt eine wertvolle Quelle, um vegane Proteine aufzunehmen. Denn Erbsenprotein ist allergenarm, rein pflanzlich und enthält sehr viele eisenreiche Aminosäuren. Erbsenprotein eignet sich gut für die zusätzliche Ernährung von Kraftsportlern mit veganen Proteinen, da das Erbsenprotein eine gute Proteinquelle darstellt. Zudem ist Erbsenprotein auch für Menschen geeignet, die abnehmen wollen, da das enthaltene Protein die Gewichtsabnahme beschleunigt.

Sojaprotein

Sojaprotein ist sehr einfach zuzubereiten, da die Sojaflocken nur mit heißem Wasser übergossen werden müssen, anschließend können frische Früchte je nach Geschmack zugegeben werden. Damit bilden die veganen Proteine des Sojaprotein eine gute Grundlage für Shakes, Müslis oder Smoothies. Sojabohnen haben jedoch zwei Nachteile, sie sind nicht nachhaltig für die Umwelt und sie verursachen bei vielen Menschen Allergien.

Weizenprotein

Weizenproteine werden auch als Gluten bezeichnet, Gluten, das ist vielen Menschen bekannt, vertragen nicht alle Menschen. Weizenproteine sind in den Getreidesorten Roggen, Weizen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Emmer, Einkorn, Kamut und Triticale enthalten. Wird das Gluten mit Wasser vermischt, entsteht ein zäher Kleber, der sich gut zu Brot verarbeiten lässt.

Sonnenblumenprotein

Das Sonnenblumenprotein stellte eine ideale Proteinquelle für Vegetarier, Veganer und Rohköstler dar, da es 45 % Proteine enthält und sehr gut verträglich ist. Es ist zudem Soja-, Gluten- und Laktose-frei, enthält viele gute essenzielle Aminosäuren, B-Vitamine und Folsäure, Ballaststoffe und Mineralien sowie 100 % natürliches Eiweiß. Werden die veganen Proteine der Sonnenblume beispielsweise täglich über das Müsli gegeben oder als Trink eingenommen, sind sie sehr gesund für den menschlichen Körper.

Mandelprotein

Das Mandelprotein hat den Vorteil, besonders ist lecker und gesund zu sein. Außerdem enthält es 50 % pflanzliche Proteine, die frei von Gluten und Laktose sind, dafür besitzt das Mandelprotein viele gute Aminosäuren, die angenehm nach Nuss schmecken. Mandelprotein ist ein super veganes Protein, um uns gesund zu ernähren.

vegane Proteine-Liste

Hier finden sich Proteine:

  • Soja
  • Erbsen
  • Linsen
  • Kichererbsen

TOP vegane Proteinquellen

Hier recherchieren wir dir eine Liste der Proteinquellen, sortiert nach Eiweißgehalt pro 100g.

vegane Proteine nach Wertigkeit

Je nachdem, wie gut dein Körper die Proteine aufnehmen kann, wird die Wertigkeit bestimmt. Hier findest du daher eine Liste veganer Proteine, sortiert nach ihrer Wertigkeit.

Gerade recherchieren wir nach den passenden Antworten für deine wichtigsten Fragen:

Häufige Fragen zu veganen Proteinen

Proteine: Was ist das?

Wir sprechen von Eiweißen und Wissenschaftler von Proteinen. Hinter beiden Namen stecken Makromoleküle, die aus Aminosäuren, also aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff aufgebaut sind. Denn alle lebenden Organismen sind aus Proteinen aufgebaut, da sie der Grundbaustein für alle Zellen sind. Proteine sind Bausteine, die als Aminosäuren bezeichnet werden und die wiederrum aus langen Aminosäureketten bestehen, die sehr kompliziert gefaltet sind. Diese Aminosäureketten besitzen unterschiedlich lange Ketten, die sich untereinander und miteinander verschieden kombinieren, deshalb gibt es verschiedene vegane Proteine. Lebewesen und Pflanzen brauchen, um zu wachsen, das Immunsystem zu stärken, Wunden zu heilen und um die Muskeln aufzubauen, Aminosäuren, also Proteine. Proteine sind aber ebenso wichtig für die Erhaltung unserer Zellen und unseres Gewebes. Mit der täglichen Nahrung nehmen wir Proteine in Form von Getreide, Gemüse oder Obst zu uns. Würden wir keine Proteine zu uns nehmen, kämen lebenswichtige Prozesse, wie der Stoffwechsel, die Teilung der Zellen sowie deren Regeneration, aber auch der Aufbau der Muskeln, die Abwehrstärke unseres Immunsystem, die Blutgerinnung und der Aufbau von Hormonen zum Erliegen. Deshalb müssen wir Proteine mit der Nahrung zu uns nehmen, damit wir sowohl geistig als auch körperlich fit und gesund bleiben.

Wie viel Proteine pro Tag brauche ich?

Unser Bedarf an Proteinen ändert sich im Laufe unseres Lebens. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von 0,83g Protein pro kg Körpergewicht, Neugeborene benötigen in der Wachstum Phase, also im ersten Lebensjahr, sehr viel mehr Proteine, nämlich 2,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Jugendliche und Kinder brauchen dann ab ihrem 10. Lebensjahr nur noch durchschnittlich 1 Gramm aufzunehmen. Trotzdem benötigen wir ein Leben lang Tag für Tag die Zufuhr von vor allem veganen Proteinen, da dem Bindegewebe während des Tages und in der Nacht stetig Aminosäuren entzogen werden, um die lebenswichtigen Funktionen im Körper aufrecht zu erhalten. Vegane Proteine gehören aber auch zu den wichtigen Reservestoffen, beispielsweise wenn der Körper durch bestimmte Umstände auf Nahrung verzichten muss. Die von der Leber, der Milz und den Muskeln gespeicherten Proteine dienen dann dem Körper als Energiequelle.

Wofür sind Proteine gut?

Proteine erhalten die Funktionen unseres Körpers, der aus mehr als tausend verschiedenen Proteinen zusammengesetzt ist, die im Laufe unseres Lebens immer wieder erneuert und ausgetauscht werden. Dies nennen Wissenschaftler Proteinbiosynthese. Die Proteinbiosynthese macht es erforderlich, dass wir täglich Aminosäuren in Form von Protein zu uns nehmen. Gerade vegane Proteine erhalten die Funktionen in unserem Körper, außerdem sind sie wesentlich für das Wachstum der Zellen und des Gewebes. So bestehen Enzyme aus Proteinen, die die biochemischen Reaktionen in unseren Körper regeln. Protein ist ebenso ein Baustein für das Molekül Hormon, dem es als Botenstoff dient, um so die Kommunikation zwischen den Zellen, dem Gewebe und den Organen zu gewähren. Und zu guter Letzt ist Protein ein wichtiger Baustein für die Zellen des Immunsystem, das uns vor Angriffen auf den Körper schützt.

Was ist ein Protein?

Proteine sind unterschiedliche Aminosäuren, die miteinander verknüpft sind. Nicht nur wir Menschen enthalten Aminosäuren, sondern auch die Pflanzen und die Tiere enthalten wichtige Proteinbausteine. Wir Menschen verfügen über 21 proteinogene Aminosäuren. Andere Aminosäuren, wie Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin können wir selbst nicht aufbauen, daher müssen wir sie mit der Nahrung zu uns nehmen. Ein Protein besteht aus über 300 Aminosäuren. Dabei enthält jedes Protein eine einzigartige Abfolge von Aminosäuren. Wie Buchstaben können Aminosäuren in Millionen verschiedene Reihen und Wörter angeordnet werden, sie sind es, die dem jeweiligen Protein seine bestimmte Gestalt geben. Die Gestalt von einem Protein ergibt seine Funktion. Tiere, Pflanzen und Menschen besitzen arteigene Proteine. Aminosäuren sind essenziell oder nicht essenziell. Essenzielle Aminosäuren können nicht vom Körper hergestellt werden, nur die essenziellen Aminosäuren stellt der Mensch selbst her.

Wie viele Proteine hat eine Banane?

Das uns die Banane schnell viel Energie liefert, ist den meisten Menschen bekannt, denn eine Banane enthält große Mengen an Magnesium. Aber das ist nicht alles. Die gelbe Frucht, übriges das Lieblingsobst der Deutschen, enthält zudem Kalium und Vitamin B6, Folsäure, Vitamin C, Eisen, Zink. Wobei Vitamin B6 wichtig für den Eiweißstoffwechsel ist. Jeden Tag eine Banane zu essen, liefert dem Körper neben den wichtigen veganen Proteinen gesunde Vitamine und Mineralien. Deshalb ist die Banane auch in über 50 % aller Smoothies enthalten. Wie wäre es mit einem leckeren Kiwi-Bananen-Smoothie, der ist super lecker und gibt dem Körper, was er braucht.

Wieviel Proteine pro kg Körpergewicht?

Empfohlen wird eine Tageszufuhr von 0,93 g pro Kilogramm Körpergewicht. Die Aufnahme der veganen Proteine sollte über den ganzen Tag verteilt erfolgen. Als ideal werden 25-30 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit bezeichnet, entsprechend dem jeweiligem Körpergewicht, ob Mann oder Frau und in welcher Wachstum Phase sich der Mensch befindet. Wer abwechslungsreich und gesund isst, deckt seine tägliche Zufuhr an Proteinen durch vegane Lebensmittel.

Leistungssportler und Sportler, die Krafttraining betreiben, also Muskeln aufbauen wollen und müssen, sollten laut den Ernährungsexperten täglich 1,2 bis 1,7 g Proteine pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Aber auch Marathonläufer haben einen 20 bis 30 prozentig höheren Bedarf an veganen Proteinen, da sie viel Eiweiß beim Lauf zur Gewinnung von Energie verstoffwechseln. Demzufolge müssen auch Menschen, die aktiv sind und viel Sport treiben, mehr Proteine zu sich nehmen. Gute vegane Proteine liefern insbesondere Linsen, Erbsen, Sojabohnen und Lupinen. Da Muskeln mit Hilfe von Eiweiß aufgebaut werden. Allerdings reicht es nicht aus, nur besonders viele Proteine zu essen, die Muskulatur eines Sportlers muss auch hart arbeiten, um einen kräftigen Bizet oder einen Waschbrettbauch aufzubauen.

Welche Proteine sollten wir zu uns nehmen?

Zur Eiweißaufnahme eignen sich besonders pflanzliche Proteinquellen. Unter Sportlern sind vor allem Eiweiß- Shakes, Nüsse, Tofuprodukte und Gemüse, wie Brokkoli die Renner. Aber auch Vollkorn und Getreide wie Hafer, Roggen, Dinkel, Hirse, Quinoa, Amarant und und Buchweizen liefern neben wertvollen veganen Proteinen komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Eiweiß kann sehr gut von unserem Körper umgesetzt werden, da das Aminosäuremuster den des Menschen ähneln. Zu den pflanzlichen Eiweißquellen zählen neben den veganen Proteinen Soja-Produkte, Nüsse, Tofu, Kerne, Erbsen und Hülsenfrüchte. Gerade pflanzliche Eiweiße sind von besonders hoher Wertigkeit für den Körper. Wichtig ist jedoch, das die Aufnahme der Nahrung immer ausgewogen erfolgt, das heißt, wir sollten abwechslungsreich und gesund essen.

Wie verarbeitet der Körper Proteine?

Ein weiterer Vorteil von Eiweiß ist, das es nicht in den Fettdepots gelagert wird, sondern als Bausubstanz dient. Unser Körper nutzt das Protein nur begrenzt zur Gewinnung von Energie. Eiweiß vermindert die Pölsterchen aus Fett, da Eiweiß den Stoffwechsel auf Touren bringt. Wieso? Ganz einfach, weil unserer Körper bei der Verbrennung von Eiweiß Wärme produziert. Und Wärme schmilzt die lässigen Fettzellen weg. Eiweiß verbrennt im Schnitt rund 20 bis 30 Prozent Kalorien, während Kohlenhydrate nur rund 5 bis 10 Prozent verbrennen und Fett höchstens fünf Prozent. Damit sind die veganen Proteine der klare Gewinner, bei der Reduzierung von Gewicht.

Eiweiß erhöht die Anzahl der Sättigungshormone im Körper
Jede Mahlzeit, die viel Eiweiß enthält, lässt den Blutzucker und damit die Ausschüttung von Insulin nur wenig an – und abfallen. Weder der Blutzucker noch der Insulinspiegel sausen in die Höhe oder fallen ebenso schnell wieder hinab, wie dies durch Kohlenhydrate und vor allem durch ungesunde Nahrung geschieht. Damit bleiben die lässigen Hungerattacken aus. Der Körper hat Zeit, seine Verbrennung von Fett anzukurbeln. Aber Eiweiß hat noch einen weiteren Vorteil, denn das Protein ist ein natürlicher Dämpfer unseres Hungers. Eiweiß sättigt stark, ungefähr doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Fett, da es vorverdaut werden muss. Zudem bleibt Eiweiß fast fünf Stunden im menschlichen Magen, ehe es verdaut ist. Vegane Proteine senken zudem die Konzentration von Ghrelin, einem appetitfördernden Hormon im Körper.

Essentiell heißt nichts anderes als lebensnotwendig. Proteine, also Aminosäuren sind notwendige Bausteine, die wir zum größten Teil mit der Nahrung aufnehmen müssen, da unser Körper keine ausreichende Eigensynthese besitzt. Aminosäuren haben für uns nicht nur als Proteine Bausteine eine Bedeutung, sie sind auch Ausgangsprodukte für vielfältige Verbindungen von wichtigen Funktionen für den Stoffwechsel. Das lebensnotwendige L-Carnitin, bedeutsam für den Fettstoffwechsel bildet der Körper aus den zwei essentiellen Aminosäuren Lysin und Methionin. Fehlen dem Körper die Proteine Lysin und Methionin, können bestimmte, wichtige Körperfunktionen nicht optimal gewährleistet werden. Beispielsweise ist für ein neugeborenes Kind Histidin essentiell, während für einen gesunden Erwachsenen Histidin nur bedingt lebensnotwendig ist.

Was bewirkt ein Mangel an Proteinen?

Eiweiß ist für viele Aufgaben im Körper zuständig, so steuert es zum Beispiel den Aufbau und den Erhalt der Zellen im Körper, es hilft bei der Wundheilung und schützt vor Krankheiten. Ein erwachsener Mensch sollte täglich etwa 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht mit der Nahrung zu sich nehmen. Der Bedarf nimmt bei schwangeren und stillenden Frauen noch zu.

Ein Mangel hat Folgen, dazu zählen beispielsweise Ausfall der Haare und Antriebsarmut. Aber auch Krankheiten, wie Eiweißmangel, genannt Kwashiorkor, gehören dazu. Erkennbar an den dicken Bäuchen bei Kindern. Die dicken Bäuche entstehen dadurch, weil der Organismus mit Hilfe von Wasser versucht, den Eiweißmangel abzubauen, so dass sich mit der Zeit Wasser im Körper ablagert. Bei einem Mangel an Proteinen kommt es zudem zur Schwächung der Muskeln, zu Störungen des Wachstums, zu einer Fettleber, es bilden sich wie ausgeführt Ödeme. Wenn in unserem Körper lange Zeit ein Mangel an Eiweiß besteht, führt dies zum Marasmus (Mangelernährung) und zum Tod.

In den Industrieländern ist ein Eiweißmangel jedoch selten, er tritt nur bei schwerer Krankheit oder Magersucht auf. Unsere Nahrung enthält im Durchschnitt rund 100 Gramm Eiweiß am Tag, das ist eine ausreichende Menge an Proteinen. Unsere Ernährung deckt damit den Bedarf an Eiweiß ausreichend ab. Auch für Kraftsportler ist eine tägliche Zufuhr von 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht völlig ausreichend. Aktive Sportler können ihren erhöhten Bedarf an Proteinen in der Phase des Muskelaufbaus über eine eiweißreiche vegane Ernährung abdecken. Vegane Burger, Schnitzel und Würstchen auf Basis von Soja, Seitan oder Lupinen sind inzwischen in vielen Formen und Modifikationen erhältlich. Sie sind gesund und schmecken gut.

Ein gesunder Eiweiß-Shake zur Stärkung

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, das die Aufnahme von Eiweißpulvern Vorteile für den Körper bringt. Shakes aus Eiweißpulver sind allerdings sehr praktisch, da sie sich sehr schnell herstellen lassen und dadurch einen einfachen Ersatz für eine Mahlzeit darstellen. Auf jeden Fall sind sie gesund. Es ist immer von Vorteil, einen Eiweiß-Shake zu trinken, wie wertlose Fast-Food-Kost zu sich zu nehmen. Gerade Vegetarier, Veganer oder Sportler, denen es nicht immer gelingt, sich vollwertig oder abwechslungsreich zu ernähren, profitieren von einem Eiweiß-Shake, zumal wenn ihm gesunde Beigaben, wie Kräuter und Früchte zugegeben werden. Trotzdem ist die Aufnahme veganer Proteine mit der normale Ernährung günstiger für unseren Körper.

Welcher Protein-Shake zum abnehmen?

Große und kleine Sternchen im Showbusiness haben Eiweiß, vor allem vegane Proteine, als das Nahrungsmittel entdeckt, das ihnen zum schlanken Körper und auf dem Weg zum Erfolg helfen soll. Wer erinnert sich nicht an den Auftritt von Heidi Klum bei der Show von Victoria Secret einige Wochen nach der Geburt ihres Sohnes. Heidi Klum trainierte nicht nur hart, um ihre alte schlanke Figur zurückzuerhalten, sie hielt auch einen sehr strengen Ernährungsplan mit vorwiegend veganen Proteinen ein. Sie aß nur Eiweiß-Shakes zum Frühstück sowie Sojajoghurt mit Früchten. Wer abnehmen möchte, profitiert also von veganer Ernährung, da die Produkte aus Tofu und Soja, aber auch Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne schnell satt machen und dabei viel Abwechslung bieten. Ein guter Weg, um nach und nach die Idealfigur zu erreichen.

Zum Schluss einige gute Ideen, die viele vegane Proteine auf den Tisch bringen und daher gut für Vegetarier und Veganer geeignet sind. Wie wäre es mit einem gesunden Mix aus bunten Paprikagemüse mit schmalen Streifen aus gebratenem Tofu? Ein Gericht, das viele gesunde vegane Proteine enthält. Auch lecker, wenn es draußen wieder kühler ist, ist die Kürbissuppe mit Chili-Tofu oder Pasta mit Rucola. Für die gesunden Leckermäuler gibt es Sojajoghurt-Creme mit Mango und Himbeeren, das ist super frisch und einfach lecker. Zur Hauptspeise passt schmackhafter Kartoffelsalat mit Rettich. Eine extra Portion gesunde Proteine liefert das Gericht Kartoffel-Sellerie-Püree mit einem frisch gemixtem Heidelbeershake mit Skyr und Kokosraspeln. Wem da nicht das Wasser im Munde zusammen läuft, dem ist nicht zu helfen. Denn wie immer gilt, pflanzliche Kost ist gut für die Umwelt und für unseren Körper. Hin und wieder darf es auch ein schneller Shake aus dem Reformhaus sein. Vegangen Nahrung ist gesund, abwechlungsreich und sehr lecker und vielseitig, wird sie richtig zubereitet.

Wofür brauchen wir Proteine?

Proteine liefern uns essenzielle Aminosäuren für das Wachstum und zu der Erhaltung der Zellen und des Gewebes. Außerdem werden Krankheitserreger mit Hilfe von Proteinen unschädlich gemacht. Der Bedarf an Proteinen hängt vom jeweiligen Alter des Menschen und seinem körperlichen Einsatz ab. Wer sich abwechslungsreich und gesund ernährt nimmt in der Regel die nötige Gesamtproteinmenge zu sich. So hat sich auch Mohandas Karamchand Gandhi aus Indien nur von Nüssen und ein wenig Obst ernährt, das war völlig ausreichend, da Nüsse und Kerne sehr eiweißhaltige Lebensmittel sind und viele gute vegane Proteine enthalten. So enthalten beispielsweise Pinienkerne 31,6 g Eiweiß, Mandeln 21,2 g und die Pistazie 20,3 g. Mit der Mengen von 300 g Nüssen oder Kernen kann ein Mensch seinen gesamten täglichen Bedarf an Energie decken.

Wofür sollten wir einen zusätzlichen Protein-Shake einnehmen?

Für Sportler ist der Muskelaufbau durch ein Protein Shake ideal, gerade nach einem intensiv durchgeführten Training. Durch den täglichen Shake erhält der Körper 20 Gramm zusätzliches Eiweiß. Das Eiweiß baut die Muskeln auf, regeneriert sie und sorgt für eine schnelle Versorgung mit Aminosäuren. Grundlage für einen Shakes ist immer ein Proteinpulver, das mit verschiedenen frischen Zutaten aufgepeppt werden kann.

Welches Protein für den Muskelaufbau?

Viele gute Proteinshakes gibt es in den Drogerie- und Supermärkten, den Discountern als fertiges Proteinpulver oder Protein Shakes zu kaufen. Aber man kann sie auch ganz einfach selbst herstellen, indem Soja, Reisprotein, Erbsenprotein, Hanfpulver mit Wasser, Pflanzenmilch, wie Mandel- oder Sojamilch, oder Smoothies in einem Shaker vermischt werden. Wichtig ist, dass die Inhaltsstoffe des Shakes so natürlich, wie möglich sind. Denn die fertigen Protein Shakes sind sehr unterschiedlich in ihrer Qualität. Es reicht ein wenig Proteinpulver mit Wasser zu mischen und je nach Geschmack mit Früchten, Kräutern oder Nüssen zu mixen. Für unterwegs eignen sich gesunde Eiweißriegel, um den schnellen Hunger zu befriedigen. Neu sind spezielle eiweißhaltige Lebensmittel, zum Bespiel Low Carb Nudeln oder Eiweißbrot, die den Eiweißbedarf leicht und schnell decken.

Ab wann denaturieren Proteine? Passiert das auch bei veganen Proteinen?

Immer bestimmt die jeweilige räumliche Struktur eines Proteins seine Wirkung. Wird die Struktur durch physikalische oder chemische Einwirkung verändert, wie beispielsweise beim Schlagen von Sahne oder wird Brot der Hitze ausgesetzt, nehmen Proteine dem Lebensmittel seine biologischen Eigenschaften. Diese Veränderung der Proteinstruktur wird als Denaturierung bezeichnet. Die Denaturierung zerstört verschiedene Ordnungsstufen in den Aminosäureketten, allerdings hat die Denaturierung auf die Primärstruktur keine Auswirkung. Diese Denaturierung hat ernährungsphysiologisch und lebensmitteltechnologisch eine große Bedeutung, da Enzyme abgebaut werden. Hitze, pH-Wert-Änderungen, mechanische Einflüsse, wie das Rühren oder das Schlagen, das zugeben und einlegen in Alkohole, die Einwirkung von Ultraschall oder das Bestrahlen haben eine denaturierte Wirkung auf Proteine.

Passiert das auch bei veganen Proteinen?
Ja, auch auf vegane Proteine wirken strukturelle Veränderung, wie zum Beispiel hoher Druck, starkes Rühren, Schütteln und/oder Ultraschall, Säuren oder Hitze. Denaturierung wird aber auch zur Herstellung von proteinhaltigen Lebensmitteln verwendet, wenn beispielsweise Panir oder Tofu hergestellt wird.

Pflanzliche vegane Proteine enthalten 20 Aminosäuren. Daher kann auch mit pflanzlicher Nahrung unser täglicher Bedarf an veganen Proteinen abgedeckt werden. Hervorragend geeignet sind:
• Hülsenfrüchte wie Tofu, Sojabohnen, Linsen,
• Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Cashewnüsse,Haselnüsse, Leinsamen,
• Reis, Mais, Dinkel, Gerste, Hirse, Mais, Hafer,
• Buchweizen, Quinoa, Amaranth,
• Erbsen, Kartoffeln, Broccoli,

Hervorragende Lieferanten für veganen Proteine sind Gemüse und Obst, da sie wichtige Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffen und Ballaststoffe enthalten, die unser Körper benötigt. Besonders empfehlenswert sind vor allem Tomaten, Kohl, Rote Bete, Kürbis, Brokkoli, Äpfel, Beeren, Bananen, Melonen und Orangen. Bunt essen, tut uns gut!

Woher bekommen Veganer Proteine?

Fleisch liefert schnell Resultate, hat aber viele Nachteil, es enthält viel Fett, Cholesterin und Schwefel. Fleisch zu essen, ist sehr ungesund für den Menschen. Durch einen den Fleischkonsum erhöht sich zudem die Gefahr für Krankheiten, wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Wertvolle Aminosäuren, die in veganen Proteinen enthalten sind, sind sehr gesund, gute Lieferanten für vegane Proteine sind beispielsweise Bohnen, Linsen, Erbsen, Getreide, Chia und Nüsse. Daher lohnt es, die gesunden pflanzlichen veganen Proteine auf den Teller zu bringen. Gut zubereitet schmecken die pflanzlichen Proteine wunderbar, aber hier gilt, die Mischung macht´s und tut dem Körper gut.

Wieso sind Proteine so wichtig?

Proteine, also Eiweiße, bestehen aus Aminosäuren. Diese sind für den Zellaufbau der Knochen, der Haare, der Haut und der Muskeln verantwortlich. Aber auch die Übertragung der Nervenimpulse wird durch Proteine angestoßen. Ohne Proteine bildet der menschliche Körper keine Antikörper, das heißt unser Immunsystem wäre nicht vor Krankheiten geschützt. Um Hormone und Enzyme zu produzieren, sowie um Sauerstoff in den Zellen zu übertragen, ist die Aufnahme von Eiweiß nötig. Proteine steigern aber auch unsere Fähigkeit zur Leistung, sie kurbeln die Verbrennung von Fett an, deshalb gehören die wichtigen pflanzlichen Proteine auf jeden Speiseplan! Wer abnehmen möchte, sollte eiweißreiche Lebensmittel zu sich nehmen. Da unser Körper der Baustoff Eiweiß erst in Energie umwandeln muss und der Vorgang Energie kostet, wird zudem weniger Energie aufgenommen. Der Körper kann die Energie aus Eiweiß nicht sofort aus der Nahrung ziehen, so das eiweißhaltige Lebensmittel lange satt machen. Der Effekt wir nehmen weniger stark zu.

Welche Proteine gibt es im Körper?

Essentielle Aminosäuren sind für unseren Körper und unser Gehirn lebensnotwendig, da der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen wir die Proteine mit der Nahrung aufnehmen. Die als semi-essentielle bezeichneten Aminosäuren werden aus anderen Aminosäuren in unseren Körper gebildet, sie sind daher weniger lebensnotwendig. Dazu gehören die Aminosäuren Arginin, Asparagin, Cystein, Glutamin, Glycin, Prolin und Tyrosin. Manche Bedingungen, wie beispielsweise das Lebensalter, die Phase des Wachstums bei Babys, eine schwere Krankheit oder hohe körperliche Aktivität über einen längeren Zeitraum, wie bei Leistungssportlern und Sportlerinnen, bewirken, das die semi-essentielle Aminosäuren für unseren Körper essentiell werden. Deshalb benötigen Neugeborenen in den ersten Wochen die Aminosäuren Arginin, Cystein, Histidin und Tyrosin, sie sind dann essentiell für die Kinder.

Zu den Aminosäuren, die nicht – essentiell sind, zählen wir Alanin, Asparaginsäure, Glutaminsäure sowie Serin. Da diese Proteine von unserem Körper selbst hergestellt werden können, führen wir ihm die nötigen Makronährstoffe für die Syntheserate zu. Fehlen dem Körper bestimmte Aminosäuren, können beispielsweise nicht mehr genügend Hormone hergestellt werden, dies führt wiederum dazu, das wichtige Funktionen in unserem Körper ausfallen, dies hat Folgen für unsere Gesundheit.

Welche Proteine sind für Haare gut?

Egal ob Frau oder Mann, egal ob auf dem eigenen Kopf oder den der anderen, alle Menschen mögen schöne, kräftige und glänzende Haare. Da das menschliche Haar vorwiegend aus Keratin besteht, einer Eiweiß-Verbindung, benötigt gesundes Haar viel Protein. Deshalb ist der gesunde Proteinstoffwechsel so bedeutend für das Wachstum, den Glanz und die Fülle auf unserem Kopf. Gerade pflanzliche Eiweißträger, wie Quinoa, Bohnen, Nüsse, Samen, Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing sowie Wildpflanzen, Kräuter und Pilze sind hervorragende Lieferanten von Eiweiß für unsere Haare. Da Haare schon seit alters her für die Schönheit stehen, kann es nicht schaden, hin und wieder eine Handvoll Nüsse, Samen oder einen Teller Rosenkohl zu essen.

Welche Proteine spielen eine entscheidende Rolle bei der Immunabwehr?

Werden wir Menschen von Bakterien oder Viren attackiert, wehrt sich unser Körper gegen ihren Angriff, indem er die Eindringlinge aktiv abzuwehren versucht. Dafür verfügen wir über sogenannte Eiweiße zur Abwehr, sie koordinieren die gezielten Angriffe gegen die Invasoren, die in unsere Körperzellen eindringen wollen. Der menschliche Körper verfügt über 43 Eiweiße, die an der Abwehr beteiligt sind.

Unser Erbgut enthält genau zwanzig Aminosäuren, allerdings existieren weitere 250 Aminosäuren, die keine Proteine bilden. Für uns Menschen sind jedoch nur acht Aminosäuren wichtig. Diese acht Aminosäuren heißen Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phentylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Die wichtigen Aminosäuren Arginin und Histidin kann unser Körper nicht selbst herstellen, das heißt, wir müssen sie also mit der Nahrung aufnehmen. Wir nennen sie daher nicht-essentielle Aminosäuren. Weitere zehn wichtige Aminosäuren, wie Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin und Tyrosin produziert unser Körper selbst, die sogenannten nicht-essentiellen Aminosäuren. So sind beispielsweise die Aminosäuren Prolin und Lysin wichtig für das Bindegewebe, ohne die beiden Proteine würde unser Körper viel schneller altern.

Gerade recherchieren wir noch die passenden Antworten für folgende Fragen:

  • Welches Protein zum abnehmen?
  • Wann sollte ich Proteine essen?
  • Welches Protein ist das beste?
  • Wieso Protein nach dem Training?

Häufige Fragen zu Aminosäuren

Wie viele Aminosäuren hat ein Protein?

Nur so zur Information, wie viele Aminosäuren in einem Protein enthalten sind, ist festgeschrieben in den jeweiligen Genen von Menschen, Tieren und Pflanzen. Die Proteine bestehen aus proteinogen Aminosäuren, diese wiederrum bestehen aus Ketten, die durch Verbindungen aus Peptiden verbunden sind. Die Ketten der Aminosäuren haben eine Länge von tausend und mehr Aminosäuren. Eine Aminosäurekette, die nur bis zu 100 Aminosäuren lang ist, bezeichnen Chemiker als Peptid und größere Ketten werden als Proteine bezeichnet. Titin ist das größte Protein mit über 30.000 Aminosäuren und 320 Proteindomänen.

Welche Aminosäure brauche ich zum abnehmen?

Leider läuft ohne das berühmte Eiweiß nichts in unseren Körper. Eiweiß dient dabei als Baustoff für Billionen von Körperzellen, für die wichtigen Enzyme und für die Hormone. Um das Zusammenspiel und das Funktionieren zu gewährleisten, müssen unsere Organe, die Muskeln, ja selbst die Haut und die Haare, sowie unser System für den Stoffwechsel, das Magen-Darm-System und das Immunsystem regelmäßig mit einem Nachschub aus Proteinen versorgt werden, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Wer Eiweiß zu sich nimmt, verspürt ein schnelles Sättigungsgefühl, zudem wird Eiweiß, also Protein, nur sehr langsam vom Körper aufgenommen, weshalb weniger Nahrung zum Sattwerden nötig ist. So ist es bespielsweise sehr gesund, Eiweiß über das Essen von Roggenbrot aufzunehmen, das dieses sehr gut sättigt und das Sättigungsgefühl lange anhält.

Weitere Fragen, die wir gerade für dich recherchieren:

  • Was bewirkt Aminosäure im Körper?
  • Wie viele Aminosäuren sind essentiell?
  • Wie viel Aminosäuren gibt es?
  • Aminosäure: was ist das?
  • Wofür ist Aminosäure gut?

Fehlen dir noch Fragen oder Antworten? Dann schreibe sie in die Kommentare!

Kurkuma

Kurkuma Pulver mit Holzlöffel

Kurkuma ist eine traditionsreiche und sehr beliebte Heilpflanze. Die Gewürzpflanze wird auch „indischer Safran“ oder „Goldenes Gewürz“ genannt. Die Heilpflanze stammt aus Südasien.

Kurkuma wird als Pulver, als Kapseln oder als Kurkuma-Extrakt angeboten. Das Gewürz wird in der indischen und in der westlichen Küche gerne verwendet. Es ist bekannt wegen seiner gold-gelben Farbe und seines leicht bitteren Geschmacks.

Kurkuma als Gewürz und als Heilpflanze – gesund und vielseitig einsetzbar.

Die wichtigsten Infos im Überblick

Kurkumapulver wird bei vielen Gerichten als Gewürz verwendet, dazu hat es auch eine heilende Wirkung. Der Wirkstoff Curcumin, der in dem Gewürz enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.

Deswegen wird das Gewürz gerne auch vorbeugend eingesetzt, etwa zur Prävention von:

  • Krebserkrankungen,
  • Arthrose oder
  • Alzheimer.

Kurkuma könnt ihr für zahlreiche Gerichte verwenden, etwa für Salate, Dressings, Gemüsegerichte, Saucen, Kartoffeln, Lamm, Linsengerichte, Pfannkuchen, Risotto, Couscous, usw. Es gibt auch leckere Getränke mit dem Gewürz, wie die „Goldene Milch“, Kurkuma-Ingwer-Tee oder einen Smoothie mit Kurkuma. In diesem Artikel erfahrt ihr:

Was ist Kurkuma?

  • Wie kann man das Gewürz einnehmen,
  • welche Nebenwirkungen hat es und
  • woher kommt es?

Mit ein wenig Wissen kann es auf jeden Fall Eure tägliche Küche bereichern.

Die besten Kurkuma-Produkte im Überblick

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Kurkuma: was ist das?

Kurkuma ist eine Pflanzenart, die zu den Ingwergewächsen gehört. Das Ursprungsland der Kurkumapflanze ist Südasien, die Pflanze wird aber auch in den Tropen angepflanzt. Das Rhizom (der unterirdische Wurzelstock) hat eine intensiv gelbe Farbe und ähnelt dem Wurzelstock des Ingwers. Der Wurzelstock wird geschält und kann dann als Farbstoff oder als Gewürz verwendet werden.

Kurkuma gehört in Indien seit 4.000 Jahren zu den wichtigsten Gewürzen. Es regt die Magensaftproduktion an und hat einen Einfluss auf die Gallensäureproduktion. Curcumin wirkt dazu krebshemmend, entzündungshemmend und antioxidativ. Die Kurkumapflanze wird zur allgemeinen Stärkung des körperlichen Immunsystems eingesetzt. Außerdem hilft es dabei, Infektionen und Erkrankungen der Atemwege vorzubeugen.

Woher stammt Kurkuma?

Die Kurkumapflanze (auch Safranwurzel oder gelber Ingwer) ist eine Ingwerpflanze und stammt ursprünglich aus Südasien. In den Tropen werden auch viele Kurkumapflanzen angebaut. Das Gewürz wächst ebenfalls in China und Indien.

viele Gewürze kommen aus Südasien

Nach Europa gelangte die Kurkumapflanze relativ spät, es wird vermutet, dass Marco Polo, der bekannte Seefahrer, sie im 14. Jahrhundert mit nach Europa gebracht hat.

Woher Kurkuma stammt, ist aber klar: Es ist ein Gewürz aus dem südasiatischen Raum.

Wozu dient Kurkuma?

Das Gewürz ist bekannt dafür, dass es eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hat. Es beruhigt den Magen und hilft bei Verdauungsbeschwerden. Dafür zuständig ist das Polyphenol Curcumin, dass in Kurkuma enthalten ist.

Der Wirkstoff unterstützt die Verdauung von Fett in Magen und Darm. So können nach einem fettreichen Essen Blähungen und ein Völlegefühl verhindert werden.

Kurkuma: Was ist das für ein Gewürz?

Das Gewürz “Kurkuma” (auch Indischer Safran oder Gelbwurz) wächst als Knolle und gehört zu den Ingwergewächsen. In der indischen und in der westlichen Küche wird die Kurkumapflanze gerne als Gewürz verwendet. Sie ist außerdem wegen ihrer Orange-Gelben Farbe sehr beliebt.

Außerdem enthält das Gewürz Curcumin, das eine starke gesundheitsfördernde Wirkung hat. Kurkuma ist das Hauptgewürz in der Curry-Gewürzmischung. Der Geschmack des Gewürzes ist fein bitter, würzig und leicht scharf. Das Gewürz wird gerne zusammen mit Curmin und Koriander verwendet.

Wieviel Kurkuma pro Tag sollte man einnehmen?

Wie viel Kurkuma am Tag solltet ihr einnehmen? Diese Frage lässt sich einfach beantworten. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, pro Tag etwa 3 g Kurkumapulver einzunehmen. Dies entspricht einer Tagesdosis von etwa 120 bis 200 mg Curcumin. Das Pulver wird aus dem getrockneten Wurzelstock der Kurkumapflanze hergestellt.

Wie viel Kurkuma am Tag ihr einnehmen könnt, ist auch von der Form des Gewürzes abhängig. Von der frischen, gehackten Kurkuma-Wurzel könnt ihr 1,5 bis 3 g pro Tag einnehmen. Vom Kurkumaextrakt sollte man 1,2 bis 1,8 g pro Tag einnehmen.

Die Dauer der Anwendung ist unbegrenzt. Das Kurkuma kann als Gewürz auf Speisen eingenommen werden. Ihr könnt es auch als Kapseln zu den warmen Mahlzeiten zu Euch nehmen. Wie viel Kurkuma am Tag ist gesund? Diese Frage muss letztendlich jeder für sich selbst beantworten. Das hängt maßgeblich auch vom Fettgehalt eurer Mahlzeiten ab.

Kurkuma: Wie einnehmen, als Gewürz oder als Kapseln?

Ihr könnt Kurkuma als Gewürz zu einer warmen Mahlzeit einnehmen. Ihr könnt den Wirkstoff aber auch als Kapseln zu Euch nehmen. Wie ihr Kurkuma einnehmen wollt, ist letztendlich eure Entscheidung.

Es ist sinnvoll, das Kurkuma gemeinsam mit etwas schwarzem Pfeffer einzunehmen. Der Pfeffer enthält Piperin, und das sorgt dafür, dass das Curcumin besser vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden kann. Dabei ist eine Prise Pfeffer schon ausreichend.

Dazu sollte das Kurkumapulver unbedingt zusammen mit Fett wie Olivenöl oder Leinöl eingenommen werden. Da Kurkuma fettlöslich ist (nicht wasserlöslich), kann es so vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden. Ein guter Tipp ist es, das Gewürz vor seiner Verwendung mit etwas Öl zu vermischen. Wenn man jeden Tag 1 bis 2 Teelöffel Kurkuma einnehmen möchte, ist es einfacher, wenn man den Wirkstoff als Kapseln schluckt. Die Kapseln sollten zusätzlich Kurkumin und Piperin enthalten.

Wieviel Kurkuma-Pulver am Tag sollte ich einnehmen?

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) rät, dass man pro Tag etwa 3 g Kurkumapulver zu sich nimmt. Dies entspricht einer Tagesdosis von etwa 120 bis 200 mg Curcumin. Das Pulver wird aus dem getrockneten Wurzelstock der Gewürzpflanze gewonnen. Die Zeit der Anwendung ist nicht begrenzt. Wieviel Kurkuma täglich eingenommen wird, sollte mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden.

Wie kann ich Kurkuma trinken?

Viele Nutzer stellen sich die Frage, wie Kurkuma trinken möglich ist. Das Gewürz kann als Tee getrunken werden. Weil es etwas bitter schmeckt, nimmt man zusätzlich andere Gewürze, die gut mit der Gelbwurz harmonisieren. So gibt es den Ingwer-Kurkuma-Tee. Man kann Kurkumapulver auch in einem grünen Smoothie verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist die Zubereitung von Kurkumawasser. Dieses Trendgetränk wird aus Wasser, Kurkuma, Speiseöl, Zitronensaft und Honig hergestellt. Das Getränk gilt als Heilmittel und soll einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Eventuell ist es hilfreich bei der Behandlung von Krebs- und Alzheimererkrankungen.

Welche Kurkuma Kapseln sind die besten?

Welche Kurkumakapseln die besten sind, entscheidet sich nach den Inhaltsstoffen, der Bio-Qualität, der Bio-Verfügbarkeit, der Ergiebigkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wichtig sind auch die Qualität des Kurkumapulvers und ob eine Kombination mit schwarzem Pfeffer vorhanden ist.

Die Bio-Qualität beschreibt die Wertigkeit des Produkts. Sie beschreibt, ob das Kurkumapulver aus kontrolliert-biologischem Anbau stammt. Die Bioverfügbarkeit beschreibt die mögliche Aufnahme und Wirkung von Curcumin im menschlichen Körper. Welche Kurkumakapseln die besten sind, könnt ihr bei Testseiten wie etwa der Stiftung Warentest einfach im Internet herausfinden.

Bekannte Kurkuma-Kapseln:

  • Allcura Bio Curcuma
  • Nu3 Bio Kurkuma
  • Govinda Bio Kurkuma
  • RevoMed Kurkuma
  • Natural Elements
  • Nature Love – Kurkuma Extrakt
  • Luondu – Kurkumaextrakt
  • Vom Achterhof – Kurkumakapseln

Warum Kurkuma nicht roh essen?

Die Kurkumawurzel wird entweder frisch oder auch als getrocknetes Gewürz benutzt. Wenn ihr die rohe Wurzel verarbeitet, solltet ihr darauf achten, dass sich Eure Haut nicht dauerhaft gelb verfärbt.

In der Schale der rohen Wurzel sind zahlreiche Bitterstoffe enthalten. Diese gehen dann geschmacklich in die gekochten Speisen über. Deswegen solltet ihr die Wurzel schälen, bevor ihr sie zum Kochen verwendet. Das ist der Grund, warum ihr die Kurkumawurzel nicht roh zu Euch nehmen solltet.

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Ab wann wirkt Kurkuma?

Wenn Kurkuma zur Behandlung von Krankheiten eingenommen wird, sollte die Dosierung unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden. Allgemein wird empfohlen, von dem Kurkumapulver (aus dem getrockneten Wurzelstock) pro Tag 3-5 g zu sich zu nehmen. Kurkumapulver ist jedoch auch in größeren Mengen gesund und hat fast keine Nebenwirkungen.

Wozu passt Kurkuma?

Kurkumapulver kann vielseitig genutzt werden, und kann in salzigen oder süßen Speisen verwendet werden. Eine wichtige Frage ist: Wie Kurkuma verwenden: Das Gewürz nimmt man für Gemüse, Obstsalate, Dressings, Saucen, Kartoffeln, Couscous, Risotto, Pfannkuchen und vieles mehr. Kurkumapulver kann sehr gut mit Ingwer kombiniert und auf einen Möhrensalat gestreut werden. Kurkuma was macht man damit? Auf diese Frage gibt es zahlreiche Antworten. In der indischen Küche wird Kurkuma für Currys aller Art genutzt. Hier wird Kurkuma gerne zu Lamm oder Linsensuppe serviert, aber auch zu frischer Pasta. Kurkuma was würzt man damit? Wozu das Gewürz in der westlichen Küche nutzt wird, ist ebenfalls bekannt: Man verwendet es für Eierspeisen, Gemüsegerichte oder Aufläufe.

Kurkuma – Wie gesund ist es eigentlich?

Kurkumapulver gilt als sehr gesund, da es den Wirkstoff Curcumin enthält und außerdem viele ätherische Öle. Curcumin gilt als stark entzündungshemmend. Es wird zur Prävention und zur Behandlung von Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Herzerkrankungen oder dem metabolischem Syndrom verwendet. Außerdem hat Curcumin eine antioxidative Wirkung auf den Menschen. Curcumin hilft ebenfalls dabei, Krankheiten des Gehirns oder altersbedingte Beschränkungen der Gehirnfunktionen zu verlangsamen.

Welches Kurkumapulver ist das Beste?

Welches Kurkumapulver das Beste ist, könnt ihr ganz einfach bei den verschiedenen Testportalen im Internet herausfinden. Beim Kauf solltet ihr auf jeden Fall auf die Herkunft und Qualität des Pulvers achten. Kurkumapulver findet ihr als Gewürz in jedem Supermarkt.

Großpackungen mit dem Pulver können im Internet bestellt werden. Die beste Qualität hat Kurkumapulver aus kontrolliert-biologischem Anbau. Es ist auch sinnvoll, auf Laborprüfungen und Zertifikate des Herstellers zu achten. Ebenso ist es wichtig, dass der Hersteller auf Pflanzenschutzmittel, Gentechnik und Bestrahlung der Pflanzen verzichtet hat.

Wie Kurkuma Pulver einnehmen?

Das getrocknete, pulverisierte Kurkumapulver könnt ihr über viele Gerichte streuen. In Frage kommen Aufläufe, Eierspeisen, indisches Curry, Gemüsegerichte, Obstsalate, Couscous, Risotto und vieles mehr. Es ist sinnvoll, Kurkumapulver gemeinsam mit schwarzem Pfeffer und Olivenöl oder Leinöl zu essen, da das Gewürz so besser im Körper verarbeitet werden kann.

Womit kann ich Kurkuma ersetzen?

Das Gewürz Kurkuma kann durch andere Gewürze ersetzt werden. Eine Möglichkeit dafür ist Currypulver. Ihr solltet zu Beginn etwas weniger Currypulver nehmen, da die Gewürzmischung noch andere Gewürze enthält. Currypulver enthält Muskat, Ingwer, Zimt und Paprikapulver.

Kurkuma kannst du mit Curry, Safran, Koriander oder Bockshornklee ersetzen. Je nachdem, welche Bedürfnisse du hast.

Ein anderer Ersatz für Kurkuma ist Safran. Dieses Gewürz ist allerdings etwas teurer. Es sorgt ebenfalls für eine gelbe Färbung der Speisen. Weitere Möglichkeiten für den Ersatz von Kurkumapulver sind Koriander und Bockshornklee.

Wovor schützt Kurkuma?

Die Kurkumapflanze ist dafür bekannt, dass es Menschen vor Alzheimer und Krebserkrankungen schützen kann. Was Kurkuma alles kann: Das Curcumin, dass in der Kurkumapflanze enthalten ist, wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und entgiftend. So kann Kurkumapulver die Leistung des menschlichen Gedächtnisses verbessern und im Gehirn das Absterben der Nervenzellen verlangsamen. Zudem hilft Kurkumapulver bei Verdauungsbeschwerden und kann den Magen beruhigen. Curcumin eignet sich auch zur Senkung des Cholesterinspiegels.

Worin ist Kurkuma enthalten?

Kurkumapulver ist ein Hauptbestandteil der Curry-Gewürzmischung. Die intensiv goldgelbe Farbe macht es als Gewürz sehr beliebt. Es verleiht dem Curry-Pulver seine besondere gelbe Farbe. Außer Kurkumapulver ist in der Curry-Gewürzmischung noch Koriander, schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel und Bockshornklee enthalten. Durch die Mischung dieser Gewürze bekommt das Curry-Pulver seinen charakteristischen Geschmack. Kurkumapulver findet ihr auch in Asia-Gewürzmischungen oder Kräutergewürzsalzmischungen.

Worin löst sich Kurkuma?

Kurkumapulver ist fettlöslich und nicht wasserlöslich, d. h. es löst sich in Ölen wie Olivenöl oder Leinöl. Es ist sinnvoll, das Kurkumapulver schon vor dem Kochen mit dem Öl zu vermischen. Wenn Kurkumapulver in goldener Milch verwendet wird, sollte man immer fetthaltige Getränke wie Pflanzenmilch nutzen, damit sich das Kurkumapulver gut lösen kann. Kokosmilch oder Mandelmilch sind hier gute Möglichkeiten. In einen Kurkuma-Ingwer-Tee kann man aromatische Öle hinzugeben.

Womit kann man Kurkuma mischen?

Das Kurkumapulver lässt sich sehr gut mit Gemüse- oder mit Smoothie-Säften mischen. Sehr beliebt Ist das Rezept für die goldene Milch. Oft wird auch eine Kurkumapaste angemischt. Kurkumapaste kann man zum Kochen von leckeren Gerichten oder auch als Hausmittel benutzen. Kurkumapulver kann man auch in ein Salatdressing mischen: Hier werden Olivenöl, Balsamico, Pfeffer, Meersalz und eine Prise Ingwer miteinander vermischt. Wenn man Kurkumapulver mit Ingwer mischt, ist dies eine gute Zulage für einen Möhrensalat.

Worauf achten bei Kurkuma Kapseln?

Kapseln können die tägliche Einnahme von Kurkuma um einiges leichter machen. So bekommt der Körper eine gesunde Dosis von dem Wirkstoff Curcumin. Beim Kauf der Kapseln solltet ihr darauf achten, dass die Kapseln natürliches Kurkumapulver, Piperin und hochdosiertes Curcumin enthalten. Außerdem ist es wichtig, dass die Kapseln keine Trennmittel oder billigen Füllstoffe beinhalten. Die biozertifizierte Form ist zudem besser als die konventionelle Form.

Günstig ist es, wenn eine ausgewogene Mischung von Kurkumapulver, Curcumin und Piperin enthalten ist. Die Laboranalyse der Kapseln und eine Verkehrsfähigkeitsbescheinigung informieren über die Belastung von Pestiziden und Schwermetallen. Ihr könnt Euch über das Produkt auf der Herstellerseite gründlich informieren.

Wieso hellt Kurkuma Zähne auf?

Kurkumapulver ist bekannt dafür, dass es gelb verfärbte Zähne wieder aufhellen kann. Mit Kurkumapulver habt ihr eine natürliche Möglichkeit, Verfärbungen der Zähne zu entfernen und die Zähne zu bleichen. Das Kurkumapulver entfernt die Plaque bzw. den Zahnbeleg auf den Zähnen. Dieser sorgt dafür, dass die Zähne sich gelblich verfärben. Da Kurkumapulver eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung hat, wird der Plaque auf den Zähnen entfernt. Genaue wissenschaftliche Belege gibt es hierfür allerdings nicht. Man findet jedoch auch keine Tests, die etwas anderes belegt haben.

Warum Kurkuma mit Pfeffer verwenden?

Es ist sehr sinnvoll, Kurkumapulver zusammen mit schwarzem Pfeffer einzunehmen. Wenn ihr eine Prise Schwarzen Pfeffer zu dem Kurkumapulver dazugebt, sind die Chancen 20-fach erhöht, dass der Körper dass Curcumin gut aufnehmen kann. Wieso Kurkuma mit Pfeffer aufgenommen werden soll, hat einen weiteren Grund: Im schwarzen Pfeffer ist der Wirkstoff Piperin enthalten. Dieser Wirkstoff sorgt dafür, dass der Körper das Curcumin besser aufnehmen und verarbeiten kann. Die Curcuminabsorption wird durch das Piperin im schwarzen Pfeffer deutlich verbessert.

Wieviel Kurkuma im Smoothie?

Es gibt sehr gute Rezepte für einen Kurkuma-Smoothie. Ihr findet den gelben Kurkuma-Mango-Smoothie und den goldenen Smoothie mit Ingwer und Kurkuma. Ein Smoothie mit Kurkumapulver schmeckt gesund, würzig und fein. Als Menge wird oft 1 cm oder 2 cm Kurkumawurzel empfohlen. Alternativ kann man ½ TL Kurkumapulver verwenden.

Wozu passt Kurkuma Gewürz?

Mit Kurkuma was würzen, das fragen sich viele Hobbyköche. Das bekannte Gewürz passt zu vielen Gerichten. Eine Spitze davon passt zu Salzkartoffeln, Nudeln, Spätzle, Omeletts, Pfannekuchen- und Knödelteig oder einer leichten Quiche. Ihr könnt das Kurkuma in den Teig streuen oder mit etwas Öl ins Kochwasser für die Nudeln geben.

Bei der Frage Kurkuma wo rein fällt einem auch gleich ein schmackhaftes Salatdressing ein. Das Dressing besteht aus Olivenöl, Essig Balsamico, Pfeffer, Meersalz und einer Prise Ingwer. Wie Kurkuma zubereiten: Eine gute Kombination ist auch ein Möhrensalat mit Kurkuma und Ingwer.

Wie Kurkuma aufbewahren?

Du fragst dich, wie könnt ihr die Kurkumapflanze richtig aufbewahren? Die knollige Wurzel solltet ihr am Besten im Kühlschrank lagern. Wenn ihr die Wurzel in das Gemüsefach legt, sollte die Temperatur 4 – 8° betragen. Der Ablageort muss trocken und dunkel sein. Ihr solltet die Kurkumawurzel nicht in einen luftdichten Behälter packen, da sie sonst Schimmel ansetzt. Es ist ausreichend, wenn ihr die Wurzel einfach in eine lose Papiertüte legt. Ihr könnt die Kurkumawurzel auch in der Gefriertruhe einfrieren. Wenn ihr die empfindliche Wurzel bei normaler Zimmertemperatur lagert, wird sie schnell faserig und trocknet aus. Sie kann auch austreiben oder es setzt sich Schimmel an.

Wer darf kein Kurkuma nehmen?

Schwangere Frauen und Frauen in der Stillzeit sollten keine Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma einnehmen. Patienten, die an Gallensteinen, Gallenblasen oder Leberentzündungen leiden, sollten ebenfalls auf Kurkuma verzichten. Das Curcumin kann die Leber, ein sehr empfindliches Organ, weiterhin angreifen. Auch wer entzündungshemmende Medikamente zu sich nimmt, sollte die Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma nicht verzehren. Das gleiche gilt für Diabetiker. Wenn ihr Kurkuma falsch dosiert, kann dies zu Übelkeit, Blähungen oder Schmerzen im Verdauungsbereich führen.

Wer hat mit Kurkuma abgenommen?

Menschen, die an Stoffwechselstörungen leiden, können mit Kurkuma sehr gut abnehmen. Curcumin kann chronischen Entzündungen vorbeugen, die Stoffwechselstörungen beim Menschen verursachen. Ein gestörter Stoffwechsel kann der Grund für starkes Übergewicht sein und macht es Betroffenen häufig schwer, einfach abzunehmen. Zudem regt das Kurkuma den Gallenfluss an und unterstützt die körpereigene Fettverbrennung.

Welches Kurkuma bei Krebs?

Viele Nutzer stellen sich die Frage: Kurkuma wie gesund ist es eigentlich? Es wird vermutet, dass Kurkuma krebsvorbeugend wirkt und eine Tumorbildung verhindern kann. Ebenso geht man davon aus, dass es bei Brustkrebs eine Bildung von Metastasen verhindert. Bei Krebs kann Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel genommen werden, es sollte Curcumin in erhöhter Konzentration enthalten, und zusätzlich auch den Wirkstoff Piperin. Zur Vorbeugung von Krebs kann Kurkuma auch in Pulverform eingenommen werden.

Welches Kurkuma bei Arthrose?

Kurkuma kann auch bei Arthritis und Arthrose gegeben werden. Das Curcumin wirkt entzündungshemmend, was bei entzündeten Gelenken hilfreich sein kann. Außerdem kann das Kurkuma mithelfen, Schmerzen wirksam zu reduzieren. Wenn man Arthrose erfolgreich behandeln möchte, muss eine bestimmte Dosis Kurkuma eingenommen werden. Kurkuma sollte daher als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, da mindestens 200 mg Curcumin täglich eingenommen werden müssen. Das Kurkuma lässt sich gut als Kapseln einnehmen. Die Einnahme von Kurkuma bei Arthrose sollte immer mit einem Arzt abgesprochen werden.

Welche Kurkuma Kapseln bei Colitis Ulcerosa?

Colitis Ulcerosa ist eine chronische Darmerkrankung, die sehr langdauernd ist und oft in Schüben verläuft. Kurkuma kann bei chronischen Darmkrankheiten hilfreich sein, da das enthaltene Curcumin entzündungshemmend wirkt. Empfohlen werden z. B. die Kurkuma Kapseln von Herbano. Es ist allgemein sinnvoll, Kapseln einzunehmen, bei denen der Pfeffer schon im richtigen Verhältnis untergemischt ist.

Warum Kurkuma mit Öl?

Kurkuma ist fettlöslich und nicht wasserlöslich, deswegen sollte es immer mit etwas Öl eingenommen werden. In Frage kommen Olivenöl, Leinöl, Rapsöl oder Kokosöl. Das Kurkuma wird so vom Körper besser aufgenommen und kann seine Heilkraft besser entfalten. Durch die Fette des Öls kann der Wirkstoff Kurkuma besser in die Blutbahnen gelangen.

Warum Kurkuma mit Milch?

Ein bekanntes Rezept mit Kurkuma ist die „Goldene Milch“. Dieses Getränk besteht aus Milch, Kokosöl, Kurkuma, schwarzem Pfeffer, Ingwer und Honig. Da die Pflanzenmilch Fette enthält, wird das Curcumin vom Körper besser aufgenommen und verarbeitet. Weitere Fette sind im Kokosöl enthalten. Die Goldene Milch wirkt entzündungshemmend und kann die Gelenke vor Erkrankungen schützen. Auch Beschwerden von chronischen Entzündungen wie der Krankheit Arthrose können gelindert werden.

Nährwerte

Kurkuma enthält Harze, Eiweiße, ätherische Öle, Proteine sowie Zuckerverbindungen. 5% sind Curcumin und andere Curcuminoide, die dem Pulver die gelbe Farbe verleihen. Curcumine sind als biologisch aktive Inhaltsstoffe wirksam. Curcuma enthält Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Nährwertliste für 100g Kurkuma:

  • Eiweiss 100g
  • Kohlenhydrate 44,0 g
  • davon Zucker 2,0 g
  • Fett 10,0g
  • Ballaststoffe 20,0g
  • Alkohol 0,0g
  • Energiedichte 3,4 kcal/g
  • Kalorien: 338 kcal / 1.416 KJ

Vitamine

Kurkuma ist als Heilpflanze bekannt und enthält viele Nährstoffe und Vitamine Vitamine in 100 g Kurkuma:

  • Vitamin B1: 150 ng
  • Vitamin B2 : 230 ng
  • Vitamin C: 26 mg

Mineralstoffe

Kurkuma enthält einige wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium.

Mineralstoffe in 100 g Kurkuma:

  • Calcium: 182 mg
  • Kalium: 2525 mg
  • Magnesium: 193 mg
  • Natrium: 38 mg
  • Phosphor: 268 mg
  • Chlorid: 220 mg
  • Schwefel: 100 mg

Spurenelemente

Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Iodid sind für eine gesunde Ernährung wichtig. Diese Mineralstoffe kann der Körper nicht selbst herstellen und muss
sie deswegen über die Nahrung aufnehmen.

Spurenelemente pro 100 g Kurkuma:

  • Eisen: 41,42 ng
  • Zink: 4,35 ng
  • Kupfer: 200 ng
  • Mangan: 10.000 ng
  • Fluorid: 50 ng
  • Iodid: 5 ng

Biologische Wertigkeit

Kurkuma hat keine hohe Bioverfügbarkeit, d. h. der Blutkreislauf des Menschen kann den Stoff nicht besonders gut aufnehmen. Wenn man die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erhöhen möchte, sollte man es zusammen mit schwarzem Pfeffer aufnehmen.

Entscheidungskriterien vor dem Kauf von Kurkuma

Wenn ihr Kurkuma kauft, solltet ihr darauf achten, dass das Produkt eine gute Qualität hat. Es sollte sich um einen seriösen Hersteller handeln, und die Art der Zusätze sollte genau definiert sein. Es ist sinnvoll, Kurkumapulver in Bio-Qualität zu kaufen. Ein Nachweis hierfür ist ein bekanntes Bio-Siegel. Dieses garantiert, dass die Anbaubedingungen des Kurkumas kontrolliert werden. Pestizide und weitere Schadstoffe dürfen nicht eingesetzt werden.

Bei Kurkuma Kapseln solltet ihr bei einem Kauf auf folgende Dinge achten: Die Herkunft der Rohstoffe sollte sichtbar sein. Der Herstellungsort sollte angegeben sein. Das Wirkungsspektrum sollte vollständig sein. Kurkumapulver und Curcumin sowie schwarzer Pfeffer (Piperin) sollten in den Kapseln im richtigen Verhältnis enthalten sein. Bei einem Kombipräparat sollten die Vitamine nicht synthetisch hergestellt sein. Ihr solltet vom Anbieter Zertifikate lesen können, die die Reinheit und Qualität des Produktes nachweisen können. Wenn der Preis des Produktes zu günstig ist (10 bis 20 Euro) handelt es sich oft um einen nicht hochwertigen Rohstoff. Bei einem Einkauf im Internet solltet ihr darauf achten, dass es sich um einen zertifizierten Online-Shop handelt. Vertrauenswürdig ist die Kennzeichnung „Trusted Shop“.

Häufige Fragen zu Kurkuma

1. Wieviel Kurkuma am Tag sollte man einnehmen?

Wieviel Kurkuma täglich? Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird empfohlen, als Dosis 3 g Kurkumapulver pro Tag einzunehmen. Das Pulver wird aus dem getrockneten Wurzelstock der Pflanze hergestellt. Wenn ihr Kurkumaextrakt einnehmt, reicht es aus, pro Tag einen halben bis einen Teelöffel von dem Pulver einzunehmen. Das Extrakt wirkt 40 mal konzentrierter als das Pulver aus Kurkuma.

2. Bei welchen Krankheiten hilft ein Kurkuma Nahrungsergänzungsmittel?

Kurkumapulver kann bei vielen Krankheiten hilfreich sein. Wozu Kurkuma? Kurkuma hilft bei Arthrose, Diabetes, Krebserkrankungen, Entzündungen, Erektionsstörungen, zu hohem Cholesterinspiegel, Verdauungsproblemen, Störungen von Leber und Galle, Problemen mit dem Fettstoffwechsel, rheumatischen Muskel- und Gelenkschmerzen, Harnwegserkrankungen, Depressionen und Hautkrankheiten.

3. Zu welchen Gerichten passt Kurkuma?

Kurkumapulver passt zu vielen Gerichten und wird in der indischen und in der westlichen Küche gerne verwendet. Ihr könnt es für Gemüsegerichte, Dressings, Saucen, Obstsalate, Kartoffeln, Risotto, Couscous, Pfannkuchen, Pasta und viele andere Gerichte verwenden. Sehr bekannt ist auch das Rezept für die „Goldene Milch“, ein Milchgetränk mit Ingwer und Kurkuma.

Quellenangaben:

Omega 3

Omega-3 ist für unseren Körper lebensnotwendig. Es ist ein wichtiger Baustein, der für unser Gehirn, unsere Nerven oder auch unser Herz gebraucht wird. Das Problem aber ist, dass wir sehr wichtige Bestandteile davon hauptsächlich über den Verzehr von Fisch aufnehmen. Verflixt!

Aber Forscher haben inzwischen raus gefunden, dass der fette Kaltwasserfisch das wichtige Omega 3 nur in sich hat, weil er ganz bestimmte Algen frisst. Diese Algen beinhalten das Omega 3 und es lagert sich dann in seinem Fett ab.

Photo by Maggie Zhan on Pexels

Und wir können uns glücklich schätzen, dass wir inzwischen auch Zugang zu diesen Algen haben. Denn sehr viele von uns essen aus verschiedenen Gründen keinen Fisch.

Welche Omega 3 Präparate sind gut?

Platz 1: Omega 3 Fischöl von Aava Labs

Omega 3 Fischöl 2000mg

  • 2 Kapseln pro Tag
  • 800mg EPA / Tagesdosis
  • 400mg DHA / Tagesdosis
  • 1,26mg Vitamin E / Tagesdosis
  • frei von Gentechnik
  • frei von Gluten
  • 120 Kapseln pro Dose = 60 Tage Ration
  • nachhaltiger Fischfang
  • ohne Konservierungsstoffe
  • Aava ist ein Familienunternehmen aus Finnland

Für generelle Fleischesser ist das Aavalabs Fischöl das beste Präparat, das ich gefunden habe. Es hat alle Kriterien für eine gute Omega 3 Aufnahme erfüllt und eine Dose hält etwa 2 Monate lang. Also auch ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

2. Platz: V-OMEGA Kapseln mit veganem, höher dosiertem Omega-3

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Veganes Omega 3
Leider ist hier das Verhältnis von EPA und DHA verkehrt, aber ansonsten noch das beste vegane Mittel, das ich gefunden habe.

  • Tagesdosis 2 Kapseln
  • 600mg DHA / Tagesdosis
  • 300mg EPA / Tagesdosis
  • 3,6mg Vitamin E / Tagesdosis
  • 60 Kapseln = 1 Monat

Allerdings kommt man hier mit der Tagesdosis nicht auf das eine Gramm EPA pro Tag. Um auch nur ansatzweise heran zu kommen, würde ich eher auf 3 Kapseln pro Tag tippen, was aber ein Übermaß an DHA bedeuten würde. – Da bin ich kein Profi und gebe lieber keine Tipps zur Handhabung. Vielleicht hast du ja Erfahrung und schreibst es mir in die Kommentare!

3. Platz: Vegan Omega 3, 80 Gelkapseln

Vegane Omega 3 Kapseln mit richtigem Verhältnis von EPA und DHA

  • Tagesdosis angeblich 1 Kapsel. Ich tendiere eher zu 4 Kapseln
  • 200mg EPA / Kapsel
  • 150mg DHA / Kapsel
  • kein Vitamin E
  • 80 Kapseln

Nach meiner Einschätzung würde die Packung gerade mal 20 Tage halten, wenn man versucht auf 800-1000mg EPA pro Tag zu kommen. Das wären dann 4-5 Kapseln täglich. 20 Tage verkaufen sich natürlich nicht so gut wie 80 Tage.

Diese veganen Kapseln scheinen die einzigen zu sein, die das korrekte Verhältnis von EPA zu DHA haben. Es ist nicht ideal, aber immerhin ist EPA stärker vertreten als DHA. Allerdings fehlt hier das Vitamin E, das man dann noch extra zuführen müsste, um die oxidativen Prozesse zu verhindern.

Außerdem halte ich hier die Tagesdosierung von 200mg EPA für viel zu gering. Um auf die angestrebten 800-1000mg zu kommen, müsste ich mindestens 4, wenn nicht sogar 5 Kapseln pro Tag zu mir nehmen.

Die Packung würde bei 4 Kapseln pro Tag gerade mal 20 Tage lang halten. Dafür hat sie einen sehr stolzen Preis. Bis 2018 hatte dieses Präparat noch 300mg EPA pro Kapsel, aber diese schönen Zeiten werden wohl nie wieder kommen.

Platz 4: Omega 3 500 EPA

1000mg reines Fischöl von ADDEDGREEN, 240 hochdosierte Kapseln

  • Tagesdosis 1 Kapsel. Ich würde fast zu 2 tendieren
  • 500mg EPA / Tagesdosis
  • 250mg DHA / Tagesdosis
  • kein Vitamin E
  • 250 Kapseln
  • für 250 oder 125 Tage

Das Produkt scheint fast perfekt (für nicht-Veggies, natürlich). Allein das Vitamin E fehlt. Und ob einem hier eine Kapsel pro Tag reicht, hängt dann wohl sehr mit der restlichen Ernährung zusammen. Aber bei 240 Kapseln ist die Dose auch nicht zu teuer, finde ich.


Und damit du weißt, nach welchen Kriterien diese Rangliste zu Stande gekommen ist, habe ich all meine gesammelten Informationen hier für dich zusammen gefasst:

Was ist eigentlich Omega 3?

Omega 3 ist eine Fettsäure, die wir Menschen nicht selbst bilden können.

Sie ist sehr wichtig, um unser Gehirn auszubilden und intakt zu halten.

EPA und DHA: Bestandteile von Omega 3

EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) sind die Formen, in denen Omega 3 in Fischöl vorkommt.

Je höher der Anteil von EPA zum DHA ist, desto besser hilft das Öl zum Beispiel gegen depressive Verstimmungen. Da das DHA Forschungen zufolge die Wirkung von EPA sogar mindert, sollte dringend darauf geachtet werden. Es ist also ein Öl oder Präparat anzustreben, das viel mehr EPA als DHA enthält. Empfohlen wird 7mal mehr EPA als DHA zu haben.

Und hier wird es schwierig.

Viele Präparate verraten gar nicht, wieviel EPA und DHA drin sind. Oder sie sind viel zu gering dosiert. Oder manche entziehen sogar ganz bewusst Vitamin E oder EPA (fragt mich nicht, warum…).

Wieviel Omega 3 brauche ich am Tag?

Ein Gramm EPA täglich soll für die Gesundheit des Gehirns ausreichend sein. Dadurch werden depressive Verstimmungen und andere Symptome gelindert.

Wichtig ist bei der Suche von Präparaten, dass die Menge von DHA dann 7 mal geringer sein soll, als EPA.

Wieviel Fisch muss ich essen?

Um deinen Omega 3 Haushalt zu erhalten, solltest du pro Woche mindestens 200g fetten Kaltwasserfisch essen.

Fettarme Fische aus warmen Gewässern, haben keine oder kaum vorhandene Omega 3 Speicher. Die wichtige Fettsäure lagert sich im Körperfett des Fisches ab.

Welchen Fisch du essen kannst, um deine Omega 3 Vorräte zu erhöhen, erfährst du in unserer Auflistung!

Wo ist Omega 3 enthalten?

Daher solltest du folgende Fische in deinen Speiseplan einbeziehen (wenn du kein Vegetarier, Veganer oder Allergiker bist, versteht sich):

  • Lachs (lieber Wildlachs, als Zuchtlachs)
  • Makrele
  • Hering
  • Thunfisch
  • Sardine
  • Sardellen (Anchovis im Ganzen, nicht die Filets)
  • Schellfisch
  • Forelle

Du kannst hier auch auf Fische aus der Tiefkühlung, oder der Dose zurückgreifen, wenn du keine Fischtheke in der Nähe hast.

Bei Dosenfisch ist wichtig, dass du keinen Fisch nimmst, der in Sonnenblumenöl eingelegt ist. Mehr dazu findest du unter dem Punkt “Omega 6 stört deine Omega 3 Aufnahme“.

Welche pflanzlichen Öle sind denn gut?

  • Leinöl
  • Walnussöl
  • Rapsöl
  • Hanföl

Diese Öle enthalten das pflanzliche ALA (alpha-Linolensäure). ALA ist eine Vorstufe und kann im Körper zu Omega 3 umgewandelt werden.

Allerdings ist zu beachten, dass die körpereigene Umwandlung nicht so gut funktioniert wie die direkte Aufnahme von Omega 3 über die Nahrung.

Beim Kochen ist es zum Beispiel ganz leicht, wenn wir das Sonnenblumenöl (O6) durch Rapsöl (O3) ersetzen. Dieser kleine Trick kostet nichts und ändert nicht einmal unsere Gewohnheiten. Nur beim Einkaufen greifst du einfach die andere Flasche Öl.

Alle grünen Gemüse beinhalten den Vorläufer von Omega-3. Die Menge ist allerdings gering. Aber gerade bei unserer Ernährung ist jedes Bisschen wichtig.

Welche Gemüse beinhalten ALA:

  • Portulak
  • Spinat
  • Meeresalgen
  • Spiruline

Achtung: Omega 6 stört deine Omega 3 Aufnahme!

Omega 6 stört die Aufnahme und Wirkung von Omega 3. Das ist ziemlich schlecht, weil wir zum Beispiel Omega 6 fast in allen verarbeiteten Lebensmitteln finden. Wir brauchen zwar auch Omega 6, aber die Menge, die wir aktuell zu uns nehmen, ist weit über dem gesunden Maximum.

Diese Lebensmittel enthalten ein gefährliches Maß an Omega 6: Wurst, Fleisch, Chips, Gebäck, Butter, Süßspeisen
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Du solltest also darauf achten, deine Aufnahme von Omega 6 zu reduzieren.

Omega 6 findest du vor allem in:

  • Sonnenblumenöl
  • Maisöl
  • Weizenkeimöl
  • Distelöl
  • Sojaöl
  • und allen daraus hergestellten Margarinen
  • tierischen Fetten
  • Ei
  • Milch & Milchprodukten

Welche Produkte du daher meiden solltest:

  • Wurst
  • Fleisch
  • Chips
  • Gebäck
  • Butter
  • (Kokosfett?)
  • Süßspeisen

Welches Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 ist gesund?

Aktuell leben wir in Deutschland in einem sehr ungesunden Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6.

Studien zufolge haben wir eine fatale Ratio von 1:10 bis hin zu 1:20. Also 1 Omega 3-Anteil auf 10 bis 20 Omega 6-Anteile.

Das führt zu vielen entzündlichen Erkrankungen und Herzproblemen.

Angestrebt wird ein Verhältnis von 1:5.

Manche sprechen sogar von einer angestrebten Ratio von 1:1.

Vitamin E und Omega 3 nur zusammen

Omega 3 Fettsäuren oxidieren sehr schnell mit dem Sauerstoff der Luft. Daher ist es sehr wichtig, dass die Fettsäuren geschützt werden. Ein natürliches Anti-Oxidationsmittel ist Vitamin E.

Daher wird Vitamin E nahezu immer den Omega 3 Kapseln zugegeben. Ohne Vitamin E wären die Kapseln wirkungslos.

Isst du also mehr Omega 3, brauchst du zeitgleich mehr Vitamin E.

Der Arbeitskreis Omega 3 hat folgende Faustregel veröffentlicht:

pro Gramm alpha-Linolensäure 0,6 Milligramm Vitamin E
pro Gramm EPA 1 Milligramm Vitamin E
pro Gramm DHA 1,2 Milligramm Vitamin E

Arbeitskreis Omega 3

Omega-3-Mangel = Depression

In den USA, Frankreich und Deutschland ist der Omega-3-Gehalt in der Nahrung besonders gering.

“Die Zellen von morgen bestehen aus dem, was wir heute essen. Nun besteht das Gehirn zu zwei Dritteln aus Fettsäuren.”

David Servan-Schreiber: Die neue Medizin der Emotionen, 20. Aufl., München, Deutschland: Wilhelm Godmann Verlag, 2006, S. 157. *

Jede Zelle unseres Körpers wird ständig erneuert. Das betrifft natürlich auch unser Gehirn.

Fettsäuren sind die Grundbausteine unseres Gehirns. Die Fettsäuren, die wir zu uns nehmen, werden direkt für die Regeneration des Gehirns verwendet.

Essen wir also viele gesättigte Fettsäuren (die festen Fette), dann wird unser Gehirn steif und starr. Essen wir viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren (die flüssigen Fette) wird unser Gehirn flexibel, glatter und geschmeidiger.

Die Aufnahme von mehrfach ungesättigten Fettsäuren verursacht also ganz direkt die bessere Kommunikation der Zellen im Gehirn.

Experimente mit Ratten haben ergeben, dass die Auswirkungen der Ernährung auf das Gehirn innerhalb von 3 Wochen deutlich sichtbar sind. Wurden bei den Versuchs-Ratten Omega-3-Fettsäuren weggelassen, wurden sie ängstlich, gestresst, panisch und lernten nichts neues mehr. (Quelle: Bourre, s.u.)

Weitere Forschungen haben ergeben, dass eine sehr Omega 3 reiche Ernährung (bis zu 16g Fischöl pro Tag) positive Auswirkungen hat. Langfristig wird die Produktion von Neurotransmittern erhöht, die für Energie und gute Simmung sorgen. (Quelle: Bang, s.u.)

Dr. Andrew Stoll in Harward zeigte als Erster, wie wirksam […] Omega-3 für die Stabilisierung der Stimmung und die Linderung der Depression bei manisch-depressiven Patienten ist.

David Servan-Schreiber

Während sich unsere Aufnahme von Omega-3 seit dem WW2 in etwa halbiert hat, sind die Fälle von Depression in genau dieser Zeit signifikant angestiegen. (Quelle: Klerman, s.u.)

Ausnahme: Wildfleisch und Omega 3

Eine große Ausnahme aus der Regel: “Wenn du kein Omega 6 essen willst, musst du auf Fleisch verzichten.” ist das Fleisch von Wildtieren.

Das liegt an der Fütterung der Tiere. Während ein normales Zucht-Tier mit Getreide gefüttert wird, kann ein Wildtier sattes Grün im Wald futtern. Dieses satte Grün enthält noch Omega 3. Das ist auch der Grund, warum wir dunkelgrünes Blattgemüse essen sollten.

Das Omega 3 lagert sich im Wildtier ab und so könnten wir sogar mit dem Verzehr von Wild auf eine kleine Ration Omega 3 kommen.

Allerdings sind die wenigsten von uns echte Jäger oder kommen so an richtig wildes Wildfleisch. – Da hat Bambi vielleicht noch mal Glück gehabt.

Wichtige Fakten zusammengefasst:

1. Vermindere deine Omega 6 Aufnahme

Omega 6 behindert die Aufnahme von Omega 3. Omega 6 führt zu entzündlichen Erkrankungen. Achte darauf, dein Omega 6 zu reduzieren, indem du zum Beispiel von Sonnenblumenöl zu Rapsöl umsteigst.

2. Achte auf viel EPA

Gerade EPA ist wichtig für eine gute Stimmung. EPA und DHA sind beide in Omega 3 vorhanden. Allerdings sind die Mengenverhältnisse bei Präparaten sehr unterschiedlich.

3. Vitamin E gegen Oxidation

Vitamin E verhindert die Oxidation mit Sauerstoff. Das ist wichtig, da oxidiertes Omega 3 für den Menschen schädlich sein kann.

Quellen, Nachweise und interessante Links:

  • Arbeitskreis Omega 3
  • Die neue Medizin der Emotionen von David Servan-Schreiber *
  • Bourre, J. M., M. Bonneil, et al. (1993), “Function of dietary polyunsaturated fatty acids in the nervous system”, Prostaglandins Leukotrienes & Essential Fatty Acids, Bd. 48 (1) S. 5-15
  • Bang, H.O., J. Dyerberg, et al. (1976), “The composition of foods consumed by Greenland Eskimos”, Acta Med Scand, Bd. 200, S. 69-73
  • Klerman, G. L., M. M. Weissmann (1989), “Increasing rates of depression”, JAMA, Bd. 261 (15), S. 2229-2235
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Vitamin D3: Testbericht und Ratgeber

Vitamin D3 Ratgeber

Das fettlösliche Vitamin D3 wird in individueller Menge von jedem menschlichen Organismus für eine Vielzahl an Aufgaben im Körper benötigt: Egal ob als therapeutische Maßnahme bei Infekten oder als präventive Einnahme gegen Mangelerscheinungen.

Ein Vitamin D Mangel ist weit verbreitet und kommt vor allem, aber nicht ausschließlich, im Winter vor. Zu wenig Tageslicht ist in der kalten Jahreszeit häufig der Grund für gesundheitliche Beschwerden in Zusammenhang mit einem Vitamin D Mangel.

Vitamin D3 Ratgeber auf Gesundestube
Vitamin D3 Ratgeber auf Gesundestube

Informieren Sie sich stets umfassend und selbstständig, bevor Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Welches Vitamin wird durch Sonne gebildet?

Durch Sonnenlicht angeregt produziert der Körper mithilfe der UV-B-Strahlung über die Haut Vitamin D3. Damit kommt dem Stoff, der medizinisch gesehen nicht als „echtes“ Vitamin klassifiziert wird, eine Schlüsselfunktion zu.

Mit Hilfe von Sonnenlicht ist der Mensch in der Lage, ausreichende Mengen des Vitamin D3 zu produzieren und damit die beteiligten Prozesse im Körper aufrecht zu erhalten. Vitamin D3 ist das einzige Vitamin, das vom menschlichen Körper selber produziert werden kann.

Bereits heute sind der Medizin weit über hundert Gene im Organismus bekannt, bei denen Organe und Gewebe physiologisch aktiviert werden. Lange Zeit wurde die Gefahr einer Mangelversorgung mit dem Vitamin unterschätzt.

Erst in den letzten Jahren gelang es wissenschaftlichen und medizinischen Studien, auf die eklatante Minderversorgung des Vitamin D3, das eigentlich ein Hormon ist, aufmerksam zu machen. 

Vitamin D3 in europa chronisch unterversorgt
Vitamin D3 in europa chronisch unterversorgt

Mit Bürojob und Aufenthalten in Innenräumen kann Vitamin D3 Level kaum erreicht werden

Experten gehen inzwischen davon aus, dass bis zu 90% der Menschen in Deutschland einen Mangel an Vitamin D3 haben. Vor allem in der sonnenarmen Zeit von Oktober bis März gibt es in Mitteleuropa häufig eklatanten Mangel an ausreichender UV-B-Strahlung.

Zu wenig Licht im Alltag
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Nur wer sich im Sommer besonders viel an der frischen Luft aufhält, kann den körpereigenen Speicher so weit auffüllen, dass auch im Winter mit wenig Sonnenlicht kein Problem mit der Versorgung auftritt.

Bedingt durch einen modernen Lebensstil und dem hohem Aufkommen an Aufenthalten im Inneren, leidet ein Großteil der Bevölkerung unter einem Vitamin D3 Mangel. Rund 80 bis 90% des Bedarfes am Sonnenvitamin kann über tägliche Sonnenbäder gebildet werden. Vor allem an Händen, Gesicht und Teilen von Armen und Beinen reicht die kurze Bestrahlung aus.

Lange und intensive Sonnenbestrahlungen sind auch auf Grund des erhöhten Hautkrebsrisikos nicht zu empfehlen. Über die Ernährung nimmt der Mensch eigentlich den restlichen Vitamin D3 Bedarf auf. Vor allem fette Fischsorten, Leber und Eigelb enthalten viel des wertvolles Vitamins.

Was macht Vitamin D3?

Ist der Speicher gut gefüllt, braucht das Vitamin D3 nicht täglich aufgenommen werden. Der Organismus zehrt Wochen und auch Monate von dem körpereigenen Vorrat. Es ist für die Gesundheit lebensnotwendig und reguliert tausende von Vorgängen in den menschlichen Körperzellen.

D3 für die körperliche und mentale Gesundheit
D3 für die körperliche und mentale Gesundheit

Jede einzelne Körperzelle verfügt über die Fähigkeit aktives Vitamin D3 zu bilden. Ein besonders niedriger Spiegel werden heute mit einer Vielzahl an Erkrankungen und Symptomen in Verbindung gebracht. Erst 2014 hat das British Journal of Cancer einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, dass mit einer Vitamin D3 Nahrungsergänzung die Sterblichkeit bei Krebs signifikant reduziert werden kann (bis zu 15%).

Eine gute Ergänzung bei entzündlichen Vorgängen im Körper kann auch die Einnahme von Gerstengras sein.

Bereits bekannt waren in der Vergangenheit die vorbeugende Wirkungen des Wohlfühlvitamins bei Erkältungen, Grippe, Osteoporose und Rachitis. Viele Menschen leiden in der heutigen Zeit unter einem chronischen Vitamin D3 Mangel, ohne je davon zu erfahren. Dabei kann das Hormon als Vorstufe des Calcitriol, die Reifung von Immunzellen regulieren und steuert den Calcium-Haushalt

Zu wenig Vitamin D3 führt zu leicht brechenden Knochen

Während die Rachitis häufig bei jungen Menschen in Form einer gestörten Mineralisation bei wachsenden Knochen auftaucht, sind Erwachsene in Folge des Vitamin D3 Mangels durch eine schmerzhafte Erweichung der Knochen betroffen.

Über die Leber wird das Provitamin D3 verstoffwechselt, das sich vorher mithilfe von ultraviolettem Licht auf der Haut gebildet hat. Es unterstützt den Körper dabei, das Kalzium aus dem Darm und der Nahrung aufzunehmen und erhält dadurch unsere Knochen gesund und stabil.

Vitamin D3-Mangel Knochenbrüche
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In Beobachtungsstudien wurde zudem belegt, dass ein höhere Vitamin D3 Wert das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Herz-Kreislauf (minus 58%), Diabetes (minus 38%) und Darmkrebs (minus 34%) senken kann. In Bezug auf Diabetes sind sich die Forscher noch uneins darüber, ob der krankhafte Prozess durch einen niedrigen Vitamin D3 Wert ausgelöst oder lediglich unterstützt wird.

Bei der Knochengesundheit herrscht in der Medizin Einigkeit darüber, dass die Relevanz von Vitamin D3 uneingeschränkt vorliegt.

Wann sollte man Vitamin D3 einnehmen?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt einem Erwachsenen täglich mindestens 5 bis 25 Minuten Sonne zu tanken. Das ist bei unseren wenigen Sonnentagen aber nicht möglich.

“Wir müssen 25 Minuten am Tag ein Sonnenbad nehmen. Leider haben wir nicht genug Sonne in Deutschland.”

Diese Dauer schwankt je nach Hauttyp, Monat und Tageszeit. In dieser Zeit kann der Körper durch die Sonneneinstrahlung genug Vitamin produzieren, um damit auch in sonnenarmen Monaten ausreichend versorgt zu sein.

Wie groß der Tagesbedarf an Vitamin D3 ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören die individuellen Lebensgewohnheiten, der Hauttyp, das Alter, der Wohnort und auch der Sonnenstand. Menschen, die sich nur wenig draußen aufhalten, wird die Aufnahme von Vitamin D3 empfohlen.

Auch für Menschen, die sich im Freien verschleiern, bedecken, permanent mit Sonnencreme eincremen, sowie dunkelhäutige Menschen haben häufig einen Vitamin D3 Mangel und sollten zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

D3 Mangel bei Babies und Senioren
D3 Mangel bei Babies und Senioren

Säuglingen geben Eltern oft auf Anraten von Kinderärzten eine zusätzliche Menge Vitamin D3, die individuell angepasst wird. Im Alter nimmt die Fähigkeit der Haut Vitamin D3 zu bilden grundsätzlich ab. Älteren Menschen wird auf Anraten von Ärzten oftmals ein Vitamin D3 Supplement empfohlen, um dem drohenden Mangel vorzubeugen. 

Vitamin D3 fehlt nicht nur Veganern und Vegetariern

Neueste Erkenntnisse aus der Forschung lassen einen Zusammenhang zwischen Vitamin D3 und Asthma erkennen. So gelang es der Universität von Tel Aviv einen Zusammenhang zwischen Vitamin D3 und Asthmasymptomen festzustellen. Durch die Gabe des Sonnenvitamins können sich die Asthmasymptome wesentlich verringern.

Das würde im Umkehrschluss zu der Erkenntnis führen, dass die Vitamin D3 Gabe den Zustand von Asthmatikern verbessert und ihre Symptome deutlich bessert. Einen besonderen Status haben hier die Vegetarier und Veganer, die grundsätzlich häufig Probleme haben, ihre Vitalstoffe in ausreichenden Mengen zu sich zu nehmen.

D3 Unterversorgung bei Vegetariern und Veganern
D3 Unterversorgung bei Vegetariern und Veganern

Grund ist dafür die fehlende Aufnahme von tierischen Nahrungsmitteln. Vitamin D3 kommt vor allem in Fettfischen, Eiern, Innereien wie Leber und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten vor. Um den persönlichen Vitamin D3 Spiegel zu ermitteln, sind im Handel sogenannte Heimtests verfügbar. Mit einem Tropfen Blut im Proberöhrchen wird die Probe an ein Labor gesendet, was den Vitamin D3 Wert ermittelt.

Wie viel Vitamin D3 brauche ich am Tag?

Der Vitamin D3 Mangel zeigt sich vor allem im Nachlassen der stabilen Knochenmasse. Die Knochen altern regelrecht vorzeitig und brechen leichter. Das Robert Koch-Institut in Köln hat herausgefunden, dass nur Kleinkinder bis zu einem Alter von etwa 2 Jahren genug Vitamin D3 aufnehmen. Bei der Gruppe der 3 bis 17 jährigen sind schon etwa 87% von einem Mangel bedroht und bei der erwachsenen Bevölkerung sind ca. 60% von einem akuten Mangel an aktivem Vitamin D3 betroffen.

Wenn nicht genug Vitamin D3 vorliegt, kann der Körper das in der Nahrung enthaltene Kalzium nicht mehr vollständig verstoffwechseln. Es kommt zu einer verringerten Knochenmasse und einer Erhöhung des Bruchrisikos. Für eine ausreichende Vitamin D3 Versorgung müssen täglich ca. 800 bis 1000 Einheiten des Sonnenvitamins eingenommen werden. Erst dann bewegen sich die Knochenhormone wieder in normalen Bereichen.

Vitamin D3 wird in der Regel in Form von „Internationalen Einheiten IE“ angegeben. Dabei entspricht eine IE 0,025 µg. Experten aus den USA sind der Meinung, dass die Angaben zur Mindestmenge dringend überarbeitet werden müssen. Sie empfehlen den Tagesbedarf auf 7000 Einheiten zu erhöhen und die Höchstdosis auf 10.000 IE festzulegen. 

Sonne allein füllt Vitamin D3 Speicher nicht auf

Über die empfohlene Mindestmenge an Sonnenbädern am Tag erhält der Mensch rund 10.000 bis 20.000 IE an Vitamin D3. Verbringt der Mensch jedoch deutlich weniger Zeit in der Sonne, dann erhöht sich der Anteil an Vitamin D3, der über die Nahrung aufgenommen werden muss. Ist der Speicher gut gefüllt über den Sommer, dann verringert sich der Bedarf an Vitamin D3, der über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden muss. Jedoch liegt hierbei keine Proportionalität vor und zahlreiche Faktoren wie Sonnenstand oder Hauttyp nehmen Einfluss auf die Mindestmenge. Über die Nahrung wird aber in der Regel nur ein geringer Teil des Vitamin D3 Bedarfs gedeckt, daher wird von renommierten Stellen empfohlen, die direkte Sonnenbestrahlung der Haut zur Bildung von Vitamin D3 der Aufnahme über die Nahrung vorzuziehen.

Warum sollte man Vitamin D3 mit K2 kombinieren?

Ärzte empfehlen die Kombination von Vitamin D3 mit dem Vitamin K2. Um die positiven Eigenschaften wie Knochenaufbau, Aufrechterhaltung Immunsystem und normale Muskelfunktion zu verstärken, kann Vitamin K2 eingenommen werden. Zusammen mit dem fettlöslichen Sonnenhormon macht Vitamin K2 die vom Vitamin D3 gebildeten Proteine hochwertiger und damit besser nutzbar für den Stoffwechsel. Vitamin K, auch als Vitamin K2 benannt, ist für die Blutgerinnung von Bedeutung. Aber Forscher konnten auch einen Zusammenhang für die Gefäß- und vor allem die Knochengesundheit ausmachen.

Das K-Vitamin ist vor allem in fermentierten Nahrungsmittel zu finden, das es von Bakterien gebildet wird. Es ist vor allem in Joghurt, Käse und Rinderleber zu finden. Ein sinnvolles Verhältnis von Vitamin D3 und Vitamin K2 trägt zu gesunden Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei. Wichtig ist dabei, dass das Vitamin D3 nur in einem ausgewogenen Umfeld seine wichtigen Aufgaben erfüllen kann. Das Vitamin K2 unterstützt es dabei und ist als sogenannter „Cofaktor“ bei der Aktivierung der für die Knochenbildung zuständigen Proteine beteiligt. Empfohlen werden 2 bis 3 µg Vitamin K2 pro Kilogramm Körpergewicht.

Warum kommt es zu einem Vitamin D3 Mangel?

Man sagt, dass alle Einwohner in Mitteleuropa, die nördlich von Rom leben, zu wenig Sonnenlicht verteilt über das ganze Jahr bekommen. In den Wintermonaten ist Sonnenlicht häufig rar. Aber auch der Lebensstil der Menschen trägt dazu bei, dass ein Vitamin D3 Mangel entstehen kann. Das Robert Koch-Institut hat in einer repräsentativen Studie, beauftragt vom Bundes-Gesundheitsministerium, herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der untersuchten 4000 Personen einen Vitamin D3 Spiegel im Blut aufwiesen, der unterhalb der kritischen Grenzwerte liegt.

Wie kommt es zu einem Mangel des Sonnenvitamins
Wie kommt es zu einem Mangel des Sonnenvitamins

Bei den Frauen über 65 Jahren war der Anteil mit 75% sogar deutlich erhöht. Nicht nur der fehlende Anteil UV-B-Strahlung ist verantwortlich dafür. Der gesundheitliche Aspekt des Sonnenlichtes wird vor allem durch Angst vor Hautkrebs verdrängt.

90% der Menschen in Deutschland weisen Vitamin D3 Mangel auf

Die Medien und die Mediziner weisen ständig auf die Gefahren von Sonnenstrahlung hin und so benutzen viele Menschen für jedes Sonnenbad Sonnencreme. Der unterbewertete Vitalstoff Vitamin D3 kommt erst langsam zurück ins Bewusstsein Menschen. Neben zu wenig Sonnenlicht gibt es auch Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin D3 Mangel aufweisen. Dazu gehören ältere Menschen, deren Haut generell weniger Vitamin D3 bilden kann, Säuglinge, dunkelhäutige Menschen und Personen, die sich im Freien verschleiern, verdecken oder eben bei jedem Sonnenstrahl mit Sonnencreme eincremen. Beruflich bedingt ergibt sich ebenfalls ein hohes Risiko für Personen mit Berufen im Inneren, unter Tage oder im Schichtdienst bzw. bei Nachtschichten. Bei dunkelhäutigen Menschen ist die oberste Hautschicht dicker und die Sonne bräuchte ein vielfaches länger um die gleiche Menge VitaminD3 zu bilden, wie bei einem hellhäutigen Menschen.

Welche Symptome hat ein Vitamin D3-Mangel?

Je mehr Studien veröffentlicht werden, desto unübersichtlicher gestalten sich die Symptome, die bei einem Vitamin D3 Mangel auftreten können. Teilweise widersprechen sich die Experten auch oder es fehlt der Beleg dafür, das ein Symptom tatsächlich von einem zu niedrigen Vitamin D3 ausgelöst wurde. Grundsätzlich sind sich die Mediziner aber einig, dass sich die Symptome eines Vitamin D3 Mangels vor allem am menschlichen Skelett ablesen lassen. Knochenverbiegungen, Skelettschmerzen, Achsenabweichungen, Knieverformungen, Wachstumsstörungen mit Folgeerkrankungen wie Skoliose und vielen mehr.

Außerdem ist das Nervensystem häufig belastet und so zeigen sich motorische Entwicklungsstörungen, eine Störung der Motorik mit Kribbeln und Krämpfen als Zeichen der Übererregbarkeit sowie epileptische Anfälle und Herzrhythmusstörungen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit und Zahnfleischwucherungen. Grundsätzlich sehen Mediziner einen Zusammenhang zwischen abnehmenden Vitamin D3 Werten und einer Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes.

Ab wann hat man einen Vitamin D3-Mangel?

Die Medizin stuft den Vitamin D3-Mangel, also die Unterversorgung mit dem Vitalstoff, nach verschiedenen Klassen ein. Diese Klassifizierung ist in verschiedene Stufen unterteilt, die sich auf den Vitamin D3 Spiegel im Blut beziehen. Grundsätzlich geht man davon aus, dass der optimale Vitamin D3 Wert für einen gesunden Erwachsenen zwischen 30 und 70 µg/l. Sinkt dieser Wert unter die Mindestgrenze von 30, dann sinkt auch deutlich die Absorption von Calcium in den menschlichen Stoffwechsel.

vielfältige Mangelerscheinungen im Winter
vielfältige Mangelerscheinungen im Winter

Forscher gehen davon aus, dass weltweit rund 1 Mrd. Menschen einen Vitamin D3 Spiegel unter 20 intestinale µg/l aufweisen. Um die maximale Knochendichte zu erreichen, sind Vitamin D3 Werte von 40 µg/l notwendig. Bei Menschen, die um den Äquator wohnen, werden D3-Werte von über 30 µg/l spielend leicht erreicht. Das liegt an der ausgewiesenen Sonnenexposition in diesen Gegenden, bei denen der Körper fast ganzjährig Sonne zur Verfügung hat, um das Vitamin D3 über die Haut zu bilden. Ein Vitaminmangel ist vor allem geografischen und klimatischen Bedingungen geschuldet, so dass es hierzulande nahezu ausgeschlossen ist, den notwendigen Mindestwert zu erreichen.

Die Klassifizierung für den Vitamin D3-Mangel in der Übersicht: 

  • Weniger als 5 µg/l bedeutet schwerster Mangel
  • 5 bis 10 µg/l bedeutet schwerer Mangel
  • 10 bis 20 µg/l bedeutet Mangel
  • 20 bis 30 µg/l bedeutet suboptimale Versorgung, ein relativer Mangel
  • Werte zwischen 30 und 50 µg/l zeigen den optimalen Spiegel an
  • Werte zwischen 50 und 70 µg/l liegen in der oberen Norm
  • Überdosiert, aber nicht toxisch, sind Werte zwischen 70 bis 150 µg/l
  • Und bei Werten oberhalb von 150 µg/l hinaus spricht der Mediziner von einer Vitamin D3 Intoxikation

Wie viel Vitamin D3 sollte ich bei einem Mangel einnehmen?

Wird der Vitaminmangel über die Messung nachgewiesen, dann sollen gesunde Erwachsene in den ersten 8 Wochen nach Diagnose 1 mal in der Woche eine Vitamin D3 Dosis von 20.000 IE einnehmen.

Es gibt das Phänomen, dass der Speicher mehr als leer ist. Du kannst ihn dann nicht mehr mit reiner Sonnenstrahlung auffüllen.

Du musst dann das Vitamin immer wieder nachfüllen. Normalerweise kannst du dir den Speicher wie ein großes Fass vorstellen. Du füllst oben deine Nährstoffe rein und irgendwann ist es voll.

Dafür musst du in unseren Breitengraden aber hoch konzentriertes D3 als Kur nehmen. Du musst deinen leeren Speicher auffüllen und zusätzlich deinen täglichen Bedarf decken.

Lässt du die Aufbau-Phase weg, geht deine Zufuhr direkt mit dem täglichen Verbrauch wieder raus und du bleibst dauerhaft im Mangel.

Steigt der Spiegel nach dieser Phase noch immer nicht über die empfohlenen 30 µg/l, kann die oben genannte Einnahme um weitere 8 Wochen verlängert werden. Ist dieser Wert nach der ersten Behandlungsphase erreicht, reicht die Einnahme von 20.000 IE alle 2 bis 3 Wochen. Steigert der Patient in dieser Zeit die Häufigkeit von Aufenthalten im natürlichen Sonnenlicht, kann diese Dosis entweder stufenweise herabgesetzt oder völlig abgesetzt werden.

Bei einem normalen Büro-Alltag im nördlichen Mitteleuropa, kann aber täglich eine Einnahme von 5.000 IE Täglich vorgenommen werden. So ist der tägliche Verbrauch abgedeckt und die Speicher füllen sich ganz langsam wieder.

In den toxischen Bereichen gelangt der Patient zahlreichen Studien nach erst nach längerfristiger Einnahme von täglich 10.000 IE Vitamin D3 über einen Zeitraum von mehr als 5 Monaten.

Vitamin D Präparate

Vitamin D3 Präparate sind mögliche Hilfestellungen bei einem Mangel des Vitalstoffes. Auch wenn der Großteil des Bedarfs über das Sonnenlicht gedeckt werden soll, lässt sich vielfach die Einnahme von Vitamin D3 über ein Nahrungsergänzungsmittel nicht vermeiden. Sinnvoll ist ein solches Produkt auf jeden Fall immer dann, wenn ein starker Mangel vorliegt oder diesem effektiv vorgebeugt werden soll.

Sonnenlicht zum Einnehmen.
Sonnenlicht zum Einnehmen.

Es gibt grundsätzlich Vitamin D3 als Arzneimittel und als Nahrungsergänzungsmittel. Um als Arzneimittel zugelassen zu werden, muss der Hersteller seine Wirksamkeit belegen. Außerdem dürfen sie keine bedenklichen Hilfsstoffe enthalten. Die Zufuhr von Vitamin D3 sollte aber in beiden Fällen unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Bei der Einnahme von Supplements des Vitalstoffes spricht der Mediziner auch von einer exogenen Zufuhr. Das Gegenteil davon ist die Aufnahme über die Haut bei UV-Strahlung, diese wird im Fachjargon als endogene Synthese bezeichnet.

Welche Vitamin D3 Tabletten sind gut?

Gute Vitamin D3 Tabletten sind verschreibungsfrei bis 5000 IE im Handel erhältlich. Bei der Beschreibung gibt der Begriff Cholecalciferol an, wie viel Vitamin D3 im Produkt enthalten ist. Mengen zwischen 8000 und 1000 IE werden von Ernährungsexperten des Uniklinikums Schleswig-Holstein als „praktisch ohne Risiko“ eingestuft.

Mitteleuropa hat zu wenig Sonnenlicht
Mitteleuropa hat zu wenig Sonnenlicht

Allerdings reicht diese Menge nur gesunden Erwachsenen aus, die ausreichend Vitamin D3 über die Haut bilden. Was in Mittelmeerländern leicht gelingt, ist in Deutschland und vielen anderen nördlichen Ländern aber ein großes Problem. Auch bei vielen Tagen mit Sonnenschein im Sommer kann die notwendige Menge des Sonnenvitamins kaum erreicht werden. Der Ausgleich mit einem Vitamin D3 Präparat kann hier Abhilfe leisten. Gute Vitamin D3 Tabletten weisen darauf hin, dass es keinen erwiesenen Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und folgenden Krankheiten oder Symptomen gibt: 

  • Krebs
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Vorbeugend bei Infekten

In diesen Fällen fehlt die wissenschaftliche Beweislage und diese Aussagen sind daher nicht erlaubt. Gute Vitamin D3 Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel beginnen mit einer Dosierung von 800 bis 1000 IE und reichen bis in den Bereich von 5000 IE. Sie versprechen keine Heilung von schweren Krankheiten oder Linderung von Symptomen bei den oben genannten Krankheiten. Gute Vitamin D3 Tabletten oder Tropfen weisen darauf hin, dass der Vitalstoff vor allem für die Knochengesundheit wichtig ist und bei leichten Depressionen helfen kann.

Vitamin D3 aus der Apotheke

APOTHEKENPRODUKT Vitamin D-3 2000 IE + K
MEDIZINISCHE ZWECKE - Das hochdosierte Vitamin D, Cholecalciferol, ist für besondere medizinische Zwecke geeignet (bilanzierte Diät). Zum Beispiel zur diätischen Behandlung von Osteoporose. Besonders bei Schwangeren, Säuglingen, Älteren, Fettleibigen und Personen, die sich keiner Sonnenbestrahlung aussetzen dürfen, besteht ein erhöhtes Risiko des Vitamin D3 Mangels. Klein und immer dabei mit 100 Tabletten im Klickspender ausreichend für ca. 3 Monate. Für eine optimale Zufuhr täglich 1 Tablette mit Flüssigkeit zu oder nach einer Mahlzeit einnehmen.

Hochdosiertes Vitamin D3 findet sich neben dem Handel und dem Internet auch in der Apotheke, wo der Verbraucher eine breite Auswahl und vegane Produkte vorfindet. Üblicherweise wird das Cholecalciferol aus Wolle bzw. Wollwachs oder Fischöl gewonnen. In der biologischen Version verwendet man Flechten als Basis für die Gewinnung. Aber auch die veganen Produkte unterliegen der Regelung nach dem Arzneimittelgesetz und gelten als Nahrungsergänzungsmittel.

In der Apotheke erhalten Kunden neben Tabletten mit Vitamin D3 auch Tropfen und Kapseln mit dem Sonnenvitamin. Dazu die Beratung der Fachkraft hinsichtlich richtiger Dosierung und Dauer der Anwendung. Hochdosiertes Vitamin D3, also mit einer Tagesdosis ab 4000 IE, kann bedenkenlos auch über Wochen oder Monate eingenommen werden. Gesundheitliche Risiken bestehen keine, denn der möglicherweise toxische Bereich wird erst bei viel höheren Tagesdosis über einen sehr langen Zeitraum erreicht.

1000 IE Vitamin D3

Nu U Nutrition Vitamin D3 1000 IU
Eine leicht zu schluckende Softgel-Kapsel pro Tag sorgt für einen gesunden Vitamin D-Spiegel.

Mit der Abkürzung IE für Internationale Einheiten wird die Menge pro Produkt bzw. Tablette oder Dosis angegeben. Vitamin D3 1000 IE entspricht 25 µg Colecalciferol. Neben dem Wirkstoff sind aber je nach Hersteller und Marke weitere Stoffe in dem Präparat enthalten. Dazu gehören beispielsweise mikrokristalline Cellulose, modifizierte Stärke oder Magnesiumstearat.

2000 IE Vitamin D3

Vitamin D3 Vitabay 2000 I.E
Das Produkt ist frei von Zusatzstoffen.
Das Produkt ist vegan und eignet sich daher für Veganer und Vegetarier.

Bei einem Produkt mit der Dosierung von 2000 IE nimmt der Verbraucher pro Tagesdosis bis zu 50 µg Colecalciferol zu sich. Nahrungsergänzungsmittel für Vitamin D3 müssen nicht als Arzneimittel zugelassen werden, sondern sind lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu registrieren. Damit sind sie dazu bestimmt in dosierter Form die allgemeine Nahrung zu ergänzen. Sie sind in abgemessenen kleinen Mengen im Handel erhältlich und dürfen auf drei Punkte zu gesundheitlichen Aspekten hinweisen:

  1. trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut beispielsweise
  2. hat eine Funktion bei der Zellteilung
  3. trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei

5000 IE Vitamin D3

Aava Labs Vitamin D3 5000 IE Depot
Das Premium Supplement ist komplett natürlich und mit Extra Virgin Olivenöl versetzt, denn Vitamin D ist fettlöslich und kann durch diese Mischung besser vom Körper aufgenommen werden, als D3 pur ohne Fett.

Eine Dosierung in Höhe von 5000 IE entspricht 125 µg Colecalciferol. Die Werte im Blutserum erhöhen sich mit jedem Sonnenbad zusätzlich. Die Kombination aus beiden Aufnahmearten für Vitamin D3 wird als besonders wirksam angesehen. Hochdosierte Präparate werden entweder zum Auffüllen eines leeren Speichers verwendet oder als längerfristige Therapie zur Vorbeugung eines erneuten Mangels eingenommen. Vitamin D3 Dosierungen von 5000 IE sind zumeist als Einstieg gedacht, um dann später auf ein niedriger dosiertes Präparat zu wechseln.

Aber auch zur langfristigen Einnahmen eignen sich die hochdosierten Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D3, denn nicht immer gelingt das Auffüllen des Speichers schon nach wenigen Wochen Einnahme. Da jeder Mensch individuell ist und auch sein Stoffwechsel einzigartig, vertragen häufig Patienten die Einnahme von mehr als 5000 IE über eine längere Zeit problemlos und berichten von erstaunlichen Verbesserungen ihrer Symptomatik. 

Präparate mit einer Tagesdosis von 5000 IE wirken effektiv Vitamin D3 Mangel vor

Nicht selten empfehlen Mediziner in Deutschland inzwischen Dosierungen über 5000 IE, die dem Absinken des Vitamin D3 Wertes vorbeugen sollen. Vor allem für Menschen in den nördlichen Breitengraden, also auch Deutschland, gelingt es meist nicht über das Sonnenlicht genug Vitamin D3 aufzunehmen. Das Wetter ist selbst bei fantastischem Sommer nicht allein in der Lage für die ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 zu sorgen. Schon gar nicht, um den Speicher so aufzufüllen, dass dieser die Monate Oktober bis März ausgleichen kann. In dieser Zeit ist es nahezu unmöglich, genug UV-B-Strahlung zu erhalten, um nicht in den Mangelbereich zu fallen. Die hochdosierte Einnahme von Vitamin D3 mit 5000 IE gleicht Defizite aus und hält den Speicher auf dem Maximum.

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Was enthält Vitamin D3?

Vitamin D3 wird medizinisch als Cholecalciferol bezeichnet und kann entweder aus tierischem und pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden. Über die Nahrung kann Vitamin D3 ebenfalls, wenn auch in deutlich geringem Maße als beim Sonnenbaden, aufgenommen werden.

Vitamin D3 findet sich vor allem in

  • Hering
  • Lachs
  • Austern
  • Thunfisch
  • geräuchertem Aal
  • Eiern
  • Lebertran
  • Käse
  • Steinpilzen und
  • Avocados.

Vitamin D3-Test

Vitamin D Test Kit von CERASCREEN – Vitamin D3 Spiegel von Zuhause messen
Der Selbsttest umfasst einen Bericht mit Messergebnis, Hintergrundinformationen zu Vitamin D, Vitamin D Mangel & Vitamin D Mangel Symptome sowie individuellen Handlungsempfehlungen.

Beim Arzt wird der Vitamin-Gehalt über das Blut gemessen. Dafür wird im Serum der 25-Hydroxycalecalciferolwert gemessen, abgekürzt mit 25-OH-Vitamin D3. Über das „Vorstufen-oder Speicher – Vitamin D3“ wird das „Level“ des Mangels oder der Füllstand des Speichers nachgewiesen. Dieser Testwert ist deutlich genauer und zuverlässiger als üblicherweise den reinen Calcitriol Wert zu messen. Über den Speichel, Urin oder sonstige Körperflüssigkeiten kann der Vitamin D3 Wert nicht bestimmt werden oder gilt als viel zu schwierig. Für das Ergebnis ist aber auch die Referenzmethode wichtig, denn es gibt durchaus andere, – wenn auch deutlich teurere, Methoden, wie die Säulenchromatografie bei der verschiedene Vitamin D3 Metabolismen erfasst werden.

Welcher Vitamin D-Wert ist normal?

Werte beim Vitamin D3 Test von 20 bis 30 µg/l gelten als abnormal, liegen aber noch innerhalb des Normbereiches. Ärzte sprechen hier von einem relativen Mangel. Bei Werten zwischen 50 und 70 µg/l spricht der Mediziner von der oberen Norm, darüber hinaus sollte der Spiegel im Serum nicht ansteigen.

Welcher Vitamin D3-Wert ist gut?

Ideale Vitamin D3 Werte liegen für gesunde Erwachsene zwischen 30 und 50 µg/l. Der Bereich gilt als optimaler Vitamin D3 Spiegel.

Wie viel Vitamin D3 in der Schwangerschaft?

Auch in sonnenreichen Ländern ist der Vitamin D3 Mangel bei Schwangeren häufig ein Problem. Jedoch gibt es keine ausreichenden Studien mit einheitlichen Messmethoden. Grundsätzlich nutzen die Labore und Ärzte unterschiedliche Messmethoden und Referenzwerte, so dass es keinen grundsätzlichen Rat für Schwangere und Stillende gibt.

Die klinische Bedeutung von D3 während der Schwangerschaft ist bisher zu wenig erforscht, kann aber zu Komplikationen führen.

Allerdings gibt es mehrere internationale Studien, bei denen ein niedriger Vitamin D3 Wert während der Schwangerschaft mit Komplikationen wie Gestationsdiabetes oder Frühgeburten zusammenhängen könnte.

Ein Mangel an Vitamin D3 kann zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen.
Ein Mangel an Vitamin D3 kann zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen.

Mediziner und Experten kommen zur gemeinsamen Beurteilung, dass die klinische Bedeutung vom Vitamin D3 Wert während der Schwangerschaft bisher zu wenig erforscht ist, um eine generell gültige Aussage treffen zu können.

Welches Vitamin gegen Depressionen?

Medizinische Studien haben einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin D3 Mangel und einer depressiven Verstimmung nachgewiesen. Als Symptome zeigen sich hierbei vermehrt Müdigkeit und Lustlosigkeit. Auch maskierte Schilddrüsenstörungen wurden bei einer Vielzahl von Patienten in Psychiatrien als eigentlicher Vitamin D3 Mangel mit depressiven Symptomen erkannt.

Vitamin D3 hilft bei Depressionen
Vitamin D3 hilft bei Depressionen

Eine saisonabhängige Depression tritt häufig in der Phase zwischen den Monaten mit wenig Sonnenlicht auf. Frauen trifft es häufiger als Männer. Während die Menschen am Mittelmeer davon nicht betroffen sind, kennen die Einwohner der nordischen Ländern diese auffallend depressive Stimmung an grauen, dämmrigen Wintertagen nur zu gut.

Leichte Depression verbessert sich häufig mit Vitamin D3 Aufnahme

Die Washington University School of Medicine in St. Louis hat bereits 2006 in einer Studie wissenschaftlich belegt, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem Vitamin D3 Mangel und gedrückter Stimmung gibt.

Vitamin D3 und Depressionen
Vitamin D3 und Depressionen

Als ganzheitliche Empfehlung raten Mediziner und Therapeuten dem Patienten zu einer Einnahme von D3 Präparaten als Therapiemöglichkeit bei leichten Depressionen oder anhaltenden depressiven Phasen.

Im Regelfall sollte mit den sonnenintensiveren Monaten die Einnahme des Sonnenvitamins über ein Nahrungsergänzungsmittel aber wieder eingestellt werden. Wenn man sich dauerhaft und leicht bekleidet im Freien in der prallen Sonne aufhält.

In diesem Artikel handelt es sich nicht um eine medizinisch fundierte Ferndiagnose. Bei Fragen und Problemen zum Thema Vitamin D3 sollte stets ein Arzt aufgesucht werden. Beratung bekommt der Verbraucher auch in der Apotheke oder beim Heilpraktiker.

Quellen:

Gerstengras Ratgeber und Vergleich

Gerstengras hat eine besonders hohe Nährstoffdichte und eine sehr besondere und wertvolle Vitalstoffkombination. Seine besondere Beachtung findet es aufgrund seiner guten sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien.

Gerstengras (lateinisch: Hordeum vulgare, englisch: barley grass) ist ein Süßgras. Es wächst einjährig und wird häufig als Brau-Getreide verwendet.

Ist Gerstengras gesund?

Für was wird Gerstengras verwendet? Das fragt man sich vermutlich als erstes, wenn man davon hört.

Gerstengras ist für unsere moderne Ernährung eine wahnsinnig gute Ergänzung. Durch unseren Alltag, der vor allem durch Stress und ungesundes Essen dominiert ist, fehlen uns sehr viele Mineralstoffe und auch eine Menge an Grünzeug.

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Sogar wenn wir hauptsächlich vegetarisch oder gar vegan leben, dann haben wir das Problem, dass unsere Lebensmittel viel zu schnell wachsen. Viele wichtige Mikronährstoffe, die Pflanzen eigentlich so gesund für uns machen, entwickeln sich erst, wenn das Blattgrün einige hundert Tage dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Das ist im Gewächshaus oder bei gedüngten Pflanzen natürlich nicht der Fall.

Gerstengras im Smoothie
Gerstengras im Smoothie

Wir müssten also Badewannenweise Gemüse essen, um die Nährstoffe zu bekommen, die wir eigentlich mit ein bisschen Karotte und Salat aufgenommen hätten.

Unter anderem liegt das natürlich daran, dass wir heutzutage fast ausschließlich Pflanzen verzehren, die auf effektives Wachstum gezüchtet wurden. Da wurde nur darauf geachtet, dass die Pflanze schnell und gut wächst. Auf die Nährstoffe hat beim Züchten keiner geachtet.

Gerstengras-Ratgeber • Ist Gerstengras gesund? Mehr auf Gesundestube.de
Gerstengras-Ratgeber • Ist Gerstengras gesund?

Naturbelassene Qualitäten

Gerstengras ist ein noch sehr un-gezüchtetes Gut in unserem Alltag. Es ist sehr gut erforscht und findet ganz allmählich den Weg zurück in unsere Küchen. Gerstengras nimmt in seinem Wachstumsprozess wahnsinnig viele dieser Mikronährstoffe (siehe Nährwerte) auf. Es hat außerdem sehr viel Chlorophyll in sich, das wir menschen seit jeher in viel größeren Mengen gegessen haben, als es jetzt der Fall ist.

Im Allgemeinen kann Gerstengraspulver oder Gerstengraskapseln sehr gut verwendet werden, um die alltägliche Ernährung wieder mit Blattgrün anzureichern. Die grünen Bestandteile in Pflanzen sind sehr wichtig für unsere körperlichen und geistigen Funktionen.

Durch Stress, Umweltverschmutzung und unsere Ernährung sind wir tendenziell übersäuert. Das kommt von vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Fertiggerichten, Nudeln, Wurst oder Broten…

Unregelmäßiges Essen und Stress führen ebenfalls zur Übersäuerung, weil unsere Körper dann in eine Art Alarmbereitschaft gehen und unsere Nahrung nicht mehr gut verwerten können. Unser Körper kann nur eines gleichzeitig. Kämpfen oder Verdauen. Wenn unser Körper denkt, er müsse gleich kämpfen oder fliehen, dann verdaut er seine Nahrung nicht gut.

Die Folgen von Übersäuerung sind vielfältig.

So können wir mit Kopfschmerzen, Übelkeit und entzündlichen Beschwerden aller Art reagieren. Hautprobleme, Akne, Pusteln, entzündliche Wunden oder auch eine Tendenz zu wuchernden Zellen lassen sich auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt zurückführen.

Auch Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind gute Indikatoren, dass es unserem Körper nicht gut geht.

Gerstengras gegen Übersäuerung
Gerstengras gegen Übersäuerung

Oft sind wir übersäuert und könnten das mit einer ausreichenden Zufuhr von grünem Gemüse regulieren. Da unsere Gemüse aber inzwischen verzüchtet sind, müssten wir Unmengen davon essen.

Eine gute Alternative ist die Einnahme von Gerstengraspulver oder Kapseln. Sie enthalten quasi konzentriertes Blattgrün, das viele Prozesse in unserem Körper wieder in Schwung bringt.

Damit können wir eine ungesunde Lebensweise zum Teil kompensieren, auch wenn wir natürlich darauf achten sollten unseren Konsum an Kohlenhydraten und unseren Stress zu reduzieren. Auch Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker führen dazu, dass unser Körper aus dem Gleichgewicht geraten kann.

Gerstengras-Ratgeber - Säure-Basen-Haushalt auf gesundestube.de
Gerstengras-Ratgeber – Säure-Basen-Haushalt

Eine Entlastung durch die ausreichende Zufuhr an Grün ist aber für unseren Körper immer gut. Vor allem, wenn es sich um unbelastetes Bio-Grün handelt.

Durch die Verarbeitung zu Pulver (das auch in den Kapseln enthalten ist) ist die Aufnahme vom Körper sehr gut. Ansonsten müssten wir unser Gemüse nämlich wahnsinnig gut zu Brei zerkauen. Und das ist etwas, das die meisten von uns (mir eingeschlossen) inzwischen ziemlich verlernt haben. Das Pulver kann sich sehr gut in unserem Magen und Darm verteilen, sodass die Oberfläche sehr groß wird. Mineralstoffe und Vitamine können sehr gut aufgenommen werden.

Gerstengras als Chlorophyll-Lieferant
Gerstengras als Chlorophyll-Lieferant

Die grünen Bestandteile im Gerstengras helfen unserem Immunsystem, unserem Sauerstofftransport und dem Kampf gegen freie Radikale.

Gerstengras Einnehmen

Gerstengras Dosierung

Als Kur können 3 mal am Tag je 2-3 TL Gerstengraspulver mit 200ml kaltem Wasser oder Saft vermischt werden. Durch das enthaltene Chlorophyll wird das Getränk komplett grün und der Geschmack wird etwas spinatig.

Für den täglichen Bedarf werden 3 mal Täglich 1 TL mit 200ml kalter Flüssigkeit empfohlen. Insgesamt also 3 TL (ca. 10g) Gerstengraspulver am Tag.

Gerstengras als Pulver

Was ist Gerstengraspulver?

Gerstengraspulver ist das früh geerntete und schonend getrocknete Pulver aus jungen Gerstengras-Halmen. Es beinhaltet wahnsinnig viele Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Gerstengraspulver ist die beliebteste Darreichungsform von Gerstengras als Nahrungsergänzung.

Gerstengraspulver-Vergleich

Welches Gerstengraspulver ist das beste? Diese Frage stellt sich beim Stöbern im Internet natürlich direkt. Im Rahmen der Recherchen für diesen Artikel habe ich mir logischerweise auch selbst sehr viele Gerstengraspulver angesehen und meine persönliche Top 3 Liste erstellt.

“Welches Gerstengras-Pulver ist das Beste?”

Ich habe bei der Bewertung einen Querschnitt aus Qualität, Preis-Leistung und Erfahrungsberichten anderer Nutzer gezogen. Natürlich fließen hier jetzt auch meine eigenen Erfahrungen mit ein, aber ich allein weiß nicht so viel wie das Schwarmwissen 100er Mitmenschen. Also auf geht’s!

Platz 1: Nurafit BIO Gerstengras Pulver

Nurafit BIO Gerstengras Pulver 1kg

  • Weitere Größen: 100g, 250g, 500g, 2kg
  • in Deutschland angebaut, schonend verarbeitet und BIO zertifiziert
  • Verpackung biologisch abbaubar
  • luftdichte und lichtgeschützte Paperback-Verpackung: hält das Gerstengraspulver länger frisch & bewahrt die Inhaltsstoffe

Das Bio Gerstengraspulver von Naturafit gibt es offenbar schon sehr lange, was ich den wirklich vielen Kundenbewertungen entnehmen konnte. Entgegen der Hersteller, die nur auf einen Hype aufspringen, ist Naturafit schon lange am Markt.

Das merkt man auch daran, wie sich das Produkt im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich verbessert hat. Anhand der sehr alten Bewertungen kann man sehen, wie sich der Hersteller die Kundenwünsche zu Herzen genommen hat.

So gibt es inzwischen verschiedene Packungsgrößen und die Packung selbst ist auch inzwischen hauptsächlich aus Papier. Bei so einem Hersteller fühle ich mich einfach gut aufgehoben.

Ich finde es einfach klasse, wie so ein moderner Biobetrieb aus Deutschland auf dem großen Amazon-Marktplatz so gut fußfassen konnte. Ich unterstütze dieses Unternehmen gerne.

Platz 2: Wohltuer Bio Gerstengraspulver

Wohltuer Bio Gerstengraspulver 500g

  • Hergestellt in Bayern
  • Seit Anfang 2017 werden wir von einem Biolandwirt aus Bayern beliefert

Das Wohltuer Gerstengraspulver kommt aus Bayrischem Bioanbau. Obwohl sehr viel Gerstengras aus China kommt, wo es unter hervorragenden Bedingungen sehr nachhaltig wachsen kann, hat es Wohltuer geschafft, auch in Deutschland offensichtlich einen ertragreichen Anbau zu generieren.

Platz 3: Gerstengraspulver Bio 1kg Dose

Gerstengraspulver Bio 1kg

  • Verschiedene Größen: 1kg & 120g
  • schonend luftgetrocknet

Sehr praktisch finde ich hier, dass das Gerstengras in einer Dose kommt. Die Papier-Beutel sind vermutlich zwar ökologischer, aber so eine Dose ist viel stabiler und kann später auch noch für andere Zwecke verwendet werden.

Weitere Fragen zu Gerstengraspulver:

Was ist der Unterschied zwischen Gerstengraspulver und Gerstengrassaftpulver?
Gerstengras-Saft-Pulver ist noch feiner in der Konsistenz, wird aufwändiger hergestellt und hat eine höhere Vitalstoffdichte.

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Gerstengras Kapseln & Presslinge

Viele von uns lieben es, Vitamine, Mineralstoffe und andere Nahrungsergänzungen als Tabletten zu nehmen. Ich schließe mich da nicht aus. Morgens schnell zum Frühstück alles einnehmen, was mir sonst am Tag fehlt, ist eine sehr bequeme Möglichkeit.

Daher gibt es natürlich auch Gerstengras als Kapseln zu kaufen.

Hier habe ich die Top 3 (also die beliebtesten) Gerstengras-Kapseln zusammen getragen:

Platz 1: Wohltuer Bio Gerstengras, 200 Kapseln, vegan

Wohltuer Bio Gerstengras Kapseln | mit Bio Gerstengras aus Deutschland | 100% Vegan & Frei von Zusätzen | 200 Stück à 400mg (hochdosiert)
  • Unser beliebtes Gerstengras in veganen Kapsel aus Cellulose - leicht zu dosieren und ideal für...
  • Bioqualität aus deutschem Anbau (DE-ÖKO-006) - nachhaltig angebaut und verpackt, regional und...
  • Gerstengraspulver zur täglichen Nahrungsergänzung | Pflanzliche Quelle diverser Vitamine,...
  • Hochdosiertes Gerstengras Extrakt | Verzehrempfehlung: 3 x täglich 5 Kapseln
  • Glutenfrei, laktosefrei, cholesterinfrei, frei von Zusatzstoffen. gentechnikfrei - 100% natürlich

Laut Verzehrempfehlung sollen 3 mal täglich 5 Kapseln eingenommen werden. Das sind bei einer Füllmenge von 0,4g pro Kapsel 6g reines Gerstengraspulver.

Das halte ich für eine plausible Menge, wenn man davon ausgeht, dass Gerstengraspulver-Hersteller sagen, man soll 10g täglich konsumieren. Durch das Anrühren in Gläsern oder Schüsseln bleiben von den 10g sicherlich einige Gramm am Schüsselrand kleben, die gar nicht gegessen werden. Da finde ich die Mengenangabe durchaus nachvollziehbar.

Allerdings reicht eine Packung für eine Person dann nur 13 Tage. Eine entsprechende Investition in Gerstengraspulver ist da weitaus kostengünstiger, dafür muss man sich bei Kapseln nicht mit dem Geschmack und der Sauerei herumschlagen.

Platz 2: BioFeel – Gerstengras Kapseln 180Stk vegan

BioFeel - Bio Gerstengras Kapseln, 180Stk., 450mg - aus NEUSEELAND - rein - vegan - ohne Zusätze
  • 2-mal mehr Kalzium als Kuhmilch
  • 30-mal mehr B-Vitamine als Kuhmilch
  • 7-mal mehr Vitamin C als Orangen
  • 5-mal mehr Eisen als Spinat
  • Doppelt so viel Kalium als Weizengras

Die Kapseln von BioFeel werden mit Gerstengras aus Neuseeland befüllt. Durch die Darreichungsform als Kapsel ist kein weiterer Füllstoff nötig. Die Kapsel selbst ist vegan, was ich sehr gut finde, da viele Kapseln aus Gelatine o.ä. hergestellt werden.

Im Gegensatz zum Pulver kommt man bei Kapseln am Heu-Geschmack vorbei und kann sie auch unterwegs leicht mit sich herumtragen.

Es sind 450mg reines Gerstengras-Pulver in einer Kapsel enthalten. Laut Hersteller-Angabe soll man bis zu 4 Stück davon einnehmen, was gerade mal 1,8g reines Gerstengraspulver wären.

Gerstengraspulver-Hersteller hingegen sagen, dass man ca. 10g Pulver pro Tag zu sich nehmen soll. – Allerdings ist zu wenig immer noch besser als nichts.

Platz 3: Flügelschwinger Gerstengras-Presslinge mit 30% Spirulina

Angebot
500g Gerstengras-Presslinge mit 30% Spirulina, Rohkostqualität, 1000 Tabletten á 500mg aus jungen Gräsern, Alternative zu Kapseln, schonende Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen (500g)
  • AUS KONTROLLIERTEM ANBAU IN PREMIUM-QUALITÄT - Die jungen Gräser werden nach zehn bis fünfzehn...
  • OHNE KÜNSTLICHE ZUSÄTZE - Tolle naturbelassene Alternative zu Kapseln!
  • ROHKOSTQUALITÄT - Nach der Ernte wird das Gerstengras und die Spirulina bei niedrigen Temperaturen...
  • HOHE NÄHRWERTDICHTE - FLÜGELSCHWINGER Gerstengraspresslinge mit 30% Spirulina sind eine vollkommen...
  • FLÜGELSCHWINGER Gerstengraspresslinge mit 30% Spirulina sind auch wunderbar bei einer vegetarischen...

Die Presslinge von Flügelschwinger sind mit 30% Spirulina versetzt. Diese Alge hat sehr ähnliche Inhaltsstoffe wie Gerstengras und ist derzeit auch sehr beliebt als Nahrungsergänzungsmittel. Auch sie wird hauptsächlich wegen des hohen Anteils am gesunden Chlorophyll konsumiert.

Ein Pressling hat ein Gewicht von 500mg. Bei einer empfohlenen Dosis von mindestens 6g Gerstengraspulver beträgt die tägliche Menge 12 Presslinge am Tag. Das sind 3 mal täglich 4 Presslinge.

In der 500g-Packung sollen 1000 Presslinge erhalten sein. Da würde eine Packung für eine Person 83 Tage reichen. Für den Preis und die Ersparnis an Heu-Geschmack also ein gutes Verhältnis.

Den letzten Platz gibt es aus zwei Gründen: 1. Ich hätte gerne reine Gerstengras-Presslinge ohne Spirulina. 2. Leider hat Flügelschwinger (noch) kein Bio-Siegel, auch wenn sie sich kontrollieren lassen.

Ansonsten machen sie aber einen sehr guten Eindruck und werden gut vertragen. Die runde Pressling-Form kann beim Schlucken etwas schwierig sein (wenn man so zimperlich ist wie ich) dafür muss man nicht den unnötigen Ballast einer Kapsel mit konsumieren. Jede Medaille hat auch hier zwei Seiten.

Nährwerte

Der hauptsächliche Grund, warum Gerstengras so einen besonders hohen Nährstoffgehalt hat, ist der Erntezeitpunkt. Wird die Pflanze direkt vor der Ausbildung der Ähren geerntet, befindet sich das Maximum der möglichen Inhaltsstoffe in der Pflanze. Diese Stoffe wurden quasi gesammelt, um später in die Ähre und die Samen eingebracht zu werden.

Die Inhaltsstoffe befinden sich jetzt noch in der Pflanze und werden so von uns aufgenommen, wenn wir sie rechtzeitig ernten und schonend zubereiten.

Gesunde Ernährung und Gerstengras
Gesunde Ernährung und Gerstengras

Nährwertliste für 100g Gerstengraspulver

Brennwert  ………………………… 916 kJ / 216 kcal 
Fett  …………………………………………………….2,8 g 
gesättigte Fette  ……………………………………0,8 g 
Kohlenhydrate  ………………………………………26 g 
Zucker  …………………………………………………6,4 g 
Eiweiß ……………………………………………….21,8 g 
Salz  …………………………………………………< 0,1 g

  • Faseranteil 28g
  • Chlorophyll 527 mg
  • Ballaststoffe 54 g

Vitamine

Namepro 100gpro TL (3,5g)Tagesbedarf
Vitamin H (Biotin)114 mcg4 mcg50 mcg
Cholin142,5 mg5 mg
Lutein28,5mg1 mg
Lycopene826 mcg29 mcg
Pro-Vitamin A (Beta Carotin)22,5 mg1668 IE (entspricht 0,501 mg)0,800 mg
Vitamin B1 (Thiamin)313 mcg11 mcg1,1 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)7410 mcg260 mcg1,4 mg
Vitamin B3 (Niacin)7182 mcg252 mcg16 mg
Vitamin B5 (Pantothen Säure)1026 mcg36 mcg6 mg
Vitamin B6 (Pyridoxin)1111 mcg39 mcg1,4 mg
Vitamin B8 (Folsäure)1129 mcg39,6
 mcg
200 mcg
Vitamin B12 (Cobalamin)14,25 mcg0,5 mcg2,5 mcg
Vitamin C (Ascorbinsäure)214 mg7.5 mg80 mg
Vitamin E (Tocopherol)9120 mcg320 mcg12 mg
Vitamin K (Phyllochinon)998 mcg35 mcg75 mcg
Zeaxanthin7951 mcg279 mcg

Vitamine sind an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und daher für uns lebensnotwendig. Unser Immunsystem braucht sie, um uns gegen Keime und Viren zu schützen.

Auch für die Gesunderhaltung von Muskel- und Nervenzellen sind Vitamine sehr wichtig. Durch den konsistenten und ausreichenden Konsum schützen wir unseren Körper und unseren Geist.

Gerstengras für eine ausgewogene Ernährung
Gerstengras für eine ausgewogene Ernährung

Unsere Körper sind nicht in der Lage, die ausreichende Menge an Vitaminen selbst herzustellen. Daher ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Durch unsere moderne Kost und die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel aufgezogen werden, enthalten sie einen sehr verminderten Anteil an Inhaltsstoffen, wodurch es durchaus nützlich sein kann, die Nährstoffzufuhr durch bestimmte Lebensmittel wieder anzuheben.

Mikronährstoffe für 100g Gerstengraspulver

Mineralstoffe

  • Calcium 427 mg
  • Kobalt 48 mcg
  • Kupfer 485 mcg
  • Jod 228 mcg
  • Eisen 24795 mcg
  • Magnesium 111 mg
  • Mangan 6840 mcg
  • Phosphor 399 mg
  • Kalium 3904 mg
  • Selen 99 mcg
  • Natrium 28,5mg
  • Schwefel 299 mg
  • Zink 1767 mcg

Mineralstoffe sind für den Menschen lebensnotwendige Stoffe. Es sind anorganische Substanzen und Verbindungen.

Mineralstoffe sind maßgeblich an unserem Hormon- und Enzymstoffwechsel beteiligt und können nur über Ernährung aufgenommen werden.

Magnesium beispielsweise ist an der Proteinsynthese beteiligt und wird beim Bau jeder einzelnen Zelle benötigt.

Spurenelemente

Bei einer Konzentration von weniger als 50 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht handelt es sich bei einem Mineralstoff um ein Spurenelement.

Aminosäuren

  • Alanin 1866 mg
  • Arginin 1881 mg
  • Asparagin Säure 1425 mg
  • Cystin 313 mg
  • Glutamin Säure 2166 mg
  • Glycin 1396 mg
  • Histidin 513 mg
  • Isoleucin 997 mg
  • Leucin 2052 mg
  • Lysin 1083 mg
  • Methionin 513 mg
  • Phenylalanin 1026 mg
  • Prolin 1311 mg
  • Serin 883 mg
  • Threonin 1197 mg
  • Tryptophan 171 mg
  • Tyrosin 940 mg
  • Valin 1368 mg

Biologische Wertigkeit

ORAC: 1326,5 µmol TE/g

Inhaltsstoffe

  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • ungesättigte Fettsäuren
  • Lipide und Ionen
  • “Wohlfühlhormone” Serotonin und Tryptophan

Gerstengras ist reich an funktionellen Inhaltsstoffen wie Gamma-Aminobuttersäure (GABA), Flavonoiden, Saponarin, Lutonarin, Superoxiddismutase (SOD), K, Ca, Se, Tryptophan, Chlorophyll, Vitaminen (A, B1, C und E), Ballaststoffe, Polysaccharide, Alkaloide, Metallothioneine und Polyphenole. (Quelle 3)

Gerstengras ein natürlicher Helfer bei Diabetes gegen Akne und zum Abnehmen
Gerstengras ein natürlicher Helfer bei Diabetes gegen Akne und zum Abnehmen

Proanthocyanidin

Proanthocyanidin ist ein Sekundärer Pflanzenstoff und ein Antioxidanz.

Auch: Oligomere Proanthocyanidine (OPC)

Antioxidanzien schützen die Zellen unseres Körpers vor Giften und freien Radikalen. OPC wirkt antioxidativ und entzündungshemmend.

Proanthocyanidin
Proanthocyanidin

Es wird erforscht, ob Proanthocyanidin wirklich als Katalysator für die Vitamine A, C und E in unserem Körper wirkt. Außerdem fanden Experten der Mount Sinai School of Medicine, New York heraus, dass Proanthocyanidin die Entstehung von Demenz hinauszögern kann.

“Die im Gerstengras ebenfalls enthaltenen Vitamine begünstigen das Wirken von Proanthocyanidin im Körper.”

Proanthocyanidin wird im Darm teilweise schon vor der Aufnahme abgebaut und kann auch nicht komplett aufgenommen werden. Daher ist eine ausreichende Dosierung für eine gute Wirkung vorteilhaft. Separat als Arznei eigenommen ist OPC nicht so wirkungsvoll wie im Zusammenspiel verschiedener Vitamine und Mineralstoffe. Die reine pharmazeutische Verwendung des Stoffes ist daher noch umstritten.

Chlorophyll

Gerstengras soll sehr viel und sehr gutes Chlorophyll beinhalten.

Chlorophyll hilft unserem Körper bei der Blutbildung, beim Sauerstoff-Transport und bei der Aufnahme von Eisen und Magnesium.

Gerstengras für mehr Chlorophyll
Gerstengras für mehr Chlorophyll

Durch die hohe chemische Ähnlichkeit von Chlorophyll und Hämoglobin (dem roten Blutfarbstoff) kann es im Körper die gleichen Aufgaben annehmen. Der Unterschied zwischen Hämoglobin und Chlorophyll besteht im Kern. Dort hat Hämoglobin Eisen und Chlorophyll Magnesium.

Chlorophyll hat einen positiven Effekt auf die Bildung von Blutplättchen im Knochenmark.

Eisengehalt

Durch die hohe Ähnlichkeit des Chlorophylls mit dem Hämoglobin, fungiert es im Körper ähnlich wie Eisen. Es unterstützt den Körper bei der Herstellung neuer Blutkörperchen und dem Transport von Sauerstoff.

Gerstengras anbauen

Zum Keimen legst du das Gerstenkorn über Nacht in Wasser ein. Das Wasser wird aufgesaugt und die Samen quellen auf.

Anschließend legst du die Samen dicht nebeneinander auf die feuchte Erde in einer Pflanzschale. Achte dabei darauf, dass die Samen nicht übereinander liegen.

Erde und Samen dürfen anschließend nicht austrocknen, damit die Samen keimen und austreiben können.

Gerstengras anbauen geht auch zuhause
Gerstengras anbauen geht auch zuhause, allerdings wird die Menge nur schwer ausreichen!

Nachdem das Gerstengras-Korn gekeimt ist, bildet es erste Blätter aus. Danach entwickelt sich die Hauptwurzel. Dieses Stadium nennt sich Bestockung. Über diese Hauptwurzel nimmt das Gerstengras seine Nährstoffe auf.

Bei ausreichender Sonneneinstrahlung bilden sich weitere Blätter. Die Blätter dienen natürlich der Photosynthese, also dem Prozess bei dem aus Sonnenenergie und energiearmen Stoffen energiereiche Biomoleküle in Grünpflanzen gebildet werden.

“Vor dem Austreiben der Ähre wird geerntet.”

Am Ende der Bestockungsphase wird das Gerstengras geerntet. Jetzt hat es den höchsten Nährstoffgehalt.

Nach der Ernte wird es schnellstmöglich getrocknet und verarbeitet, damit die hochwertigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Der Geschmack

Löst man Gerstengraspulver in Wasser auf, dann hat es eine leichte Spinatnote. Der Geschmack ist auch eher etwas bitter. Manche nennen den Geschmack auch “frisches Heu“.

Oft wird Gerstengraspulver bei der Verwendung von grünen Smoothies mit eingesetzt, um die Wertigkeit zu erhöhen und den Geschmack zu intensivieren.

Mit Gerstengras gegen Darmprobleme Abgeschlagenheit und Entzündungen
Mit Gerstengras gegen Darmprobleme Abgeschlagenheit und Entzündungen

Anwendungsgebiete

Säure-Basen-Haushalt

Gerstengras gilt als eines der basischsten Lebensmittel. Durch eine regelmäßige Einnahme ist es möglich, den ph-Wert im Verdauungstrakt ganz natürlich wieder zu regulieren.

Der Säure-Basen-Haushalt in unserer Verdauung ist durch die moderne Lebensweise sehr stark in Richtung sauer gerückt. Fertigprodukte und verarbeitete Lebensmittel sind in der Regel sehr sauer und führen durch den dauerhaften Konsum zu einer Übersäuerung. Dadurch entstehen Zivilisationskrankheiten wie Sodbrennen, Übelkeit und Co. Bei längerer Übersäuerung kommt es zu weiterführenden Schäden im Körper. So können Kopfschmerzen, Rheuma und andere Beschwerden dazu kommen.

Wir essen zu wenig Gemüse. Gerstengras kann helfen.
Wir essen zu wenig Gemüse. Gerstengras kann helfen.

In unserer alltäglichen westlichen Ernährung fehlen die Komponenten, die unserem Körper die nötigen Basen geben. So müssten wir eigentlich ein Übermaß an grünem Salat, Obst und Gemüse essen, statt Brot, Kaffee oder gar Süßigkeiten.

Da der moderne Mensch das aber kaum in seinen Alltag integriert, ist Gerstengras zum Einnehmen eine gute Möglichkeit, die basischen Anteile in der Ernährung zu stärken.

Gerstengras bei Haarausfall

Die enthaltenen Mikronährstoffe und B-Vitamine aus dem Gerstengras unterstützen die Haargesundheit. Durch sie wird das Haarwachstum gefördert und die Haare werden kräftig und glänzend.

Entgiftung & Darmgesundheit

Unser Darm ist eines der größten und wichtigsten Organe. Er nimmt Essentielle Nährstoffe und Wasser auf und schützt uns vor dem Eindringen von Viren und Bakterien. Daher ist eine intakte Darmschleimhaut und eine gute Darmflora wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

“Entzündungen sind eine der Hauptursachen für chronische Krankheiten und Krebs.”

Ein geschädigter Darm kann zu vielen chronischen Krankheiten, Entzündungen im ganzen Körper und Folgekrankheiten führen.

Gerstengras hilft der Darmflora, sich aufrecht zu erhalten. Durch die Unterstützung der Darmbakterien kann aktiv gegen entzündliche Darmkranheiten vorgegangen werden.

Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen wird die Konsistenz des Stuhls reguliert.

von Innen gesund mit Gerstengras
von Innen gesund mit Gerstengras

Hautgesundheit & Akne

Proanthocyanidin schützt vor freien Radikalen und wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus. Es unterstützt die Faserproteine, die sich zwischen unseren Hautzellen befinden.

So wird die Spannkraft und Elastizität der Haut gefördert.

Eine deutliche Verbesserung bei Akne und Neurodermitis soll durch die deutliche verbesserung des Darmmilieus hervorgerufen werden. (Siehe Abschnitt Säure-Basen-Haushalt)

Durch den basischen Ausgleich im Darm können Pickel, Ekzeme und Hautunreinheiten auf natürlichem Weg und von innen abheilen.

Ein regelmäßiger Konsum von Gerstengras hilft dem Körper außerdem bei der Neubildung von Zellen. So können dunkle Hautstellen und kleine Verletzungen schneller heilen.

Magnesiummangel

Das im Gerstengras enthaltene Chlorophyll kann bei einer vermehrten Aufnahme gegen Magnesiummangel helfen. Gerade in unserer modernen Zeit nehmen wir viel zu wenig grünes Gemüse zu uns, wodurch wir oft an einem erheblichen Magnesiummangel leiden.

Diese Mangelerscheinung wirkt sich negativ auf unser Nervensystem und unser Gehirn aus.

Da in jedem Chlorophyll-Teilchen ein Magnesium sitzt, nehmen wir durch die Gerstengrass-Einnahme ganz automatisch viel Magnesium zu uns. So bekommen wir die positiven Eigenschaften von Magnesium und die von Chlorophyll in einem.

Diabetes

Eine Studie, die im Internationa Journal of Green Pharmacy 2010 veröffentlicht wurde, zeigte, wie die Einnahme von Gerstengras-Kapseln über den Zeitraum von 60 Tagen bei Diabetes helfen konnte.

In der Studie nahmen Typ-2-Diabetes-Patienten über 60 Tage lang Gerstengras-Kapseln. Dabei wurde beobachtet, wie sich die Werte Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C), Nicht-Hohe-Dichte-Lipoprotein-Cholesterin (Non–HDL-C), Blutzucker (FBS), glykiertes Hämoglobin (HbA1c) und Gesamtcholesterin (TC) erheblich senkten.

Der Wert des High Density Lipoprotein Cholesterin (HDL-C) Levels hingegen stieg deutlich an.

Damit, so die Studie, wirkt sich eine dauerhafte Einnahme von Gerstengraspulver gesundheitsförderlich auf Diabetes-Typ-2-Patienten aus. (Quelle 2)

Gerstengras zum Abnehmen

Viele Gewichtsprobleme haben wir aufgrund von Stress, Übersäuerung und einem gekippten Säure-Basen-Haushalt. Unser Fettstoffwechsel wird dadurch gestört, denn unser Körper ist ständig in Alarmbereitschaft.

Durch die regelmäßige Einnahme von Gerstengras wird unser Säure-Basen-Haushalt unterstützt, entzündliche Beschwerden können gelindert werden und unser Körper kommt wieder ins Gleichgewicht.

Unser Körper hat also weniger Stress und kann sich wieder auf seine normalen Stoffwechselabläufe besinnen.

Gerstengras an sich lässt keine Pfunde purzeln, aber es kann uns und unsere Körper sehr gut dabei unterstützen, die natürlichen Mechanismen wieder in Gang zu bekommen.

Körperfett ist seit jeher dazu da, uns vor Hungerzeiten zu schützen. Fett wird abgebaut, wenn wir lange nichts essen, unser Körper aber nicht im Stress ist. Bei Stress tendiert der Körper dazu, seine Reserven zu behalten. Stress kann vielfältig sein. Mentaler Stress kann genauso schädlich sein wie eine schlechte Versorgung.

Fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe, dann gerät er in Stress, weil er den Enzym- oder Proteinhaushalt z.B. nicht mehr aufrecht erhalten kann.

Führen wir dem Körper zu, wovon wir viel zu wenig haben, dann geht es ihm besser. Der hohe Anteil von Chlorophyll im Gerstengras unterstützt unser System bei vielen Prozessen, sodass es aus der Stress-Starre raus kommt.

Unser Fettstoffwechsel kann sich wieder normalisieren und unser Körper beginnt damit, überschüssiges Fett abzubauen.

Jedenfalls, wenn alle anderen Faktoren stimmen. Essen wir weiterhin Fastfood, sind gestresst und bewegen uns nicht, wird Gerstengras nicht das Wundermittel sein, das die Couchpotatoe zum Marathonläufer macht.

Wo bekomme ich Gerstengras?

Gerstengras bezieht man am leichtesten über das Internet. Auf Amazon zum Beispiel bieten viele kleine Biohöfe ihr Gerstengras über den Marktplatz* an.

Auf dem Amazon-Marktplatz können registrierte kleine Händler die Plattform nutzen, um ihre Produkte anzubieten. Viele kleine Unternehmen nutzen diesen Marktplatz wie Privatleute Ebay oder Bastler Etsy. Der große Vorteil für diese kleinen Händler ist, dass sie gut gefunden werden. Sie können sogar oft den beliebten Prime-Versand anbieten.

So ermöglicht Amazon vielen kleinen Händlern und Herstellern ein Überleben in der großen Welt des Internets.

Geschichte

Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara untersuchte 200 chlorophyllhaltige Pflanzen. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass Gerstengras eine besonders hohe Dichte an Inhaltsstoffen und ein sehr außergewöhnliches Nährstoff-Profil aufweist. Es besitzt mehr mehr Chlorophyll, mehr Vitamine, mehr Mineralstoffe und Spurenelemente, mehr Enzyme und Bioflavonoide als alle anderen untersuchten Blattgemüse. Dieses Wissen ist zwar nicht mehr neu, findet aber erst in neuester Zeit Einzug in unseren Alltag.

“Meine Forschung hat mir gezeigt, dass die grünen Blätter der jungen Gerstengras Pflanze die produktivsten und ausgewogensten Nährstoffe enthalten, die auf der Erde in einer einzigen Quelle existieren.” 

Dr. Hagiwara

Quellen und Nachweise

  1. Natur-Kompendium.com (06.08.2019)
  2. International Journal of Green Pharmacy, Vol 4 No 4 (2010)
  3. US National Library of Medicine, “Preventive and Therapeutic Role of Functional Ingredients of Barley Grass for Chronic Diseases in Human Beings” (2018)
  4. Zentrum der Gesundheit, Chlorophyll (07.08.2019)
  5. Green Barley Essence (Good Health Series) (English Kindle Edition)* Yoshihide Hagiwara
  6. Zentrum der Gesundheit, Säure Basen Tabelle (09.08.2019)
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