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Kurkuma

Kurkuma Pulver mit Holzlöffel

Kurkuma ist eine traditionsreiche und sehr beliebte Heilpflanze. Die Gewürzpflanze wird auch „indischer Safran“ oder „Goldenes Gewürz“ genannt. Die Heilpflanze stammt aus Südasien.

Kurkuma wird als Pulver, als Kapseln oder als Kurkuma-Extrakt angeboten. Das Gewürz wird in der indischen und in der westlichen Küche gerne verwendet. Es ist bekannt wegen seiner gold-gelben Farbe und seines leicht bitteren Geschmacks.

Kurkuma als Gewürz und als Heilpflanze – gesund und vielseitig einsetzbar.

Die wichtigsten Infos im Überblick

Kurkumapulver wird bei vielen Gerichten als Gewürz verwendet, dazu hat es auch eine heilende Wirkung. Der Wirkstoff Curcumin, der in dem Gewürz enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.

Deswegen wird das Gewürz gerne auch vorbeugend eingesetzt, etwa zur Prävention von:

  • Krebserkrankungen,
  • Arthrose oder
  • Alzheimer.

Kurkuma könnt ihr für zahlreiche Gerichte verwenden, etwa für Salate, Dressings, Gemüsegerichte, Saucen, Kartoffeln, Lamm, Linsengerichte, Pfannkuchen, Risotto, Couscous, usw. Es gibt auch leckere Getränke mit dem Gewürz, wie die „Goldene Milch“, Kurkuma-Ingwer-Tee oder einen Smoothie mit Kurkuma. In diesem Artikel erfahrt ihr:

Was ist Kurkuma?

  • Wie kann man das Gewürz einnehmen,
  • welche Nebenwirkungen hat es und
  • woher kommt es?

Mit ein wenig Wissen kann es auf jeden Fall Eure tägliche Küche bereichern.

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Kurkuma: was ist das?

Kurkuma ist eine Pflanzenart, die zu den Ingwergewächsen gehört. Das Ursprungsland der Kurkumapflanze ist Südasien, die Pflanze wird aber auch in den Tropen angepflanzt. Das Rhizom (der unterirdische Wurzelstock) hat eine intensiv gelbe Farbe und ähnelt dem Wurzelstock des Ingwers. Der Wurzelstock wird geschält und kann dann als Farbstoff oder als Gewürz verwendet werden.

Kurkuma gehört in Indien seit 4.000 Jahren zu den wichtigsten Gewürzen. Es regt die Magensaftproduktion an und hat einen Einfluss auf die Gallensäureproduktion. Curcumin wirkt dazu krebshemmend, entzündungshemmend und antioxidativ. Die Kurkumapflanze wird zur allgemeinen Stärkung des körperlichen Immunsystems eingesetzt. Außerdem hilft es dabei, Infektionen und Erkrankungen der Atemwege vorzubeugen.

Woher stammt Kurkuma?

Die Kurkumapflanze (auch Safranwurzel oder gelber Ingwer) ist eine Ingwerpflanze und stammt ursprünglich aus Südasien. In den Tropen werden auch viele Kurkumapflanzen angebaut. Das Gewürz wächst ebenfalls in China und Indien.

viele Gewürze kommen aus Südasien

Nach Europa gelangte die Kurkumapflanze relativ spät, es wird vermutet, dass Marco Polo, der bekannte Seefahrer, sie im 14. Jahrhundert mit nach Europa gebracht hat.

Woher Kurkuma stammt, ist aber klar: Es ist ein Gewürz aus dem südasiatischen Raum.

Wozu dient Kurkuma?

Das Gewürz ist bekannt dafür, dass es eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hat. Es beruhigt den Magen und hilft bei Verdauungsbeschwerden. Dafür zuständig ist das Polyphenol Curcumin, dass in Kurkuma enthalten ist.

Der Wirkstoff unterstützt die Verdauung von Fett in Magen und Darm. So können nach einem fettreichen Essen Blähungen und ein Völlegefühl verhindert werden.

Kurkuma: Was ist das für ein Gewürz?

Das Gewürz “Kurkuma” (auch Indischer Safran oder Gelbwurz) wächst als Knolle und gehört zu den Ingwergewächsen. In der indischen und in der westlichen Küche wird die Kurkumapflanze gerne als Gewürz verwendet. Sie ist außerdem wegen ihrer Orange-Gelben Farbe sehr beliebt.

Außerdem enthält das Gewürz Curcumin, das eine starke gesundheitsfördernde Wirkung hat. Kurkuma ist das Hauptgewürz in der Curry-Gewürzmischung. Der Geschmack des Gewürzes ist fein bitter, würzig und leicht scharf. Das Gewürz wird gerne zusammen mit Curmin und Koriander verwendet.

Wieviel Kurkuma pro Tag sollte man einnehmen?

Wie viel Kurkuma am Tag solltet ihr einnehmen? Diese Frage lässt sich einfach beantworten. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, pro Tag etwa 3 g Kurkumapulver einzunehmen. Dies entspricht einer Tagesdosis von etwa 120 bis 200 mg Curcumin. Das Pulver wird aus dem getrockneten Wurzelstock der Kurkumapflanze hergestellt.

Wie viel Kurkuma am Tag ihr einnehmen könnt, ist auch von der Form des Gewürzes abhängig. Von der frischen, gehackten Kurkuma-Wurzel könnt ihr 1,5 bis 3 g pro Tag einnehmen. Vom Kurkumaextrakt sollte man 1,2 bis 1,8 g pro Tag einnehmen.

Die Dauer der Anwendung ist unbegrenzt. Das Kurkuma kann als Gewürz auf Speisen eingenommen werden. Ihr könnt es auch als Kapseln zu den warmen Mahlzeiten zu Euch nehmen. Wie viel Kurkuma am Tag ist gesund? Diese Frage muss letztendlich jeder für sich selbst beantworten. Das hängt maßgeblich auch vom Fettgehalt eurer Mahlzeiten ab.

Kurkuma: Wie einnehmen, als Gewürz oder als Kapseln?

Ihr könnt Kurkuma als Gewürz zu einer warmen Mahlzeit einnehmen. Ihr könnt den Wirkstoff aber auch als Kapseln zu Euch nehmen. Wie ihr Kurkuma einnehmen wollt, ist letztendlich eure Entscheidung.

Es ist sinnvoll, das Kurkuma gemeinsam mit etwas schwarzem Pfeffer einzunehmen. Der Pfeffer enthält Piperin, und das sorgt dafür, dass das Curcumin besser vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden kann. Dabei ist eine Prise Pfeffer schon ausreichend.

Dazu sollte das Kurkumapulver unbedingt zusammen mit Fett wie Olivenöl oder Leinöl eingenommen werden. Da Kurkuma fettlöslich ist (nicht wasserlöslich), kann es so vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden. Ein guter Tipp ist es, das Gewürz vor seiner Verwendung mit etwas Öl zu vermischen. Wenn man jeden Tag 1 bis 2 Teelöffel Kurkuma einnehmen möchte, ist es einfacher, wenn man den Wirkstoff als Kapseln schluckt. Die Kapseln sollten zusätzlich Kurkumin und Piperin enthalten.

Wieviel Kurkuma-Pulver am Tag sollte ich einnehmen?

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) rät, dass man pro Tag etwa 3 g Kurkumapulver zu sich nimmt. Dies entspricht einer Tagesdosis von etwa 120 bis 200 mg Curcumin. Das Pulver wird aus dem getrockneten Wurzelstock der Gewürzpflanze gewonnen. Die Zeit der Anwendung ist nicht begrenzt. Wieviel Kurkuma täglich eingenommen wird, sollte mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden.

Wie kann ich Kurkuma trinken?

Viele Nutzer stellen sich die Frage, wie Kurkuma trinken möglich ist. Das Gewürz kann als Tee getrunken werden. Weil es etwas bitter schmeckt, nimmt man zusätzlich andere Gewürze, die gut mit der Gelbwurz harmonisieren. So gibt es den Ingwer-Kurkuma-Tee. Man kann Kurkumapulver auch in einem grünen Smoothie verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist die Zubereitung von Kurkumawasser. Dieses Trendgetränk wird aus Wasser, Kurkuma, Speiseöl, Zitronensaft und Honig hergestellt. Das Getränk gilt als Heilmittel und soll einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Eventuell ist es hilfreich bei der Behandlung von Krebs- und Alzheimererkrankungen.

Welche Kurkuma Kapseln sind die besten?

Welche Kurkumakapseln die besten sind, entscheidet sich nach den Inhaltsstoffen, der Bio-Qualität, der Bio-Verfügbarkeit, der Ergiebigkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wichtig sind auch die Qualität des Kurkumapulvers und ob eine Kombination mit schwarzem Pfeffer vorhanden ist.

Die Bio-Qualität beschreibt die Wertigkeit des Produkts. Sie beschreibt, ob das Kurkumapulver aus kontrolliert-biologischem Anbau stammt. Die Bioverfügbarkeit beschreibt die mögliche Aufnahme und Wirkung von Curcumin im menschlichen Körper. Welche Kurkumakapseln die besten sind, könnt ihr bei Testseiten wie etwa der Stiftung Warentest einfach im Internet herausfinden.

Bekannte Kurkuma-Kapseln:

  • Allcura Bio Curcuma
  • Nu3 Bio Kurkuma
  • Govinda Bio Kurkuma
  • RevoMed Kurkuma
  • Natural Elements
  • Nature Love – Kurkuma Extrakt
  • Luondu – Kurkumaextrakt
  • Vom Achterhof – Kurkumakapseln

Warum Kurkuma nicht roh essen?

Die Kurkumawurzel wird entweder frisch oder auch als getrocknetes Gewürz benutzt. Wenn ihr die rohe Wurzel verarbeitet, solltet ihr darauf achten, dass sich Eure Haut nicht dauerhaft gelb verfärbt.

In der Schale der rohen Wurzel sind zahlreiche Bitterstoffe enthalten. Diese gehen dann geschmacklich in die gekochten Speisen über. Deswegen solltet ihr die Wurzel schälen, bevor ihr sie zum Kochen verwendet. Das ist der Grund, warum ihr die Kurkumawurzel nicht roh zu Euch nehmen solltet.

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Ab wann wirkt Kurkuma?

Wenn Kurkuma zur Behandlung von Krankheiten eingenommen wird, sollte die Dosierung unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden. Allgemein wird empfohlen, von dem Kurkumapulver (aus dem getrockneten Wurzelstock) pro Tag 3-5 g zu sich zu nehmen. Kurkumapulver ist jedoch auch in größeren Mengen gesund und hat fast keine Nebenwirkungen.

Wozu passt Kurkuma?

Kurkumapulver kann vielseitig genutzt werden, und kann in salzigen oder süßen Speisen verwendet werden. Eine wichtige Frage ist: Wie Kurkuma verwenden: Das Gewürz nimmt man für Gemüse, Obstsalate, Dressings, Saucen, Kartoffeln, Couscous, Risotto, Pfannkuchen und vieles mehr. Kurkumapulver kann sehr gut mit Ingwer kombiniert und auf einen Möhrensalat gestreut werden. Kurkuma was macht man damit? Auf diese Frage gibt es zahlreiche Antworten. In der indischen Küche wird Kurkuma für Currys aller Art genutzt. Hier wird Kurkuma gerne zu Lamm oder Linsensuppe serviert, aber auch zu frischer Pasta. Kurkuma was würzt man damit? Wozu das Gewürz in der westlichen Küche nutzt wird, ist ebenfalls bekannt: Man verwendet es für Eierspeisen, Gemüsegerichte oder Aufläufe.

Kurkuma – Wie gesund ist es eigentlich?

Kurkumapulver gilt als sehr gesund, da es den Wirkstoff Curcumin enthält und außerdem viele ätherische Öle. Curcumin gilt als stark entzündungshemmend. Es wird zur Prävention und zur Behandlung von Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Herzerkrankungen oder dem metabolischem Syndrom verwendet. Außerdem hat Curcumin eine antioxidative Wirkung auf den Menschen. Curcumin hilft ebenfalls dabei, Krankheiten des Gehirns oder altersbedingte Beschränkungen der Gehirnfunktionen zu verlangsamen.

Welches Kurkumapulver ist das Beste?

Welches Kurkumapulver das Beste ist, könnt ihr ganz einfach bei den verschiedenen Testportalen im Internet herausfinden. Beim Kauf solltet ihr auf jeden Fall auf die Herkunft und Qualität des Pulvers achten. Kurkumapulver findet ihr als Gewürz in jedem Supermarkt.

Großpackungen mit dem Pulver können im Internet bestellt werden. Die beste Qualität hat Kurkumapulver aus kontrolliert-biologischem Anbau. Es ist auch sinnvoll, auf Laborprüfungen und Zertifikate des Herstellers zu achten. Ebenso ist es wichtig, dass der Hersteller auf Pflanzenschutzmittel, Gentechnik und Bestrahlung der Pflanzen verzichtet hat.

Wie Kurkuma Pulver einnehmen?

Das getrocknete, pulverisierte Kurkumapulver könnt ihr über viele Gerichte streuen. In Frage kommen Aufläufe, Eierspeisen, indisches Curry, Gemüsegerichte, Obstsalate, Couscous, Risotto und vieles mehr. Es ist sinnvoll, Kurkumapulver gemeinsam mit schwarzem Pfeffer und Olivenöl oder Leinöl zu essen, da das Gewürz so besser im Körper verarbeitet werden kann.

Womit kann ich Kurkuma ersetzen?

Das Gewürz Kurkuma kann durch andere Gewürze ersetzt werden. Eine Möglichkeit dafür ist Currypulver. Ihr solltet zu Beginn etwas weniger Currypulver nehmen, da die Gewürzmischung noch andere Gewürze enthält. Currypulver enthält Muskat, Ingwer, Zimt und Paprikapulver.

Kurkuma kannst du mit Curry, Safran, Koriander oder Bockshornklee ersetzen. Je nachdem, welche Bedürfnisse du hast.

Ein anderer Ersatz für Kurkuma ist Safran. Dieses Gewürz ist allerdings etwas teurer. Es sorgt ebenfalls für eine gelbe Färbung der Speisen. Weitere Möglichkeiten für den Ersatz von Kurkumapulver sind Koriander und Bockshornklee.

Wovor schützt Kurkuma?

Die Kurkumapflanze ist dafür bekannt, dass es Menschen vor Alzheimer und Krebserkrankungen schützen kann. Was Kurkuma alles kann: Das Curcumin, dass in der Kurkumapflanze enthalten ist, wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und entgiftend. So kann Kurkumapulver die Leistung des menschlichen Gedächtnisses verbessern und im Gehirn das Absterben der Nervenzellen verlangsamen. Zudem hilft Kurkumapulver bei Verdauungsbeschwerden und kann den Magen beruhigen. Curcumin eignet sich auch zur Senkung des Cholesterinspiegels.

Worin ist Kurkuma enthalten?

Kurkumapulver ist ein Hauptbestandteil der Curry-Gewürzmischung. Die intensiv goldgelbe Farbe macht es als Gewürz sehr beliebt. Es verleiht dem Curry-Pulver seine besondere gelbe Farbe. Außer Kurkumapulver ist in der Curry-Gewürzmischung noch Koriander, schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel und Bockshornklee enthalten. Durch die Mischung dieser Gewürze bekommt das Curry-Pulver seinen charakteristischen Geschmack. Kurkumapulver findet ihr auch in Asia-Gewürzmischungen oder Kräutergewürzsalzmischungen.

Worin löst sich Kurkuma?

Kurkumapulver ist fettlöslich und nicht wasserlöslich, d. h. es löst sich in Ölen wie Olivenöl oder Leinöl. Es ist sinnvoll, das Kurkumapulver schon vor dem Kochen mit dem Öl zu vermischen. Wenn Kurkumapulver in goldener Milch verwendet wird, sollte man immer fetthaltige Getränke wie Pflanzenmilch nutzen, damit sich das Kurkumapulver gut lösen kann. Kokosmilch oder Mandelmilch sind hier gute Möglichkeiten. In einen Kurkuma-Ingwer-Tee kann man aromatische Öle hinzugeben.

Womit kann man Kurkuma mischen?

Das Kurkumapulver lässt sich sehr gut mit Gemüse- oder mit Smoothie-Säften mischen. Sehr beliebt Ist das Rezept für die goldene Milch. Oft wird auch eine Kurkumapaste angemischt. Kurkumapaste kann man zum Kochen von leckeren Gerichten oder auch als Hausmittel benutzen. Kurkumapulver kann man auch in ein Salatdressing mischen: Hier werden Olivenöl, Balsamico, Pfeffer, Meersalz und eine Prise Ingwer miteinander vermischt. Wenn man Kurkumapulver mit Ingwer mischt, ist dies eine gute Zulage für einen Möhrensalat.

Worauf achten bei Kurkuma Kapseln?

Kapseln können die tägliche Einnahme von Kurkuma um einiges leichter machen. So bekommt der Körper eine gesunde Dosis von dem Wirkstoff Curcumin. Beim Kauf der Kapseln solltet ihr darauf achten, dass die Kapseln natürliches Kurkumapulver, Piperin und hochdosiertes Curcumin enthalten. Außerdem ist es wichtig, dass die Kapseln keine Trennmittel oder billigen Füllstoffe beinhalten. Die biozertifizierte Form ist zudem besser als die konventionelle Form.

Günstig ist es, wenn eine ausgewogene Mischung von Kurkumapulver, Curcumin und Piperin enthalten ist. Die Laboranalyse der Kapseln und eine Verkehrsfähigkeitsbescheinigung informieren über die Belastung von Pestiziden und Schwermetallen. Ihr könnt Euch über das Produkt auf der Herstellerseite gründlich informieren.

Wieso hellt Kurkuma Zähne auf?

Kurkumapulver ist bekannt dafür, dass es gelb verfärbte Zähne wieder aufhellen kann. Mit Kurkumapulver habt ihr eine natürliche Möglichkeit, Verfärbungen der Zähne zu entfernen und die Zähne zu bleichen. Das Kurkumapulver entfernt die Plaque bzw. den Zahnbeleg auf den Zähnen. Dieser sorgt dafür, dass die Zähne sich gelblich verfärben. Da Kurkumapulver eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung hat, wird der Plaque auf den Zähnen entfernt. Genaue wissenschaftliche Belege gibt es hierfür allerdings nicht. Man findet jedoch auch keine Tests, die etwas anderes belegt haben.

Warum Kurkuma mit Pfeffer verwenden?

Es ist sehr sinnvoll, Kurkumapulver zusammen mit schwarzem Pfeffer einzunehmen. Wenn ihr eine Prise Schwarzen Pfeffer zu dem Kurkumapulver dazugebt, sind die Chancen 20-fach erhöht, dass der Körper dass Curcumin gut aufnehmen kann. Wieso Kurkuma mit Pfeffer aufgenommen werden soll, hat einen weiteren Grund: Im schwarzen Pfeffer ist der Wirkstoff Piperin enthalten. Dieser Wirkstoff sorgt dafür, dass der Körper das Curcumin besser aufnehmen und verarbeiten kann. Die Curcuminabsorption wird durch das Piperin im schwarzen Pfeffer deutlich verbessert.

Wieviel Kurkuma im Smoothie?

Es gibt sehr gute Rezepte für einen Kurkuma-Smoothie. Ihr findet den gelben Kurkuma-Mango-Smoothie und den goldenen Smoothie mit Ingwer und Kurkuma. Ein Smoothie mit Kurkumapulver schmeckt gesund, würzig und fein. Als Menge wird oft 1 cm oder 2 cm Kurkumawurzel empfohlen. Alternativ kann man ½ TL Kurkumapulver verwenden.

Wozu passt Kurkuma Gewürz?

Mit Kurkuma was würzen, das fragen sich viele Hobbyköche. Das bekannte Gewürz passt zu vielen Gerichten. Eine Spitze davon passt zu Salzkartoffeln, Nudeln, Spätzle, Omeletts, Pfannekuchen- und Knödelteig oder einer leichten Quiche. Ihr könnt das Kurkuma in den Teig streuen oder mit etwas Öl ins Kochwasser für die Nudeln geben.

Bei der Frage Kurkuma wo rein fällt einem auch gleich ein schmackhaftes Salatdressing ein. Das Dressing besteht aus Olivenöl, Essig Balsamico, Pfeffer, Meersalz und einer Prise Ingwer. Wie Kurkuma zubereiten: Eine gute Kombination ist auch ein Möhrensalat mit Kurkuma und Ingwer.

Wie Kurkuma aufbewahren?

Du fragst dich, wie könnt ihr die Kurkumapflanze richtig aufbewahren? Die knollige Wurzel solltet ihr am Besten im Kühlschrank lagern. Wenn ihr die Wurzel in das Gemüsefach legt, sollte die Temperatur 4 – 8° betragen. Der Ablageort muss trocken und dunkel sein. Ihr solltet die Kurkumawurzel nicht in einen luftdichten Behälter packen, da sie sonst Schimmel ansetzt. Es ist ausreichend, wenn ihr die Wurzel einfach in eine lose Papiertüte legt. Ihr könnt die Kurkumawurzel auch in der Gefriertruhe einfrieren. Wenn ihr die empfindliche Wurzel bei normaler Zimmertemperatur lagert, wird sie schnell faserig und trocknet aus. Sie kann auch austreiben oder es setzt sich Schimmel an.

Wer darf kein Kurkuma nehmen?

Schwangere Frauen und Frauen in der Stillzeit sollten keine Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma einnehmen. Patienten, die an Gallensteinen, Gallenblasen oder Leberentzündungen leiden, sollten ebenfalls auf Kurkuma verzichten. Das Curcumin kann die Leber, ein sehr empfindliches Organ, weiterhin angreifen. Auch wer entzündungshemmende Medikamente zu sich nimmt, sollte die Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma nicht verzehren. Das gleiche gilt für Diabetiker. Wenn ihr Kurkuma falsch dosiert, kann dies zu Übelkeit, Blähungen oder Schmerzen im Verdauungsbereich führen.

Wer hat mit Kurkuma abgenommen?

Menschen, die an Stoffwechselstörungen leiden, können mit Kurkuma sehr gut abnehmen. Curcumin kann chronischen Entzündungen vorbeugen, die Stoffwechselstörungen beim Menschen verursachen. Ein gestörter Stoffwechsel kann der Grund für starkes Übergewicht sein und macht es Betroffenen häufig schwer, einfach abzunehmen. Zudem regt das Kurkuma den Gallenfluss an und unterstützt die körpereigene Fettverbrennung.

Welches Kurkuma bei Krebs?

Viele Nutzer stellen sich die Frage: Kurkuma wie gesund ist es eigentlich? Es wird vermutet, dass Kurkuma krebsvorbeugend wirkt und eine Tumorbildung verhindern kann. Ebenso geht man davon aus, dass es bei Brustkrebs eine Bildung von Metastasen verhindert. Bei Krebs kann Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel genommen werden, es sollte Curcumin in erhöhter Konzentration enthalten, und zusätzlich auch den Wirkstoff Piperin. Zur Vorbeugung von Krebs kann Kurkuma auch in Pulverform eingenommen werden.

Welches Kurkuma bei Arthrose?

Kurkuma kann auch bei Arthritis und Arthrose gegeben werden. Das Curcumin wirkt entzündungshemmend, was bei entzündeten Gelenken hilfreich sein kann. Außerdem kann das Kurkuma mithelfen, Schmerzen wirksam zu reduzieren. Wenn man Arthrose erfolgreich behandeln möchte, muss eine bestimmte Dosis Kurkuma eingenommen werden. Kurkuma sollte daher als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, da mindestens 200 mg Curcumin täglich eingenommen werden müssen. Das Kurkuma lässt sich gut als Kapseln einnehmen. Die Einnahme von Kurkuma bei Arthrose sollte immer mit einem Arzt abgesprochen werden.

Welche Kurkuma Kapseln bei Colitis Ulcerosa?

Colitis Ulcerosa ist eine chronische Darmerkrankung, die sehr langdauernd ist und oft in Schüben verläuft. Kurkuma kann bei chronischen Darmkrankheiten hilfreich sein, da das enthaltene Curcumin entzündungshemmend wirkt. Empfohlen werden z. B. die Kurkuma Kapseln von Herbano. Es ist allgemein sinnvoll, Kapseln einzunehmen, bei denen der Pfeffer schon im richtigen Verhältnis untergemischt ist.

Warum Kurkuma mit Öl?

Kurkuma ist fettlöslich und nicht wasserlöslich, deswegen sollte es immer mit etwas Öl eingenommen werden. In Frage kommen Olivenöl, Leinöl, Rapsöl oder Kokosöl. Das Kurkuma wird so vom Körper besser aufgenommen und kann seine Heilkraft besser entfalten. Durch die Fette des Öls kann der Wirkstoff Kurkuma besser in die Blutbahnen gelangen.

Warum Kurkuma mit Milch?

Ein bekanntes Rezept mit Kurkuma ist die „Goldene Milch“. Dieses Getränk besteht aus Milch, Kokosöl, Kurkuma, schwarzem Pfeffer, Ingwer und Honig. Da die Pflanzenmilch Fette enthält, wird das Curcumin vom Körper besser aufgenommen und verarbeitet. Weitere Fette sind im Kokosöl enthalten. Die Goldene Milch wirkt entzündungshemmend und kann die Gelenke vor Erkrankungen schützen. Auch Beschwerden von chronischen Entzündungen wie der Krankheit Arthrose können gelindert werden.

Nährwerte

Kurkuma enthält Harze, Eiweiße, ätherische Öle, Proteine sowie Zuckerverbindungen. 5% sind Curcumin und andere Curcuminoide, die dem Pulver die gelbe Farbe verleihen. Curcumine sind als biologisch aktive Inhaltsstoffe wirksam. Curcuma enthält Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Nährwertliste für 100g Kurkuma:

  • Eiweiss 100g
  • Kohlenhydrate 44,0 g
  • davon Zucker 2,0 g
  • Fett 10,0g
  • Ballaststoffe 20,0g
  • Alkohol 0,0g
  • Energiedichte 3,4 kcal/g
  • Kalorien: 338 kcal / 1.416 KJ

Vitamine

Kurkuma ist als Heilpflanze bekannt und enthält viele Nährstoffe und Vitamine Vitamine in 100 g Kurkuma:

  • Vitamin B1: 150 ng
  • Vitamin B2 : 230 ng
  • Vitamin C: 26 mg

Mineralstoffe

Kurkuma enthält einige wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium.

Mineralstoffe in 100 g Kurkuma:

  • Calcium: 182 mg
  • Kalium: 2525 mg
  • Magnesium: 193 mg
  • Natrium: 38 mg
  • Phosphor: 268 mg
  • Chlorid: 220 mg
  • Schwefel: 100 mg

Spurenelemente

Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Iodid sind für eine gesunde Ernährung wichtig. Diese Mineralstoffe kann der Körper nicht selbst herstellen und muss
sie deswegen über die Nahrung aufnehmen.

Spurenelemente pro 100 g Kurkuma:

  • Eisen: 41,42 ng
  • Zink: 4,35 ng
  • Kupfer: 200 ng
  • Mangan: 10.000 ng
  • Fluorid: 50 ng
  • Iodid: 5 ng

Biologische Wertigkeit

Kurkuma hat keine hohe Bioverfügbarkeit, d. h. der Blutkreislauf des Menschen kann den Stoff nicht besonders gut aufnehmen. Wenn man die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erhöhen möchte, sollte man es zusammen mit schwarzem Pfeffer aufnehmen.

Entscheidungskriterien vor dem Kauf von Kurkuma

Wenn ihr Kurkuma kauft, solltet ihr darauf achten, dass das Produkt eine gute Qualität hat. Es sollte sich um einen seriösen Hersteller handeln, und die Art der Zusätze sollte genau definiert sein. Es ist sinnvoll, Kurkumapulver in Bio-Qualität zu kaufen. Ein Nachweis hierfür ist ein bekanntes Bio-Siegel. Dieses garantiert, dass die Anbaubedingungen des Kurkumas kontrolliert werden. Pestizide und weitere Schadstoffe dürfen nicht eingesetzt werden.

Bei Kurkuma Kapseln solltet ihr bei einem Kauf auf folgende Dinge achten: Die Herkunft der Rohstoffe sollte sichtbar sein. Der Herstellungsort sollte angegeben sein. Das Wirkungsspektrum sollte vollständig sein. Kurkumapulver und Curcumin sowie schwarzer Pfeffer (Piperin) sollten in den Kapseln im richtigen Verhältnis enthalten sein. Bei einem Kombipräparat sollten die Vitamine nicht synthetisch hergestellt sein. Ihr solltet vom Anbieter Zertifikate lesen können, die die Reinheit und Qualität des Produktes nachweisen können. Wenn der Preis des Produktes zu günstig ist (10 bis 20 Euro) handelt es sich oft um einen nicht hochwertigen Rohstoff. Bei einem Einkauf im Internet solltet ihr darauf achten, dass es sich um einen zertifizierten Online-Shop handelt. Vertrauenswürdig ist die Kennzeichnung „Trusted Shop“.

Häufige Fragen zu Kurkuma

1. Wieviel Kurkuma am Tag sollte man einnehmen?

Wieviel Kurkuma täglich? Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird empfohlen, als Dosis 3 g Kurkumapulver pro Tag einzunehmen. Das Pulver wird aus dem getrockneten Wurzelstock der Pflanze hergestellt. Wenn ihr Kurkumaextrakt einnehmt, reicht es aus, pro Tag einen halben bis einen Teelöffel von dem Pulver einzunehmen. Das Extrakt wirkt 40 mal konzentrierter als das Pulver aus Kurkuma.

2. Bei welchen Krankheiten hilft ein Kurkuma Nahrungsergänzungsmittel?

Kurkumapulver kann bei vielen Krankheiten hilfreich sein. Wozu Kurkuma? Kurkuma hilft bei Arthrose, Diabetes, Krebserkrankungen, Entzündungen, Erektionsstörungen, zu hohem Cholesterinspiegel, Verdauungsproblemen, Störungen von Leber und Galle, Problemen mit dem Fettstoffwechsel, rheumatischen Muskel- und Gelenkschmerzen, Harnwegserkrankungen, Depressionen und Hautkrankheiten.

3. Zu welchen Gerichten passt Kurkuma?

Kurkumapulver passt zu vielen Gerichten und wird in der indischen und in der westlichen Küche gerne verwendet. Ihr könnt es für Gemüsegerichte, Dressings, Saucen, Obstsalate, Kartoffeln, Risotto, Couscous, Pfannkuchen, Pasta und viele andere Gerichte verwenden. Sehr bekannt ist auch das Rezept für die „Goldene Milch“, ein Milchgetränk mit Ingwer und Kurkuma.

Quellenangaben:

Karottenöl als bester natürlicher Selbstbräuner, Peeling-Ersatz und Feuchtigkeitsbooster

Karottenöl-Ratgeber auf Gesundestube.de

Karottenöl ist ein kleines natürliches Wundermittel. Du kannst es als natürlichen Selbstbräuner nutzen, deine Haut porentief reinigen oder sie mit Feuchtigkeit versorgen. Mit der traditionellen asiatischen Öl-Reinigung kannst du ganz auf grobe Peelings und Mikroplastik verzichten und als Tagescreme-Ersatz verhilft es deinem Teint zu strahlender Frische.

Viele von uns merken irgendwann, dass wir die ganzen industriell hergestellten Töpfchen und Tiegelchen nicht vertragen. Sie sind voll von Konservierungsstoffen oder Stabilisatoren. Wir tragen sie täglich auf die Haut auf und irgendwann reagiert der Körper mit Austrocknung, Pusteln, frühzeitigen Falten oder Schuppen.

Gerade in unseren Gefilden leiden wir im Winter oft unter fahler Haut, die uns abgeschlagen und müde aussehen lässt. Manche greifen dann zu Selbstbräunern oder gehen ins Solarium. Aber beides schadet unserer Haut durch Chemie oder starker UV-Strahlung.

Wir müssen aber auf straffe, gereinigte und frisch aussehende Haut nicht verzichten, wenn wir teure Drogerie-Produkte umgehen möchten.

Mutter Natur hat uns eine wunderbare Hilfe quasi direkt vor unsere Nase in unsere Gemüsegärten gepflanzt.

Dass Karotten gut für die Augen sind, wissen wir alle ja schon aus dem Kindergarten. Aber Karotten können noch mehr. Das Naturprodukt Karottenöl kann unsere Haut auf natürliche Weise nachbräunen, sie pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen.

In Form einer Öl-Reinigung können wir sogar auf schädliche Peelings verzichten. Peelings können nicht nur unserer Haut direkt schaden, sie können durch das enthaltene Mikroplastik auch unsere Weltmeere verseuchen. Mit Karottenöl können wir unseren ökologischen Fußabdruck sehr viel kleiner gestalten als mit Peelings oder anderen Reinigern.

Was bewirkt Karottenöl?

Karottenöl hat einen zellschützenden Effekt. Das kommt durch die Carotine, die die Karotte rötlich färben. Sie wirken antioxidativ und schützen die einzelnen Zellen vor schädlicher UV-Strahlung.

Die naturbelassenen Bestandteile des Karöttenöls begünstigen die Verjüngung, Straffung und Erfrischung der Haut.

Karottenöl natürliches Pflegeprodukt
Karottenöl natürliches Pflegeprodukt

Karottenöl in der Anwendung

Aus diesem Grund wird Karottenöl auch sehr häufig in fertigen Cremes und Masken als Inhaltsstoff verwendet.

Karottenöl kannst du einfach auf die feuchte Haut auftragen. Zum Beispiel direkt nach dem Duschen. Durch den Wasserfilm lässt sich das Öl in kleineren Mengen leichter verteilen.

Karottenöl wird rein äußerlich angewendet.

Auf trockener Haut ist das Verteilen etwas schwieriger, geht aber auch.

Durch die färbende Wirkung des Öls fühlen sich manche Anwender allerdings gestört, andere hingegen lieben es. Du musst also selbst entscheiden, ob du deinen Teint durch Karottenöl gerne ein wenig bräunen möchtest.

Wer auf aristokratische Blässe steht, ist mit Karottenöl eher schlecht bedient.

Karottenöl im Gesicht anwenden

Wer unter einem sehr blassen und fahlen Teint leidet oder seine Haut sanft reinigen möchte, kann guten Gewissens auf Karottenöl zurück greifen.

Je nachdem, welchen Effekt du erreichen möchtest, gibt es zwei Möglichkeiten der Anwendung.

Für eine gründliche Wellness-Reinigung des Gesichtes kannst du eine Karottenöl-Massage vornehmen. Das kannst du bist zu zwei Mal täglich machen. Gegen Akne und Unreinheiten kann die regelmäßige Anwendung einer solchen Massage eine große Erleichterung bieten.

Als Pflege und Creme-Ersatz kannst du Karottenöl nach der Reinigung gleichmäßig auf das noch feuchte Gesicht auftragen. Mit klopfenden Bewegungen massierst du das Öl leicht in die Haut ein.

So profitiert dein Teint von der natürlichen Färbekraft des Carotins und verliert so nach und nach das ungesunde und fahle Erscheinungsbild.

Hier solltest du darauf achten, das Öl nicht zu häufig zu verwenden, da dein Teint sonst eher orange aussieht. Je nach Haut- und Haartyp kann das sehr gut oder manchmal auch irgendwie unpassend aussehen. Hier solltest du selbst ausprobieren.

Führt Karottenöl zu Falten?

Eine übermäßige (und falsche) äußere Anwendung der meisten Öle führt dazu, dass die Haut austrocknen kann. So ist es auch bei Öl aus der Karotte. Durch das Austrocknen der Haut wird eine Faltenbildung natürlich gefördert. Die gehemmte Elastizität führt zu Fältchen.

Dem Austrocknen kannst du allerdings mit einer ganz normalen Feuchtigkeitscreme sehr gut entgegen wirken. Der austrocknende Effekt taucht auch nur dann auf, wenn du das Karottenöl zur Reinigung nutzt.

Wo der Unterschied zwischen Reinigung und Pflege liegt, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Karottenöl auf der Haut am ganzen Körper und gegen Falten

Es gibt einen ganz großen Unterschied, ob du Karottenöl für die Reinigung oder für die Pflege benutzt.

Auch wenn es kontra-intuitiv wirken mag, kann Karottenöl entweder die Haut austrocknen oder geschmeidig machen.

Im Abschnitt über Hautunreinheiten erfährst du, wie eine 1A Hautreinigung mit Karottenöl funktioniert. Als Pflegeprogramm kannst du Karottenöl aber auch anwenden, um deine Haut am ganzen Körper samtig weich zu verwöhnen und ihr eine rosig-frische Ausstrahlung zu verleihen.

Dafür verwendest du das Karottenöl am besten direkt nach dem Duschen und auf der feuchten, warmen Haut. Ein paar wenige Tropfen auf den Handflächen kannst du auf dem gesamten Körper verteilen. Eine leichte Massage der Haut ist Wellness für die Seele und für deinen Körper.

Durch die offenen Poren und die gut durchblutete Haut nach dem Duschen oder Baden kann das Karottenöl sehr gut wirken. Es macht deine Haut geschmeidig und samtig. Durch das enthaltene Carotin erhält deine Haut zusätzlich einen ganz leichten Bräunungseffekt. So kannst du ohne Solarium oder Bräunungscreme fahler Haut entgegenwirken.

Gerade in der sonnenarmen Jahreszeit ist das ein kleiner Geheimtipp gegen Winterteint.

Mit Karottenöl zu mehr Bräune
Mit Karottenöl zu mehr Bräune

Mit Karottenöl zu mehr Bräune

Das Karottenöl hat eine färbende Wirkung auf alles, was es berührt. Daher wird es auch sehr häufig als natürlicher Ersatz für Bräunungsprodukte genutzt.

Durch die orangerote Färbung des Öls wird die europäische Blässe unter Einwirkung von Karottenöl etwas dunkler.

Allerdings wird die Haut bei häufiger Anwendung eher orange als braun. Es eignet sich also nur für dezente Abdunklung der Haut.

Außerdem musst du darauf achten, dass das Karottenöl nicht mit Kleidung oder Textilien in Berührung kommt. Es färbt alles ein, was es berührt, und lässt sich kaum bis gar nicht auswaschen.

Erfahrungen mit Karottenöl als Selbstbräuner

Der Bräunungseffekt von Karottenöl ist (Gott sei Dank!) nicht so stark wie etwa bei selbstbräunenden Tagescremes.

Direkt nach dem Auftragen siehst du zwar ziemlich orange aus, aber nach zwei Minuten ist das Öl eingezogen und der Effekt verflüchtigt sich.

Die Bräunung ist daher sehr dezent und gut im Alltag einzusetzen.

Karottenöl statt Peeling und Mikroplastik
Karottenöl statt Peeling und Mikroplastik

Karottenöl statt Mikroplastik

Peelings sind oft nicht nur zu aggressiv für sensible Haut, es enthält auch oft Mikroplastik. Dieses Mikroplastik gelangt durch alle Klärwerke hindurch ins offene Meer und verseucht die Ozeane und die Lebewesen. Diese Lebewesen wiederum werden von uns gegessen. So schaden wir nicht nur der Umwelt, sondern auch uns selbst.

Wer jetzt Angst um sein tägliches Peeling bekommt, kann aufatmen. Denn für eine strahlende und reine Haut braucht es kein Peeling im herkömmlichen Sinne.

In Asien wird sie schon ewig angewendet und ich kann sie gar nicht oft genug erwähnen: Die Öl-Reinigung.

Bei der Öl-Reinigung wird wenig Öl auf die trockene Haut aufgetragen. Eine intensive und sanfte Massage löst Unreinheiten und Hautschüppchen auf ganz natürliche Weise.

Wenn du wissen willst, wie ich das genau mache, erfährst du im nächsten Abschnitt alle Infos. (Ja, auch ohne Akne verwende ich die Öl-Reinigung täglich.)

Karottenöl gegen Akne

Viele Anwender nutzen Karottenöl sehr regelmäßig. Es wird sehr häufig berichtet, dass das Öl gut gegen Hautunreinheiten und Irritationen geholfen hat. Gerade im Gesicht ist es ja besonders schön, wenn die Haut wieder rosig und frisch wird.

Viele Betroffene, die durch Allergien Akne und ähnliche Beschwerden bekommen, greifen gerne auf Karottenöl zurück. Das natürliche Öl beinhaltet keine Konservierungsmittel oder Parfumstoffe.

Geschädigte Haut ist sehr empfindlich und bedarf guter, sanfter Pflege. Peelings und austrocknende Cremes machen Akne und Co. oft nur noch schlimmer.

Anwendung bei Akne und Hautunreinheiten

Dass man für die Reinigung der Haut grobe Peelings oder Bürsten braucht, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Viel angenehmer, schonender und pflegender ist eine leichte Massage mit Öl. Meine Cousine aus Korea hat mir das in ihrer Korean Skin Care Routine gut erklärt.

  1. Dafür tropfst du dir 1-2 Tropfen Karottenöl auf die Handflächen. Nimm wirklich sehr wenig Öl!
  2. Verteile das Öl gleichmäßig zwischen deinen Handflächen und dann in einem dünnen Film auf deinem Gesicht (oder den betroffenen Hautstellen).
  3. Jetzt folgt der meditative Teil der Behandlung: Massiere die Hautstellen vorsichtig in kreisenden Bewegungen mit den Fingerspitzen. Achte darauf, dich nicht evtl. mit den Fingernägeln zu kratzen.
    1. Du wirst merken, dass du nach und nach kleine Krümelchen unter den Fingerspitzen spürst. Das ist genau das, was wir wollen!
      Das sind nämlich Hautschüppchen, die deine Poren sonst verstopfen würden.
      Hier und da wird vielleicht sogar ein Mitesser ganz sanft aus der Haut massiert.
  4. Durch die Massage wird die Haut gut durchblutet und weich. Getrocknete und tote Hautschüppchen werden sanft weg-massiert.
  5. Du solltest die Massage mindestens 15 Minuten lang machen. Das entspannt nicht nur deine Gesichtsmuskulatur, es tut auch deiner Haut gut. Du wirst merken, wie du mit 2 Tropfen Öl sehr viele Unreinheiten und Schüppchen von der Haut lösen konntest. Im Gegensatz zu einem Peeling reizt du die Haut dabei auch nicht.
    1. Wenn du keinerlei Probleme mit trockener Haut hast, kannst du die Massage bis zu 45 Minuten weiter führen. Ich mache das sehr gerne abends bei einer Folge “The Good Wife”. Das ist mein abendliches Erholungsprogramm.
  6. Nach der Massage kannst du die massierten Stellen abwaschen. Mit kreisenden Bewegungen kannst du das Öl mit Wasser auf der Haut ein bisschen “aufschäumen”. Dann lässt es sich leichter lösen.
  7. Um richtig gut zu reinigen, kannst du noch ein sanftes Reinigungs-Gel verwenden. Ich habe dazu schon etwas im Punkt 2 meiner Korean Skin Care Anleitung geschrieben. Damit werden auch die letzten Öl-Rückstände entfernt.
  8. Danach empfehle ich dir eine sanfte Feuchtigkeitspflege. Die darfst du auf keinen Fall vernachlässigen, denn deine Haut ist jetzt 1. total vorbereitet auf die nachfolgende Pflege und 2. völlig vom Oberflächenfett befreit. Gib ihr ordentlich was zu “trinken”!
    1. PS: Ja, du kannst auch das Karottenöl wieder als Feuchtigkeitsbooster verwenden.

Karottenöl gegen Augenringe

Durch den leicht tönenden Effekt von Karottenöl können Augenringe in geringem Maße überdeckt werden.

Gerade wenn du unter fahler, blasser und müder Haut leidest, kann die Anwendung von Karottenöl deine Augenringe unauffälliger machen.

Karottenöl für die Haare auf gesundestube.de
Karottenöl für die Haare auf gesundestube.de

Karottenöl für die Haare

Karottenöl kann wahre Wunder gegen Spliss wirken. Es macht die Haarspitzen geschmeidig und glänzend.

Du wendest es am besten nach dem Haarewaschen wie eine Kur an. Dafür nimmst du ein paar handwarme Tropfen Karottenöl und massierst sie gründlich in die Haarspitzen ein.

Anschließend lässt du das Öl 10 bis 15 Minuten einwirken und wäschst es dann gründlich ohne Shampoo aus.

Du solltest Karottenöl nicht auf die Kopfhaut kommen lassen, da es auf der Haut eine leicht austrocknende Wirkung hat. Dadurch könnte Schuppenbildung gefördert werden. Außerdem färbt es die Kopfhaut ein, was gerade am Haaransatz seltsam aussieht.

Angeblich sollen Haare, egal ob dunkel oder hell, nicht von Karottenöl gefärbt werden. Da ich aber nur schwarze Referenz-Haare habe, würde ich bei hellem Haar an einer unauffälligen Stelle testen, ob das stimmt.

Sag mir dann gerne hier in den Kommentaren Bescheid, ob es auch für blondes Haar funktioniert!

Wann sollte ich Karottenöl auftragen?
Wann sollte ich Karottenöl auftragen?

Wann sollte ich Karottenöl auftragen?

Meiner Erfahrung nach trage ich alle Öle direkt nach dem Duschen (vor dem Abtrocknen) auf die noch feuchte Haut auf. Dadurch lässt sich das Öl viel sparsamer verwenden und leichter verteilen.

Der Wasserfilm auf der Haut vermischt sich mit dem Öl und lässt sich gut und länger verteilen.

Wenn du warm duschst, dann ist deine Haut sogar noch etwas weicher, die Poren sind offener und das Öl kann besser aufgenommen werden.

Nutze Karottenöl als Feuchtigkeitsbooster für das Gesicht und den Körper

Karottenöl fördert die Neubildung und den Schutz von Hautzellen. Es macht deine Haut geschmeidig und gesund.

Um das Öl als Feuchtigkeitsbooster zu verwenden, trägst du es nach der Reinigung auf die feuchte Haut auf. Durch leichtes Einmassieren wird deine Haut noch weiter entspannt und kann das Öl so gut aufnehmen.

Gerade in der kalten Jahreszeit kann es deiner Haut gegen Risse und Austrocknung helfen. Durch das enthaltene Carotin behält deine Haut ausserdem einen rosigen und frischen Teint.

Welches Karottenöl soll ich kaufen?

Jetzt folgt, worauf wir alle am dringendsten gewartet haben: Mein Karottenöl-Test. Hier findest du mein Ranking für die besten Karottenöle, die du im Handel finden kannst.

Ich favorisiere natürlich Bio-Öle und naturnahe Herstellungsmethoden.

Platz 1: Oilpure Bio Karottenöl 50ml Pipette

Bio Karottenöl mit Pipette 50ml - 100% reines kaltgespresstes bio Öl
  • Bio Karottenöl / 100% aus biologischem Anbau
  • Für alle Hauttypen geeignet, besonders geeigenet für trockene und geschädigte Haut
  • Hochwertiges reichhaltiges Öl aus den Wurzeln der Karotte, Sonnenblumenöl, Rosmarinextrakt und...
  • Tägliche Feuchtigkeitspflege für Haar, Haut und Nägel
  • Reich an Beta-Carotin und Provitamin A

Ich finde die Verpackung mit Pipette sehr angenehm, da ich hier wirklich tropfengenau abmessen kann.

Platz 2: NCM pflanzliches Karottenöl 50ml Pumpflasche

NCM pflanzliche Öle Karottenöl, 1er Pack (1 x 50 ml)
  • Eine ideale Pflege bei blasser, müder Haut
  • Bringt eine natürliche Frische und spendet Feuchtigkeit
  • Als tägliche Tages- und/oder Nachtpflege zu empfehlen
  • Enthält Vitamin A und das Provitamin A (Carotin)
  • Bio und ECO certifiziert

Das Karottenöl von NCM ist ein zertifiziertes Bio-Öl. In der Punpflasche kann es eine gute Alternative zur Pipette sein. Je nachdem, was einem mehr liegt.

Platz 3: Hildegard Braukmann Karotin Öl Intensiv 25ml

Angebot
Hildegard Braukmann Emosie Women, Carotene Oil Intensive (1 x 25 ml)
  • Karotin Öl Intensiv
  • Damen
  • mit hohem Anteil an Karottenöl
  • verlängert natürliche Sonnenbräune
  • für ein frisches Aussehen

Das Karottenöl von Hildegard Braukmann erhält von mir den dritten Platz. Es wird von sehr vielen Anwendern sehr gut vertragen. Allerdings ist die Menge nur 25ml und es enthält doch recht viele weitere Träger-Öle. Die Verwendung von Trägerölen ist zwar ganz normal, aber je höher die Anzahl verschiedener Inhaltsstoffe ist, desto höher auch die Chance, allergisch zu reagieren.

Karottenöl als Wundermittel für gesunde Haut und Haare
Karottenöl als Wundermittel für gesunde Haut und Haare

Karottenöl statt Foundation

Bei tendenziell trockener und fahler Haut kannst du eine Karottenöl-Pflege als Ersatz für eine Foundation benutzen.

Foundations sind industriell hergestellt und beinhalten Parfumstoffe, Stabilisatoren und Co. Oft reagiert die Haut darauf mit Reizungen, Austrocknung oder Rötungen.

Karottenöl versorgt deine Haut mit langanhaltender Geschmeidigkeit und hat außerdem eine leichte Tönung. So eignet es sich sehr gut für die Pflege vor dem Auflegen von Puder.

Nach der Gesichtsreinigung trägst du einfach einen Tropfen Karottenöl gleichmäßig auf dem Gesicht auf und massierst es kurz ein. Achte darauf, nicht zu viel Öl zu verwenden, da es sonst fleckig werden könnte.

Achtung: Bei tendenziell fettiger Haut solltest du eher kein Karottenöl unter dem Makeup verwenden, weil dir sonst häufiges Nachschminken bevorsteht.

Karottenöl herstellen

Karottenöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus zerkleinerten Wurzelstücken gewonnen.

Das klingt jetzt kompliziert, aber es gibt noch eine haushaltsübliche und schnelle Methode, Karottenöl herzustellen.

Du brauchst:

  • 200ml kaltgepresstes, ungeröstetet Sesamöl
  • eine mittelgroße Mohrrübe in sehr feinen Raspeln
  • ein großes Einmachglas
  • einen großen Topf für ein Wasserbad
  • Flaschen oder Gläser zum Abfüllen
  • ein Abseihtuch

Dann gehst du folgendermaßen vor:

  1. Gib das Sesamöl mit den Karottenraspeln in das Einmachglas.
  2. Das Einmachglas stellst du in den großen Topf mit Wasser.
  3. Das Wasser bringst du jetzt auf Temperatur, sodass es gerade nicht kocht.
  4. Im Wasserbad rührst du jetzt die Möhrenraspeln so lange im Sesamöl, bis es eine tieforangene Verfärbung erhalten hat. Vergiss das durchgänige Rühren nicht. Du bist fertig, wenn die Raspeln komplett weich geworden sind.
  5. Jetzt seihst du das Öl ab und kannst es in deine Vorratsflasche füllen.
  6. Die weichen Möhrenraspeln kannst du anschließend noch für Salate oder das Mittagessen verwenden.
Karottenöl ist das Wundermittel gegen Akne, Falten und Spliss
Karottenöl ist das Wundermittel gegen Akne, Falten und Spliss

Inhaltsstoffe von Karottenöl

Da reines Karottenöl durch das Carotin sehr stark färbend ist, wird es so gut wie immer mit anderen Naturölen vermengt. Andernfalls wäre eine Fleckenbildung auf der Haut nicht zu vermeiden.

Carotin-Öl oder Karotten-Öl aus dem Handel (oder auch das selbstgemachte) besteht aus:

  • Karottenöl inkl. Carotin
  • naturbelassenen Ölen wie: Sesamöl, Jojobaöl, Mandelöl, oder Sojaöl

Carotin ist der Naturfarbstoff, der die Karotte orangerot färbt. Da Carotin fettlöslich ist, wird es beim Gewinnen des Karottenöls immer mitgelöst.

Es gibt über 600 verschiedene Carotine. Die bekannteste Sorte ist das Beta-Carotin (β-Carotin). Es wird im menschlichen Körper zum lebensnotwendigen Vitamin A umgebaut. Daher wird β-Carotin auch oft “Provitamin A” genannt.

Karottencreme

Wer die Anwendung von Öl nicht gewohnt ist oder keine Lust auf die tägliche Mini-Wellness-Massage hat, liebäugelt vermutlich mit Karottencreme. Yey, Creme und Karotte in einem.

Ja, irgendwie schon. Irgendwie aber auch nicht. Karottencreme ist natürlich mit einer Creme vermischt. Daher braucht es wieder Stabilisatoren, damit Creme und Karotte sich nicht voneinander lösen. Viele Cremes sind sehr dick und pastös. Das mag im Winter ja noch angenehm sein, im Sommer schwitzt man aber und verklebt sich eher noch die Poren.

Von Natürlichkeit ist kaum noch eine Rede, wenn dann auch noch Parfumstoffe verwendet werden, um die Creme dauerhaft zum Duften zu bringen.

Die Darreichungsform von Tiegeln ist nicht unbedingt hygienisch und so eine Creme kann durch die Reichhaltigkeit schon recht lange halten. Also schaufeln wir schön viel Schmonz in den Tiegel rein und reiben uns das dann ins Gesicht.

Was ist besser: Karottenöl oder Creme?

Meiner persönlichen Meinung nach bin ich definitiv pro Öl und contra Creme. Die Verwendung von Öl ist viel individueller was Menge und Verteilung angeht. Das Karottenöl kannst du nicht nur zur Pflege, sondern auch zur Reinigung nutzen. Bei einer Creme ist der Verwendungszweck sehr eingeschränkt.

So ein Fläschchen Karottenöl hält gefühlt ewig. Durch das sparsame Heraustropfen, bekommst du auch keine Verunreinigungen in das Öl. Es ist ein natürliches Produkt, das du mit Wasser ganz leicht auf der Haut verteilen kannst. So wird deine Haut weder unnötig übermäßig verklebt, noch beschwert.

Wie oft kann ich Karottenöl benutzen?

Du kannst Karottenöl bis zu zwei Mal täglich ganz unbedenklich als Reinigung oder Feuchtigkeitspflege benutzen.

Bei der Verwendung als Feuchtigkeitspflege solltest du natürlich beachten, dass das Öl die Farbe deines Teints verändert. Das ist bei den meisten Anwendern natürlich auch gerade der angestrebte Sinn.

Hier solltest du auf dein Spiegelbild achten. Wenn dir deine Teintfarbe gefällt, dann solltest du es weniger häufig nutzen, damit sich die Färbung nicht weiter verstärkt.

Gerstengras Ratgeber und Vergleich

Gerstengras hat eine besonders hohe Nährstoffdichte und eine sehr besondere und wertvolle Vitalstoffkombination. Seine besondere Beachtung findet es aufgrund seiner guten sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien.

Gerstengras (lateinisch: Hordeum vulgare, englisch: barley grass) ist ein Süßgras. Es wächst einjährig und wird häufig als Brau-Getreide verwendet.

Ist Gerstengras gesund?

Für was wird Gerstengras verwendet? Das fragt man sich vermutlich als erstes, wenn man davon hört.

Gerstengras ist für unsere moderne Ernährung eine wahnsinnig gute Ergänzung. Durch unseren Alltag, der vor allem durch Stress und ungesundes Essen dominiert ist, fehlen uns sehr viele Mineralstoffe und auch eine Menge an Grünzeug.

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Sogar wenn wir hauptsächlich vegetarisch oder gar vegan leben, dann haben wir das Problem, dass unsere Lebensmittel viel zu schnell wachsen. Viele wichtige Mikronährstoffe, die Pflanzen eigentlich so gesund für uns machen, entwickeln sich erst, wenn das Blattgrün einige hundert Tage dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Das ist im Gewächshaus oder bei gedüngten Pflanzen natürlich nicht der Fall.

Gerstengras im Smoothie
Gerstengras im Smoothie

Wir müssten also Badewannenweise Gemüse essen, um die Nährstoffe zu bekommen, die wir eigentlich mit ein bisschen Karotte und Salat aufgenommen hätten.

Unter anderem liegt das natürlich daran, dass wir heutzutage fast ausschließlich Pflanzen verzehren, die auf effektives Wachstum gezüchtet wurden. Da wurde nur darauf geachtet, dass die Pflanze schnell und gut wächst. Auf die Nährstoffe hat beim Züchten keiner geachtet.

Gerstengras-Ratgeber • Ist Gerstengras gesund? Mehr auf Gesundestube.de
Gerstengras-Ratgeber • Ist Gerstengras gesund?

Naturbelassene Qualitäten

Gerstengras ist ein noch sehr un-gezüchtetes Gut in unserem Alltag. Es ist sehr gut erforscht und findet ganz allmählich den Weg zurück in unsere Küchen. Gerstengras nimmt in seinem Wachstumsprozess wahnsinnig viele dieser Mikronährstoffe (siehe Nährwerte) auf. Es hat außerdem sehr viel Chlorophyll in sich, das wir menschen seit jeher in viel größeren Mengen gegessen haben, als es jetzt der Fall ist.

Im Allgemeinen kann Gerstengraspulver oder Gerstengraskapseln sehr gut verwendet werden, um die alltägliche Ernährung wieder mit Blattgrün anzureichern. Die grünen Bestandteile in Pflanzen sind sehr wichtig für unsere körperlichen und geistigen Funktionen.

Durch Stress, Umweltverschmutzung und unsere Ernährung sind wir tendenziell übersäuert. Das kommt von vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Fertiggerichten, Nudeln, Wurst oder Broten…

Unregelmäßiges Essen und Stress führen ebenfalls zur Übersäuerung, weil unsere Körper dann in eine Art Alarmbereitschaft gehen und unsere Nahrung nicht mehr gut verwerten können. Unser Körper kann nur eines gleichzeitig. Kämpfen oder Verdauen. Wenn unser Körper denkt, er müsse gleich kämpfen oder fliehen, dann verdaut er seine Nahrung nicht gut.

Die Folgen von Übersäuerung sind vielfältig.

So können wir mit Kopfschmerzen, Übelkeit und entzündlichen Beschwerden aller Art reagieren. Hautprobleme, Akne, Pusteln, entzündliche Wunden oder auch eine Tendenz zu wuchernden Zellen lassen sich auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt zurückführen.

Auch Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind gute Indikatoren, dass es unserem Körper nicht gut geht.

Gerstengras gegen Übersäuerung
Gerstengras gegen Übersäuerung

Oft sind wir übersäuert und könnten das mit einer ausreichenden Zufuhr von grünem Gemüse regulieren. Da unsere Gemüse aber inzwischen verzüchtet sind, müssten wir Unmengen davon essen.

Eine gute Alternative ist die Einnahme von Gerstengraspulver oder Kapseln. Sie enthalten quasi konzentriertes Blattgrün, das viele Prozesse in unserem Körper wieder in Schwung bringt.

Damit können wir eine ungesunde Lebensweise zum Teil kompensieren, auch wenn wir natürlich darauf achten sollten unseren Konsum an Kohlenhydraten und unseren Stress zu reduzieren. Auch Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker führen dazu, dass unser Körper aus dem Gleichgewicht geraten kann.

Gerstengras-Ratgeber - Säure-Basen-Haushalt auf gesundestube.de
Gerstengras-Ratgeber – Säure-Basen-Haushalt

Eine Entlastung durch die ausreichende Zufuhr an Grün ist aber für unseren Körper immer gut. Vor allem, wenn es sich um unbelastetes Bio-Grün handelt.

Durch die Verarbeitung zu Pulver (das auch in den Kapseln enthalten ist) ist die Aufnahme vom Körper sehr gut. Ansonsten müssten wir unser Gemüse nämlich wahnsinnig gut zu Brei zerkauen. Und das ist etwas, das die meisten von uns (mir eingeschlossen) inzwischen ziemlich verlernt haben. Das Pulver kann sich sehr gut in unserem Magen und Darm verteilen, sodass die Oberfläche sehr groß wird. Mineralstoffe und Vitamine können sehr gut aufgenommen werden.

Gerstengras als Chlorophyll-Lieferant
Gerstengras als Chlorophyll-Lieferant

Die grünen Bestandteile im Gerstengras helfen unserem Immunsystem, unserem Sauerstofftransport und dem Kampf gegen freie Radikale.

Gerstengras Einnehmen

Gerstengras Dosierung

Als Kur können 3 mal am Tag je 2-3 TL Gerstengraspulver mit 200ml kaltem Wasser oder Saft vermischt werden. Durch das enthaltene Chlorophyll wird das Getränk komplett grün und der Geschmack wird etwas spinatig.

Für den täglichen Bedarf werden 3 mal Täglich 1 TL mit 200ml kalter Flüssigkeit empfohlen. Insgesamt also 3 TL (ca. 10g) Gerstengraspulver am Tag.

Gerstengras als Pulver

Was ist Gerstengraspulver?

Gerstengraspulver ist das früh geerntete und schonend getrocknete Pulver aus jungen Gerstengras-Halmen. Es beinhaltet wahnsinnig viele Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Gerstengraspulver ist die beliebteste Darreichungsform von Gerstengras als Nahrungsergänzung.

Gerstengraspulver-Vergleich

Welches Gerstengraspulver ist das beste? Diese Frage stellt sich beim Stöbern im Internet natürlich direkt. Im Rahmen der Recherchen für diesen Artikel habe ich mir logischerweise auch selbst sehr viele Gerstengraspulver angesehen und meine persönliche Top 3 Liste erstellt.

“Welches Gerstengras-Pulver ist das Beste?”

Ich habe bei der Bewertung einen Querschnitt aus Qualität, Preis-Leistung und Erfahrungsberichten anderer Nutzer gezogen. Natürlich fließen hier jetzt auch meine eigenen Erfahrungen mit ein, aber ich allein weiß nicht so viel wie das Schwarmwissen 100er Mitmenschen. Also auf geht’s!

Platz 1: Nurafit BIO Gerstengras Pulver

Nurafit BIO Gerstengras Pulver 1kg

  • Weitere Größen: 100g, 250g, 500g, 2kg
  • in Deutschland angebaut, schonend verarbeitet und BIO zertifiziert
  • Verpackung biologisch abbaubar
  • luftdichte und lichtgeschützte Paperback-Verpackung: hält das Gerstengraspulver länger frisch & bewahrt die Inhaltsstoffe

Das Bio Gerstengraspulver von Naturafit gibt es offenbar schon sehr lange, was ich den wirklich vielen Kundenbewertungen entnehmen konnte. Entgegen der Hersteller, die nur auf einen Hype aufspringen, ist Naturafit schon lange am Markt.

Das merkt man auch daran, wie sich das Produkt im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich verbessert hat. Anhand der sehr alten Bewertungen kann man sehen, wie sich der Hersteller die Kundenwünsche zu Herzen genommen hat.

So gibt es inzwischen verschiedene Packungsgrößen und die Packung selbst ist auch inzwischen hauptsächlich aus Papier. Bei so einem Hersteller fühle ich mich einfach gut aufgehoben.

Ich finde es einfach klasse, wie so ein moderner Biobetrieb aus Deutschland auf dem großen Amazon-Marktplatz so gut fußfassen konnte. Ich unterstütze dieses Unternehmen gerne.

Platz 2: Wohltuer Bio Gerstengraspulver

Wohltuer Bio Gerstengraspulver 500g

  • Hergestellt in Bayern
  • Seit Anfang 2017 werden wir von einem Biolandwirt aus Bayern beliefert

Das Wohltuer Gerstengraspulver kommt aus Bayrischem Bioanbau. Obwohl sehr viel Gerstengras aus China kommt, wo es unter hervorragenden Bedingungen sehr nachhaltig wachsen kann, hat es Wohltuer geschafft, auch in Deutschland offensichtlich einen ertragreichen Anbau zu generieren.

Platz 3: Gerstengraspulver Bio 1kg Dose

Gerstengraspulver Bio 1kg

  • Verschiedene Größen: 1kg & 120g
  • schonend luftgetrocknet

Sehr praktisch finde ich hier, dass das Gerstengras in einer Dose kommt. Die Papier-Beutel sind vermutlich zwar ökologischer, aber so eine Dose ist viel stabiler und kann später auch noch für andere Zwecke verwendet werden.

Weitere Fragen zu Gerstengraspulver:

Was ist der Unterschied zwischen Gerstengraspulver und Gerstengrassaftpulver?
Gerstengras-Saft-Pulver ist noch feiner in der Konsistenz, wird aufwändiger hergestellt und hat eine höhere Vitalstoffdichte.

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Gerstengras Kapseln & Presslinge

Viele von uns lieben es, Vitamine, Mineralstoffe und andere Nahrungsergänzungen als Tabletten zu nehmen. Ich schließe mich da nicht aus. Morgens schnell zum Frühstück alles einnehmen, was mir sonst am Tag fehlt, ist eine sehr bequeme Möglichkeit.

Daher gibt es natürlich auch Gerstengras als Kapseln zu kaufen.

Hier habe ich die Top 3 (also die beliebtesten) Gerstengras-Kapseln zusammen getragen:

Platz 1: Wohltuer Bio Gerstengras, 200 Kapseln, vegan

Wohltuer Bio Gerstengras Kapseln | mit Bio Gerstengras aus Deutschland | 100% Vegan & Frei von Zusätzen | 200 Stück à 400mg (hochdosiert)
  • Unser beliebtes Gerstengras in veganen Kapsel aus Cellulose - leicht zu dosieren und ideal für...
  • Bioqualität aus deutschem Anbau (DE-ÖKO-006) - nachhaltig angebaut und verpackt, regional und...
  • Gerstengraspulver zur täglichen Nahrungsergänzung | Pflanzliche Quelle diverser Vitamine,...
  • Hochdosiertes Gerstengras Extrakt | Verzehrempfehlung: 3 x täglich 5 Kapseln
  • Glutenfrei, laktosefrei, cholesterinfrei, frei von Zusatzstoffen. gentechnikfrei - 100% natürlich

Laut Verzehrempfehlung sollen 3 mal täglich 5 Kapseln eingenommen werden. Das sind bei einer Füllmenge von 0,4g pro Kapsel 6g reines Gerstengraspulver.

Das halte ich für eine plausible Menge, wenn man davon ausgeht, dass Gerstengraspulver-Hersteller sagen, man soll 10g täglich konsumieren. Durch das Anrühren in Gläsern oder Schüsseln bleiben von den 10g sicherlich einige Gramm am Schüsselrand kleben, die gar nicht gegessen werden. Da finde ich die Mengenangabe durchaus nachvollziehbar.

Allerdings reicht eine Packung für eine Person dann nur 13 Tage. Eine entsprechende Investition in Gerstengraspulver ist da weitaus kostengünstiger, dafür muss man sich bei Kapseln nicht mit dem Geschmack und der Sauerei herumschlagen.

Platz 2: BioFeel – Gerstengras Kapseln 180Stk vegan

BioFeel - Bio Gerstengras Kapseln, 180Stk., 450mg - aus NEUSEELAND - rein - vegan - ohne Zusätze
  • 2-mal mehr Kalzium als Kuhmilch
  • 30-mal mehr B-Vitamine als Kuhmilch
  • 7-mal mehr Vitamin C als Orangen
  • 5-mal mehr Eisen als Spinat
  • Doppelt so viel Kalium als Weizengras

Die Kapseln von BioFeel werden mit Gerstengras aus Neuseeland befüllt. Durch die Darreichungsform als Kapsel ist kein weiterer Füllstoff nötig. Die Kapsel selbst ist vegan, was ich sehr gut finde, da viele Kapseln aus Gelatine o.ä. hergestellt werden.

Im Gegensatz zum Pulver kommt man bei Kapseln am Heu-Geschmack vorbei und kann sie auch unterwegs leicht mit sich herumtragen.

Es sind 450mg reines Gerstengras-Pulver in einer Kapsel enthalten. Laut Hersteller-Angabe soll man bis zu 4 Stück davon einnehmen, was gerade mal 1,8g reines Gerstengraspulver wären.

Gerstengraspulver-Hersteller hingegen sagen, dass man ca. 10g Pulver pro Tag zu sich nehmen soll. – Allerdings ist zu wenig immer noch besser als nichts.

Platz 3: Flügelschwinger Gerstengras-Presslinge mit 30% Spirulina

Angebot
500g Gerstengras-Presslinge mit 30% Spirulina, Rohkostqualität, 1000 Tabletten á 500mg aus jungen Gräsern, Alternative zu Kapseln, schonende Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen (500g)
  • AUS KONTROLLIERTEM ANBAU IN PREMIUM-QUALITÄT - Die jungen Gräser werden nach zehn bis fünfzehn...
  • OHNE KÜNSTLICHE ZUSÄTZE - Tolle naturbelassene Alternative zu Kapseln!
  • ROHKOSTQUALITÄT - Nach der Ernte wird das Gerstengras und die Spirulina bei niedrigen Temperaturen...
  • HOHE NÄHRWERTDICHTE - FLÜGELSCHWINGER Gerstengraspresslinge mit 30% Spirulina sind eine vollkommen...
  • FLÜGELSCHWINGER Gerstengraspresslinge mit 30% Spirulina sind auch wunderbar bei einer vegetarischen...

Die Presslinge von Flügelschwinger sind mit 30% Spirulina versetzt. Diese Alge hat sehr ähnliche Inhaltsstoffe wie Gerstengras und ist derzeit auch sehr beliebt als Nahrungsergänzungsmittel. Auch sie wird hauptsächlich wegen des hohen Anteils am gesunden Chlorophyll konsumiert.

Ein Pressling hat ein Gewicht von 500mg. Bei einer empfohlenen Dosis von mindestens 6g Gerstengraspulver beträgt die tägliche Menge 12 Presslinge am Tag. Das sind 3 mal täglich 4 Presslinge.

In der 500g-Packung sollen 1000 Presslinge erhalten sein. Da würde eine Packung für eine Person 83 Tage reichen. Für den Preis und die Ersparnis an Heu-Geschmack also ein gutes Verhältnis.

Den letzten Platz gibt es aus zwei Gründen: 1. Ich hätte gerne reine Gerstengras-Presslinge ohne Spirulina. 2. Leider hat Flügelschwinger (noch) kein Bio-Siegel, auch wenn sie sich kontrollieren lassen.

Ansonsten machen sie aber einen sehr guten Eindruck und werden gut vertragen. Die runde Pressling-Form kann beim Schlucken etwas schwierig sein (wenn man so zimperlich ist wie ich) dafür muss man nicht den unnötigen Ballast einer Kapsel mit konsumieren. Jede Medaille hat auch hier zwei Seiten.

Nährwerte

Der hauptsächliche Grund, warum Gerstengras so einen besonders hohen Nährstoffgehalt hat, ist der Erntezeitpunkt. Wird die Pflanze direkt vor der Ausbildung der Ähren geerntet, befindet sich das Maximum der möglichen Inhaltsstoffe in der Pflanze. Diese Stoffe wurden quasi gesammelt, um später in die Ähre und die Samen eingebracht zu werden.

Die Inhaltsstoffe befinden sich jetzt noch in der Pflanze und werden so von uns aufgenommen, wenn wir sie rechtzeitig ernten und schonend zubereiten.

Gesunde Ernährung und Gerstengras
Gesunde Ernährung und Gerstengras

Nährwertliste für 100g Gerstengraspulver

Brennwert  ………………………… 916 kJ / 216 kcal 
Fett  …………………………………………………….2,8 g 
gesättigte Fette  ……………………………………0,8 g 
Kohlenhydrate  ………………………………………26 g 
Zucker  …………………………………………………6,4 g 
Eiweiß ……………………………………………….21,8 g 
Salz  …………………………………………………< 0,1 g

  • Faseranteil 28g
  • Chlorophyll 527 mg
  • Ballaststoffe 54 g

Vitamine

Namepro 100gpro TL (3,5g)Tagesbedarf
Vitamin H (Biotin)114 mcg4 mcg50 mcg
Cholin142,5 mg5 mg
Lutein28,5mg1 mg
Lycopene826 mcg29 mcg
Pro-Vitamin A (Beta Carotin)22,5 mg1668 IE (entspricht 0,501 mg)0,800 mg
Vitamin B1 (Thiamin)313 mcg11 mcg1,1 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)7410 mcg260 mcg1,4 mg
Vitamin B3 (Niacin)7182 mcg252 mcg16 mg
Vitamin B5 (Pantothen Säure)1026 mcg36 mcg6 mg
Vitamin B6 (Pyridoxin)1111 mcg39 mcg1,4 mg
Vitamin B8 (Folsäure)1129 mcg39,6
 mcg
200 mcg
Vitamin B12 (Cobalamin)14,25 mcg0,5 mcg2,5 mcg
Vitamin C (Ascorbinsäure)214 mg7.5 mg80 mg
Vitamin E (Tocopherol)9120 mcg320 mcg12 mg
Vitamin K (Phyllochinon)998 mcg35 mcg75 mcg
Zeaxanthin7951 mcg279 mcg

Vitamine sind an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und daher für uns lebensnotwendig. Unser Immunsystem braucht sie, um uns gegen Keime und Viren zu schützen.

Auch für die Gesunderhaltung von Muskel- und Nervenzellen sind Vitamine sehr wichtig. Durch den konsistenten und ausreichenden Konsum schützen wir unseren Körper und unseren Geist.

Gerstengras für eine ausgewogene Ernährung
Gerstengras für eine ausgewogene Ernährung

Unsere Körper sind nicht in der Lage, die ausreichende Menge an Vitaminen selbst herzustellen. Daher ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Durch unsere moderne Kost und die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel aufgezogen werden, enthalten sie einen sehr verminderten Anteil an Inhaltsstoffen, wodurch es durchaus nützlich sein kann, die Nährstoffzufuhr durch bestimmte Lebensmittel wieder anzuheben.

Mikronährstoffe für 100g Gerstengraspulver

Mineralstoffe

  • Calcium 427 mg
  • Kobalt 48 mcg
  • Kupfer 485 mcg
  • Jod 228 mcg
  • Eisen 24795 mcg
  • Magnesium 111 mg
  • Mangan 6840 mcg
  • Phosphor 399 mg
  • Kalium 3904 mg
  • Selen 99 mcg
  • Natrium 28,5mg
  • Schwefel 299 mg
  • Zink 1767 mcg

Mineralstoffe sind für den Menschen lebensnotwendige Stoffe. Es sind anorganische Substanzen und Verbindungen.

Mineralstoffe sind maßgeblich an unserem Hormon- und Enzymstoffwechsel beteiligt und können nur über Ernährung aufgenommen werden.

Magnesium beispielsweise ist an der Proteinsynthese beteiligt und wird beim Bau jeder einzelnen Zelle benötigt.

Spurenelemente

Bei einer Konzentration von weniger als 50 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht handelt es sich bei einem Mineralstoff um ein Spurenelement.

Aminosäuren

  • Alanin 1866 mg
  • Arginin 1881 mg
  • Asparagin Säure 1425 mg
  • Cystin 313 mg
  • Glutamin Säure 2166 mg
  • Glycin 1396 mg
  • Histidin 513 mg
  • Isoleucin 997 mg
  • Leucin 2052 mg
  • Lysin 1083 mg
  • Methionin 513 mg
  • Phenylalanin 1026 mg
  • Prolin 1311 mg
  • Serin 883 mg
  • Threonin 1197 mg
  • Tryptophan 171 mg
  • Tyrosin 940 mg
  • Valin 1368 mg

Biologische Wertigkeit

ORAC: 1326,5 µmol TE/g

Inhaltsstoffe

  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • ungesättigte Fettsäuren
  • Lipide und Ionen
  • “Wohlfühlhormone” Serotonin und Tryptophan

Gerstengras ist reich an funktionellen Inhaltsstoffen wie Gamma-Aminobuttersäure (GABA), Flavonoiden, Saponarin, Lutonarin, Superoxiddismutase (SOD), K, Ca, Se, Tryptophan, Chlorophyll, Vitaminen (A, B1, C und E), Ballaststoffe, Polysaccharide, Alkaloide, Metallothioneine und Polyphenole. (Quelle 3)

Gerstengras ein natürlicher Helfer bei Diabetes gegen Akne und zum Abnehmen
Gerstengras ein natürlicher Helfer bei Diabetes gegen Akne und zum Abnehmen

Proanthocyanidin

Proanthocyanidin ist ein Sekundärer Pflanzenstoff und ein Antioxidanz.

Auch: Oligomere Proanthocyanidine (OPC)

Antioxidanzien schützen die Zellen unseres Körpers vor Giften und freien Radikalen. OPC wirkt antioxidativ und entzündungshemmend.

Proanthocyanidin
Proanthocyanidin

Es wird erforscht, ob Proanthocyanidin wirklich als Katalysator für die Vitamine A, C und E in unserem Körper wirkt. Außerdem fanden Experten der Mount Sinai School of Medicine, New York heraus, dass Proanthocyanidin die Entstehung von Demenz hinauszögern kann.

“Die im Gerstengras ebenfalls enthaltenen Vitamine begünstigen das Wirken von Proanthocyanidin im Körper.”

Proanthocyanidin wird im Darm teilweise schon vor der Aufnahme abgebaut und kann auch nicht komplett aufgenommen werden. Daher ist eine ausreichende Dosierung für eine gute Wirkung vorteilhaft. Separat als Arznei eigenommen ist OPC nicht so wirkungsvoll wie im Zusammenspiel verschiedener Vitamine und Mineralstoffe. Die reine pharmazeutische Verwendung des Stoffes ist daher noch umstritten.

Chlorophyll

Gerstengras soll sehr viel und sehr gutes Chlorophyll beinhalten.

Chlorophyll hilft unserem Körper bei der Blutbildung, beim Sauerstoff-Transport und bei der Aufnahme von Eisen und Magnesium.

Gerstengras für mehr Chlorophyll
Gerstengras für mehr Chlorophyll

Durch die hohe chemische Ähnlichkeit von Chlorophyll und Hämoglobin (dem roten Blutfarbstoff) kann es im Körper die gleichen Aufgaben annehmen. Der Unterschied zwischen Hämoglobin und Chlorophyll besteht im Kern. Dort hat Hämoglobin Eisen und Chlorophyll Magnesium.

Chlorophyll hat einen positiven Effekt auf die Bildung von Blutplättchen im Knochenmark.

Eisengehalt

Durch die hohe Ähnlichkeit des Chlorophylls mit dem Hämoglobin, fungiert es im Körper ähnlich wie Eisen. Es unterstützt den Körper bei der Herstellung neuer Blutkörperchen und dem Transport von Sauerstoff.

Gerstengras anbauen

Zum Keimen legst du das Gerstenkorn über Nacht in Wasser ein. Das Wasser wird aufgesaugt und die Samen quellen auf.

Anschließend legst du die Samen dicht nebeneinander auf die feuchte Erde in einer Pflanzschale. Achte dabei darauf, dass die Samen nicht übereinander liegen.

Erde und Samen dürfen anschließend nicht austrocknen, damit die Samen keimen und austreiben können.

Gerstengras anbauen geht auch zuhause
Gerstengras anbauen geht auch zuhause, allerdings wird die Menge nur schwer ausreichen!

Nachdem das Gerstengras-Korn gekeimt ist, bildet es erste Blätter aus. Danach entwickelt sich die Hauptwurzel. Dieses Stadium nennt sich Bestockung. Über diese Hauptwurzel nimmt das Gerstengras seine Nährstoffe auf.

Bei ausreichender Sonneneinstrahlung bilden sich weitere Blätter. Die Blätter dienen natürlich der Photosynthese, also dem Prozess bei dem aus Sonnenenergie und energiearmen Stoffen energiereiche Biomoleküle in Grünpflanzen gebildet werden.

“Vor dem Austreiben der Ähre wird geerntet.”

Am Ende der Bestockungsphase wird das Gerstengras geerntet. Jetzt hat es den höchsten Nährstoffgehalt.

Nach der Ernte wird es schnellstmöglich getrocknet und verarbeitet, damit die hochwertigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Der Geschmack

Löst man Gerstengraspulver in Wasser auf, dann hat es eine leichte Spinatnote. Der Geschmack ist auch eher etwas bitter. Manche nennen den Geschmack auch “frisches Heu“.

Oft wird Gerstengraspulver bei der Verwendung von grünen Smoothies mit eingesetzt, um die Wertigkeit zu erhöhen und den Geschmack zu intensivieren.

Mit Gerstengras gegen Darmprobleme Abgeschlagenheit und Entzündungen
Mit Gerstengras gegen Darmprobleme Abgeschlagenheit und Entzündungen

Anwendungsgebiete

Säure-Basen-Haushalt

Gerstengras gilt als eines der basischsten Lebensmittel. Durch eine regelmäßige Einnahme ist es möglich, den ph-Wert im Verdauungstrakt ganz natürlich wieder zu regulieren.

Der Säure-Basen-Haushalt in unserer Verdauung ist durch die moderne Lebensweise sehr stark in Richtung sauer gerückt. Fertigprodukte und verarbeitete Lebensmittel sind in der Regel sehr sauer und führen durch den dauerhaften Konsum zu einer Übersäuerung. Dadurch entstehen Zivilisationskrankheiten wie Sodbrennen, Übelkeit und Co. Bei längerer Übersäuerung kommt es zu weiterführenden Schäden im Körper. So können Kopfschmerzen, Rheuma und andere Beschwerden dazu kommen.

Wir essen zu wenig Gemüse. Gerstengras kann helfen.
Wir essen zu wenig Gemüse. Gerstengras kann helfen.

In unserer alltäglichen westlichen Ernährung fehlen die Komponenten, die unserem Körper die nötigen Basen geben. So müssten wir eigentlich ein Übermaß an grünem Salat, Obst und Gemüse essen, statt Brot, Kaffee oder gar Süßigkeiten.

Da der moderne Mensch das aber kaum in seinen Alltag integriert, ist Gerstengras zum Einnehmen eine gute Möglichkeit, die basischen Anteile in der Ernährung zu stärken.

Gerstengras bei Haarausfall

Die enthaltenen Mikronährstoffe und B-Vitamine aus dem Gerstengras unterstützen die Haargesundheit. Durch sie wird das Haarwachstum gefördert und die Haare werden kräftig und glänzend.

Entgiftung & Darmgesundheit

Unser Darm ist eines der größten und wichtigsten Organe. Er nimmt Essentielle Nährstoffe und Wasser auf und schützt uns vor dem Eindringen von Viren und Bakterien. Daher ist eine intakte Darmschleimhaut und eine gute Darmflora wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

“Entzündungen sind eine der Hauptursachen für chronische Krankheiten und Krebs.”

Ein geschädigter Darm kann zu vielen chronischen Krankheiten, Entzündungen im ganzen Körper und Folgekrankheiten führen.

Gerstengras hilft der Darmflora, sich aufrecht zu erhalten. Durch die Unterstützung der Darmbakterien kann aktiv gegen entzündliche Darmkranheiten vorgegangen werden.

Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen wird die Konsistenz des Stuhls reguliert.

von Innen gesund mit Gerstengras
von Innen gesund mit Gerstengras

Hautgesundheit & Akne

Proanthocyanidin schützt vor freien Radikalen und wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus. Es unterstützt die Faserproteine, die sich zwischen unseren Hautzellen befinden.

So wird die Spannkraft und Elastizität der Haut gefördert.

Eine deutliche Verbesserung bei Akne und Neurodermitis soll durch die deutliche verbesserung des Darmmilieus hervorgerufen werden. (Siehe Abschnitt Säure-Basen-Haushalt)

Durch den basischen Ausgleich im Darm können Pickel, Ekzeme und Hautunreinheiten auf natürlichem Weg und von innen abheilen.

Ein regelmäßiger Konsum von Gerstengras hilft dem Körper außerdem bei der Neubildung von Zellen. So können dunkle Hautstellen und kleine Verletzungen schneller heilen.

Magnesiummangel

Das im Gerstengras enthaltene Chlorophyll kann bei einer vermehrten Aufnahme gegen Magnesiummangel helfen. Gerade in unserer modernen Zeit nehmen wir viel zu wenig grünes Gemüse zu uns, wodurch wir oft an einem erheblichen Magnesiummangel leiden.

Diese Mangelerscheinung wirkt sich negativ auf unser Nervensystem und unser Gehirn aus.

Da in jedem Chlorophyll-Teilchen ein Magnesium sitzt, nehmen wir durch die Gerstengrass-Einnahme ganz automatisch viel Magnesium zu uns. So bekommen wir die positiven Eigenschaften von Magnesium und die von Chlorophyll in einem.

Diabetes

Eine Studie, die im Internationa Journal of Green Pharmacy 2010 veröffentlicht wurde, zeigte, wie die Einnahme von Gerstengras-Kapseln über den Zeitraum von 60 Tagen bei Diabetes helfen konnte.

In der Studie nahmen Typ-2-Diabetes-Patienten über 60 Tage lang Gerstengras-Kapseln. Dabei wurde beobachtet, wie sich die Werte Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C), Nicht-Hohe-Dichte-Lipoprotein-Cholesterin (Non–HDL-C), Blutzucker (FBS), glykiertes Hämoglobin (HbA1c) und Gesamtcholesterin (TC) erheblich senkten.

Der Wert des High Density Lipoprotein Cholesterin (HDL-C) Levels hingegen stieg deutlich an.

Damit, so die Studie, wirkt sich eine dauerhafte Einnahme von Gerstengraspulver gesundheitsförderlich auf Diabetes-Typ-2-Patienten aus. (Quelle 2)

Gerstengras zum Abnehmen

Viele Gewichtsprobleme haben wir aufgrund von Stress, Übersäuerung und einem gekippten Säure-Basen-Haushalt. Unser Fettstoffwechsel wird dadurch gestört, denn unser Körper ist ständig in Alarmbereitschaft.

Durch die regelmäßige Einnahme von Gerstengras wird unser Säure-Basen-Haushalt unterstützt, entzündliche Beschwerden können gelindert werden und unser Körper kommt wieder ins Gleichgewicht.

Unser Körper hat also weniger Stress und kann sich wieder auf seine normalen Stoffwechselabläufe besinnen.

Gerstengras an sich lässt keine Pfunde purzeln, aber es kann uns und unsere Körper sehr gut dabei unterstützen, die natürlichen Mechanismen wieder in Gang zu bekommen.

Körperfett ist seit jeher dazu da, uns vor Hungerzeiten zu schützen. Fett wird abgebaut, wenn wir lange nichts essen, unser Körper aber nicht im Stress ist. Bei Stress tendiert der Körper dazu, seine Reserven zu behalten. Stress kann vielfältig sein. Mentaler Stress kann genauso schädlich sein wie eine schlechte Versorgung.

Fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe, dann gerät er in Stress, weil er den Enzym- oder Proteinhaushalt z.B. nicht mehr aufrecht erhalten kann.

Führen wir dem Körper zu, wovon wir viel zu wenig haben, dann geht es ihm besser. Der hohe Anteil von Chlorophyll im Gerstengras unterstützt unser System bei vielen Prozessen, sodass es aus der Stress-Starre raus kommt.

Unser Fettstoffwechsel kann sich wieder normalisieren und unser Körper beginnt damit, überschüssiges Fett abzubauen.

Jedenfalls, wenn alle anderen Faktoren stimmen. Essen wir weiterhin Fastfood, sind gestresst und bewegen uns nicht, wird Gerstengras nicht das Wundermittel sein, das die Couchpotatoe zum Marathonläufer macht.

Wo bekomme ich Gerstengras?

Gerstengras bezieht man am leichtesten über das Internet. Auf Amazon zum Beispiel bieten viele kleine Biohöfe ihr Gerstengras über den Marktplatz* an.

Auf dem Amazon-Marktplatz können registrierte kleine Händler die Plattform nutzen, um ihre Produkte anzubieten. Viele kleine Unternehmen nutzen diesen Marktplatz wie Privatleute Ebay oder Bastler Etsy. Der große Vorteil für diese kleinen Händler ist, dass sie gut gefunden werden. Sie können sogar oft den beliebten Prime-Versand anbieten.

So ermöglicht Amazon vielen kleinen Händlern und Herstellern ein Überleben in der großen Welt des Internets.

Geschichte

Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara untersuchte 200 chlorophyllhaltige Pflanzen. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass Gerstengras eine besonders hohe Dichte an Inhaltsstoffen und ein sehr außergewöhnliches Nährstoff-Profil aufweist. Es besitzt mehr mehr Chlorophyll, mehr Vitamine, mehr Mineralstoffe und Spurenelemente, mehr Enzyme und Bioflavonoide als alle anderen untersuchten Blattgemüse. Dieses Wissen ist zwar nicht mehr neu, findet aber erst in neuester Zeit Einzug in unseren Alltag.

“Meine Forschung hat mir gezeigt, dass die grünen Blätter der jungen Gerstengras Pflanze die produktivsten und ausgewogensten Nährstoffe enthalten, die auf der Erde in einer einzigen Quelle existieren.” 

Dr. Hagiwara

Quellen und Nachweise

  1. Natur-Kompendium.com (06.08.2019)
  2. International Journal of Green Pharmacy, Vol 4 No 4 (2010)
  3. US National Library of Medicine, “Preventive and Therapeutic Role of Functional Ingredients of Barley Grass for Chronic Diseases in Human Beings” (2018)
  4. Zentrum der Gesundheit, Chlorophyll (07.08.2019)
  5. Green Barley Essence (Good Health Series) (English Kindle Edition)* Yoshihide Hagiwara
  6. Zentrum der Gesundheit, Säure Basen Tabelle (09.08.2019)

Nelkenöl – Natürlich stark gegen Bakterien, Viren & Pilze

Was ist Nelkenöl?

Nelkenöl ist ein pflanzliches Arzneimittel und wird aus den getrockneten Blüten der Gewürznelke gewonnen.

Sowohl die Nelkenknospen als auch die Nelkenblätter kommen vom Gewürznelkenbaum, die bei der Ernte per Hand gepflückt werden

Bezeichnung Gewürznelke
Botanischer Name Eugenia caryophyllata
Synonyme Nägeli, Nägelein, Gewürznägelein, Eugenia aromatica, Caryophyllus aromaticus
Familie Myrtengewächsen
Ursprungsländer Aus den Gewürzinseln (Mollukken) in Indonesien.

Das aus den Nelkenknospen gewonnene Öl trägt den lateinischen Namen Caryophylli floris aetheroleum,

Aufgrund seiner vielseitigen, medizinisches Wirkung wird Nelkenöl für die Behandlung verschiedener Symptome eingesetzt.

nelkenöl-ist-gesundheitsfördernd

Vor allem bei Schmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich verspricht es große Linderung. Aber auch bei Magenproblemen und Insektenstichen ist Nelkenöl ein praktischer Helfer.

Deshalb sollte das ätherische Öl in keiner Hausapotheke fehlen.

“Ätherisch – ätherartig [daher flüchtig] und angenehm riechend”

Nelkenöl Inhaltsstoffe

Die schmerzstillende, betäubende und desinfizierende Wirkung von Nelkenöl kommt durch die ätherischen Öle, die mit 15% Anteil vorhanden sind.

Diese bestehen zu 70-85% aus dem Inhaltsstoff Eugenol.

Eugenol ist ein sehr schnell verfliegender Stoff der gegen Bakterien, Pilze und Viren wirkt. In der Zahnheilkunde wird dieser Stoff schon lange für Zahnfüllung, z.b. bei Wurzelbehandlungen verwendet.

Außerdem enthält Nelkenöl 15% Eugenolacetat und entzündungshemmende Beta-Caryophyllen sowie Oleanolsäure, die auch in Salbei, Efeu, Ginseng und Olivenblättern enthalten ist.

Der hohe Anteil von Polyphenolen sorgt für eine starke, antioxidative Wirkung. Radikale reagieren im Körper mit Sauerstoff und erzeugen im Körper den so genannten “oxidativen Stress”.

Antioxidantien wie die Polypehnole hemmen die Wirkung dieser freien Radikale

  • Polypehnole gehören zu den stärksten Antioxidantien der Pflanzenwelt. Das macht das Nelkenöl unschätzbar wertvoll für die Gesundheit.
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Wirkung von Nelkenöl

Der Hauptwirkstoff im Nelkenöl ist das stark wirksame Eugenol.

Es wirkt desinfizierend, betäubend und schmerzstillend. Die Wirkung ist so stark, das man das schon beim Kauen von Nelkenblüten bemerken kann.

Nelkenöl ist deshalb eines der besten Mittel gegen Zahnschmerzen und andere Schmerzen im Mundbereich.

Die ätherischen Öle bekämpfen Bakterien und eine Krankheitserreger und sind somit gut wirksam gegen Mundgeruch.

nelkenöl-wirkt-antibakteriell
Wirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze.

Das Eugenol hat einen hemmenden Einfluss auf die Bildung des Hormons Prostaglandinen. Dieses Hormon wird für die Mitentstehung von Entzündungen verantwortlich gemacht.

Dadurch wird der entzündungshemmende Effekt noch verstärkt.

Nelkenöl wirkt antiseptisch und antimikrobiell. Es kann Pilze bekämpfen und Entzündungen vermindern. Deshalb ist es so gut gegen Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum.

Antiseptisch – “die Keimzahl z. B. in Wunden oder auf Oberflächen reduzierend”

Bei der Verwendung von purem Nelkenöl sollte man allerdings aufpassen und sparsam dosieren. Zu hohe Dosen können unter Umständen allergische Reaktionen auslösen.

Da sich Nelkenöl direkt auf den Kalziumhaushalt der Zellen auswirkt, blockiert es dadurch den Aufbau der Zellen.

Das sorgt dafür, dass durch die Betäubung der Schmerz nicht mehr so stark wahrgenommen wird. Aus diesem Grund wird es gerne bei Zahnschmerzen oder Zahnfleischentzündungen pur angewendet.

In diesem seltenen Fall kommt das Hausmittel in Maßen pur zum Einsatz.

Anwendungsgebiete von Nelkenöl

Die Anwendungsgebiete sind vielseitig.

Hauptsächlich wird das Öl zur Behandlung von Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet.

Das oben genannte Eugenol tötet Bakterien und Viren ab und wirkt damit stark gegen Entzündungsherde.

Eugenol wirkt nicht nur sehr stark, sondern auch besonders schnell: Bereits nach wenigen Minuten sind die schädlichen Erreger deutlich dezimiert.

Nelkenöl ist ein sehr effektives und schnell wirksames pflanzliches Mittel – vor allem gegen Entzündungen.

Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man z.B. unter einem weißen Belag (dem so genannten “Soor”) auf der Zunge oder im Mundraum leidet. Dieser wird durch Entzündungsbakterien hervorgerufen.

Im schlimmsten Fall gelangen diese durch Verschlucken in den Magen- Darmtrakt, wo sie unangenehmen Durchfall auslösen können.

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Bevor man ein Wochenende auf der Toilette verbringt.

Nelkenöl ist wirkt sogar so gut, dass es bei der Behandlung von Staphylokokken oder Salmonellen helfen kann.

Nelkenöl zur Vorbeugung

Da uns unsere Haut normalerweise sehr gut schützt, ist es vor allem der Mundraum über den uns Krankheitserreger erreichen.

Über die Mund- und Rachenschleimhaut gelangen Bakterien und Viren in unseren Körper.

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Nelkenöl ist so vielseitig einsetzbar, dass es in jede Hausapotheke gehört

Der bereits erwähnte, starke anti-entzündliche Effekt des Nelkenöls macht es zu einem großartigen Mittel zur Vorbeugung gegen:

  • Entzündungen im Mundraum
  • Stomatitis (Mundfäule)
  • Zahnfleischentzündungen
  • Halsschmerzen
  • Mandelentzündungen

Regelmäßige Anwendungen mit Nelkenöl, zum Beispiel im Mundwasser, können die Schleimhaut nachhaltig schützen.

Weiter unten stellen wir ein Rezept mit der richtigen Dosierung für das Mundwasser vor.

Nelkenöl bei Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen

Wer kennt das nicht?

Es ist Wochenende und plötzlich kommen aus heiterem Himmel Zahnschmerzen, die auch noch immer schlimmer werden.

Natürlich ist kein Arzt zu erreichen und irgendwie muss man die Zeit bis zum nächsten Termin überbrücken.

Zahnschmerzen können richtig stark werden, so dass dementsprechend wirksame Schmerzmittel nötig sind.

nelkenöl-hilf-bei-Zahnschmerzen
Bei starken Zahnschmerzen ist schnelle Hilfe nötig.

Natürlich möchte man dem Körper aber nicht mit einer Unmenge an Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol belasten. Meistens hält der Effekt dieser Schmerzmittel bei Zahnschmerzen ohnehin nicht lange an.

Nelkenöl ist der Retter bei Zahnschmerzen

Als natürliches und hoch wirksames Mittel kann man das Öl beliebig oft wiederholt anwenden. Doch Vorsicht! Damit es nicht zu Reizungen der Mundschleimhaut kommt, sollte Nelkenöl nicht pur verwendet werden!

Anleitung zur Behandlung von Zahnschmerzen

  1. Befeuchten Sie ein Wattestäbchen oder einen Wattebausch mit Wasser
  2. Fügen Sie dem vorgesättigtem Wattestab das Nelkenöl hinzu (jetzt ist das Öl ausreichend verdünnt)
  3. Tragen Sie das Öl-Wassergemisch auf den schmerzenden Zahn auf

Wichtig ist, dass das Öl möglichst am Zahn bleibt, um Sie gegen die Schmerzen gut zu versorgen.

Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf aber achten Sie immer auf die korrekte Verdünnung des Öls.

Alternativ können Sie auch einen getränkten Wattebausch oder ein Taschentuch in Ihre Backentasche schieben. Hauptsache das Nelkenöl gelangt an die richtige Stelle.

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Noch näher an der Natur: Nelken kauen

Man kann statt dem Öl auch direkt auf die Gewürznelke an sich zurückgreifen.

Legen Sie dazu die Nelke an die Seite des schmerzenden Zahns oder kauen Sie leicht auf einer Nelke herum.

Durch den leichten Druck sondert die Pflanze nach und nach die Wirkstoffe frei und lindert dadurch den Schmerz.

Wenn die Zahnschmerzen allerdings zu stark sind und das Kauen nicht mehr richtig möglich ist, sollten Sie auf die Variante mit dem Öl-Wassergemisch zurückgreifen.

Nicht geeignet für schwangere Frauen

Schwangere Frauen haben nur das Beste für ihr ungeborenes Kind im Sinn und möchten deshalb meist bestmöglich auf Medikamente verzichten.

Leider eignet sich die Nelkenöltherapie bei Zahnschmerzen nicht für sie.

nelkenöl-ist-nicht-für-schwangere-geeignet
Wenn man nicht gerade gezielt Wehen einleiten will, sollte man die Finger von dem Öl lassen!

Wie wir später noch genauer erklären, wird Nelkenöl gezielt zur Einleitung der Geburtswehen eingesetzt.

Schwangeren wird dringend davon abgeraten Nelkenöl zur Behandlung zu verwenden!

Suchen Sie deshalb bei Zahnschmerzen schnellstmöglich einen Arzt auf um die Einnahme von Schmerzmitteln in großen Mengen zu vermeiden.

Nelkenöl bei Mundgeruch

Mundgeruch wird durch Bakterien ausgelöst.

Um den schlechten Atem schnell wieder loszuwerden, muss man deshalb den Bakterien entgegenwirken.

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Keine Angst vor Mundgeruch.

Ein leichtes Mundwasser mit Nelkenöl kann hier Wunder wirken:

  1. Geben Sie ein paar Tropfen Öl in ein Glas mit Wasser
  2. Spülen Sie Ihren Mund gründlich mit dieser Mischung aus
  3. Zur Vorbeugung von Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung dieses Mundwassers.

Die antibakterielle Wirkung der Nelken kann langfristig vorhandene Bakterienherde beseitigen, so dass Mundgeruch gar nicht erst entsteht.

Nelkenöl bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum

Wie bei der Behandlung von Mundgeruch hilft bei einer Mundschleimhautentzündung vor allem das Ausspülen des Mundraumes mit einer passenden Mischung aus Nelkenöl und Wasser.

Spülen Sie den Mund gründlich ca. 30-60 Sekunden mit der oben beschriebenen Lösung durch.

nelkenöl-bei-entzündungen-im-mundbereich
Wenn der Mundraum schmerzt.

Studie belegt Wirksamkeit

Eine Studie von Staudte/Sigusch aus dem Jahr 2013 belegt zweifellos die antibakterielle Wirkung von Nelkenöl.

Verglichen wurde die Wirksamkeit mit dem Standardmedikament Chlorhexidin (CHX) , das sonst bei Schmerzen im Mundraum eingesetzt wird.

Das Ergebnis:
Nelkenöl ist genauso wirksam wie das Referenzmedikament, jedoch ohne den Körper zu belasten. In einzelnen Tests war das Nelkenextrakt sogar wirksamer als das Chlorhexidin.

Die Natur liefert, wie so oft, eine gleichwertige aber schonende Alternative

Ursachen für Entzündungen gibt es reichlich

Die Mundschleimhaut ist durch säurehaltige Nahrung, Rauchen, Umwelteinflüsse wie Feinstaub oder mechanische Interaktion ständig hoher Belastung ausgesetzt.

Normalerweise schafft es ein gesunder Körper damit fertig zu werden. Denn die Schleimhäute besitzen ein hohes Selbstheilungspotential.

Bei älteren, kranken Menschen oder solchen mit einem schwachen Immunsystem kann es durch die äußeren Reize jedoch zu Entzündungen im Mundbereich kommen.

Diese sind zwar oft schmerzhaft aber meist harmlos.

Vorbeugen ist einfacher als behandeln

Um gar nicht erst das Problem mit schmerzenden Entzündungen zu haben, empfiehlt sich die Vorbeugung durch den regelmäßigen Einsatz von Nelkenöl.

Das oben beschriebene Mundwasser ist günstig in der Herstellung, zu 100% natürlich und definitiv angenehmer als immer wieder auftretende Schmerzen.

Nelkenöl bei Halsschmerzen

Um bei Halsschmerzen Linderung zu erfahren, kann Nelkenöl ebenfalls hilfreich sein. Ein sauberer, bakterienarmer Mundraum entlastet auch den gereizten Halsbereich.

Achten Sie nur darauf, das Nelkenöl nicht pur auf die gereizten Schleimhäute anzuwenden, um die Belastung auf den Körper nicht noch mehr zu erhöhen und den Heilungsprozess damit zu beschleunigen.

Nelkenöl bei Mücken- und Insektenstichen

Jeder kennt es.

Man sitzt im Sommer während eines angenehm warmen Abends gemütlich draußen beisammen und genießt die Zeit nach dem Grillen.

nelkenöl-hilft-gegen-stechmücken
Das Öl riecht intensiv und vertreibt lästige Stechmücken.

Es wird dunkel und der ausklingende Abend wird gestört: Stechmücken lassen Sie nicht in Ruhe.

Stechmücken haben einen ausgeprägten Geruchssinn

Warum werden Frauen häufiger von Stechmücken gestochen als Männer?
Die Antwort ist einfach: Die Insekten können anhand unserer hormonellen Geruchssignatur im Schweiß genau den Unterschied zwischen Männern und Frauen erriechen.

Durch Jahrtausende der Evolution haben die kleinen Störenfriede gelernt, dass es einfacher ist durch die meist weichere Haut von Frauen zu stechen als durch die dickere Haut von Männern.

Diesen ausgeprägten Geruchssinn kann man sich aber im Kampf gegen sie zunutze machen.

Nelkenöl vertreibt Stechmücken

Der intensive Geruch von Nelkenöl kommt vom Hauptwirkstoff Eugenol.

Das ätherische Öl hält Stechmücken auf Abstand und sorgt wieder für angenehme Sommerabende.

Anleitung: Anti-Stechmücken-Mischung mit Nelkenöl

Sie benötigen:

  • 100 ml reines Nelkenöl
  • ein paar Wattebäusche
  • eine Schale bzw. mehre Schälchen
  • bei Bedarf: Schalen von Orangen oder Zitronen

Tränken Sie die Wattebäusche im Nelkenöl und legen Sie sie in kleine Schälchen. Diese können Sie jetzt auf dem Tisch oder auch auf der Fensterbank verteilen.

Der intensive Geruch hält die Mücken von Ihnen und den eigenen vier Wänden ab.

Wenn Ihnen der Geruch zu intensiv ist:
Geben Sie geschnittene Zitronen- oder Orangenschalen in die Schälchen um den starken Geruch des ätherischen Öls mit einer Zitrusnote aufzufrischen.

Direkt auf die Haut
Alternativ können Sie auch etwas Nelkenöl mit Wasser verdünnen und auf die Haut auftragen. Der Geruch hält Stechmücken bis zu 5h von Ihnen fern.

Testen Sie eine mögliche, allergische Hautreaktion zunächst an einer kleinen Stelle.

Nelkenöl gegen Entzündungen

Nelkenöl wirkt im Allgemeinen gut gegen Entzündungen.

Deshalb eignet es sich hervorragend zur Behandlung kleiner Verletzungen und Wunden am Körper. Der Schmerz wird gestillt und das Eugenol sorgt dafür, dass die Heilung schneller von statten geht.

Zur Steigerung der Konzentration und gegen depressive Verstimmungen

Ätherische Öle wie das Nelkenöl können das Gehirn stimulieren und dabei helfen, über längere Zeit konzentriert zu sein.

Das ist vor Allem bei anstrengenden, geistigen Berufen von Vorteil.

Das sanfte Einatmen des Öls kann helfen, vorzeitiger Müdigkeit entgegenzuwirken.

Zudem sagt man dem Nelkenöl eine stimmungsaufhellende und nervenstärkende Wirkung nach, was beim Kampf gegen Stress und Depressionen helfen kann.

Im Einsatz gegen Paradontitis

Parodontitis, auch Parodontose genannt, ist eine Entzündung des Zahnbettes die durch Bakterien hervorgerufen wird.

Die langsam und schleichend beginnende Erkrankung kann bei Nichtbehandlung zur Lockerung und im Ernstfall bis zum Verlust von Zähnen führen.

Deshalb nutzen Zahntechniker schon seit langem Nelkenöl zur Desinfektion und Behandlung von Parodontitis. Die antibakterielle, antiseptische und schmerzstillende Wirkung ist das ideale Mittel.

Außerdem findet es seine Anwendung in prophylaktischen (vorbeugenden) Zahnzement.

Im Kampf gegen Herpesviren

Erstaunlicherweise bekämpft Nelkenöl nicht nur Bakterien und Pilze, sondern auch Viren.

Wie eine Studie aus Buenos Aires gezeigt hat, kann es zur Behandlung von Herpes eingesetzt werden.

Lokal auf die betroffene Stelle aufgetragen, kann das Nelkenöl seine antivirale Wirkung entfalten und den Krankheitsverlauf verkürzen.

Maßgeblich dafür verantwortlich sind die zwei Wirkstoffe Eugenol und ß-Caryophyllen.

Nelkenöltampon

Ein Nelkenöltampon ist ein Mittel um die Geburt auf natürliche Art und Weise einzuleiten.

Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Geburtstermin bereits ohne Wehen verstrichen ist. Dann besteht die Möglichkeit mit diesem pflanzlichen Mittel nachzuhelfen.

Wie wirken Nelkenöltampons?

Dem ätherischen Öl wird eine wehenfördernde Wirkung nachgesagt. Bei der Anwendung sollte man dringend darauf achten, niemals pures Öl zu verwenden!

Zusammensetzung & Anwendung

  • 100 ml Mandelöl
  • 50 Tropfen naturreines Nelkenöl
  • 6 Tropfen des Gemisch auf einen Tampon geben
  • Nach dem Einführen maximal 3h tragen
  • Wenn es brennt, den Tampon sofort entfernen!
  • Die Anwendung kann 2-3 mal täglich wiederholt werden

Welches Nelkenöl ist für ein Nelkenöltampon ideal?

Um die empfindlichen vaginalen Schleimhäute nicht zu belasten, sollte man für ein Nelkenöltampon immer ein naturreines Bio-Nelkenöl verwenden.

Das ist frei von Schadstoffen und bei der richtigen Einnahme unbedenklich.

Bitte holen Sie sich vor der Anwendung eines Nelkenöltampons Rat von Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Bei Nelkenöl kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Unser Artikel ist kein Ersatz für einen medizinischen Rat!

Gegen Verdauungsbeschwerden und Blähungen

Seit vielen Jahrhunderten ist die verdauungsfördernde Wirkung von Nelkenöl bekannt. Deshalb findet man es auch als Zutat traditioneller Magen- und Darmtees.

Die Wirkstoffe Eugenol und ß-Caryophyllen können nicht nur Bakterien bekämpfen, sondern auch krampflösend und verdauungsanregend wirken.

Man findet es deshalb auch oft als Zutat in Magenbitter.

Besonders wohltuend ist das Öl bei der Behandlung von Blähungen und Völlegefühl.

Nebenwirkungen von Nelkenöl

Trotz der heilsamen Wirkung ist das Nelkenöl nicht ganz frei von Nebenwirkungen. Besonders bei falscher Einnahme kann es zu (Schleim-)Hautreizungen kommen.

Verwenden Sie Nelkenöl niemals pur auf Schleimhäuten, wie z.B. dem Mundbereich.

Außerdem sollten Sie keine beschädigte Haut damit behandeln.

In manchen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Wir raten vor oraler Einnahme deshalb dazu, das Öl auf einer kleinen Stelle auf der Haut zu testen um eine Allergie auszuschließen.

Schwangere sollten ebenfalls dringend auf die Einnahme von Nelkenöl verzichten, da es in der Lage ist Wehen einzuleiten.

Überdosierung und besondere Vorsicht

Sie sollten Nelkenöl immer mit Bedacht und in niedrigen Dosen anwenden. Eine Überdosierung sollten Sie unbedingt vermeiden!

Auf keinen Fall sollten Sie größere Mengen davon zu sich nehmen. Hier gilt nicht “viel hilft viel”.

Den heilenden Effekt des ätherischen Öls haben Sie nur bei der Verwendung geringer Mengen.

Im Falle eine Überdosierung kann es zu Erbrechen, Atemnot und Halsschmerzen kommen. Im Extremfall treten Leberschäden- und Nierenversagen auf.

Besondere Vorsicht ist immer im Bereich der Schleimhäute wie Mund- und Rachenbereich, Nase und Augen. Nur eine verdünnte Anwendung schließt eventuelle Reizungen aus.

Nelkenöl wirkt blutverdünnend

Der Wirkstoff Eugenol hemmt die Blutgerinnung.

Deshalb sollten Menschen, die gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin, Clopidogrel, Ibuprofen, Naxopren, Dalteparin oder Diclofenac nehmen auf die Anwendung von Nelkenöl verzichten.

Nelkenöl Ratgeber

Welches Nelkenöl kaufen? Darauf sollten Sie achten.

Naturreine Bioqualität

Da das Öl vor allem auch oral aufgenommen wird, sollten Sie nur auf naturreines, ätherisches Öl in Bioqualität zurückgreifen.

Nur in dieser Qualität kann sich die volle Heilwirkung der Nelke entfalten.

Naturreine Bioöle dürfen keinerlei chemische Zusatzstoffe enthalten, sondern ausschließlich die Blüten des Gewürznelkenbaums.

Baldini - Nelkenblütenöl BIO, 100% naturreines ätherisches BIO Nelkenöl
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Das Biosiegel verspricht also Sicherheit bei der Qualität. Sie können sicher sein, dass keine Pestizide oder Fungizide im Öl enthalten sind.

Keine Mischöle

Wenn Sie das Nelkenöl zu heilsamen, medizinischen Zwecken einsetzen möchten, achten Sie darauf reines Öl aus 100% Nelken zu erhalten.

Im Handel sind Mischöle beliebt. Diese Öle sind oft mit Melisse, Lavendel oder anderen Duftstoffen gemischt. Sie dienen der Raumbeduftung und sind nicht für die medizinische Behandlung geeignet.

Was kostet Nelkenöl?

Die Preise variieren sehr stark je nach Hersteller, Qualität und Menge.

Günstige Öle gibt es ab ca. 14 Euro pro 100 ml. Vorausgesetzt Sie kaufen gleich eine 100 ml – Flasche. Bei diesen Ölen wurden bei der Herstellung auch die Blätter der Nelke verwendet, um Kosten zu sparen.

Hochwertige Öle werden nur aus den Knospen gewonnen.

Der Durchschnittspreis liegt jedoch mit 40 € / 100 ml deutlich darüber. Hochwertige Nelkenöle können bis zu 100€ / 100 ml und mehr kosten.

Wie wird Nelkenöl gewonnen?

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten Nelkenöl herzustellen.

Die eine ist, die Nelkenknospen aufzukochen und das entstehende Kondenswasser aufzufangen. Dieser Vorgang der Destillation ist sehr effizient.

Auf diese Art gewonnenes Öl ist frei von Schadstoffen und von besonders hoher Qualität.

Bei der zweiten Methode werden beim Aufkochen die Blätter des Nelkenbaums mitverwendet. Das mag zwar günstiger sein, liefert aber kein so hochwertiges Öl wie bei der ausschließlichen Verwendung der Knospen.

Nelkenöl selbst herstellen

Wenn Sie Ihr eigenes Nelkenöl selbst herstellen wollen, haben wir für Sie ein Rezept vorbereitet.

Die Herstellung braucht ca. 2 Wochen.

Je nach gewünschter Stärke und Wirksamkeit des Öls können Sie die Dosierung anpassen.

Zutaten

  • 240 ml Bio-Olivenöl (als Grundlage)
  • 7-8 ganze Gewürznelken (aus dem Reformhaus)
  • Alternativ: 4 EL gemahlene Nelken
  • ein ausreichend großes Schraubglas

Zubereitung

Die Nelken bzw. das Pulver ins Schraubglas geben und langsam mit dem Olivenöl übergießen.

Anschließend den Deckel gut verschließen und die Mischung gut durchschütteln.

Jetzt muss das Gemisch ca. 2 Wochen lang an einem dunklen, kühlen Ort lagern und durchziehen. Das Olivenöl extrahiert in dieser Zeit die Wirkstoffe aus den Nelken bzw. dem Pulver.

Nach den 2 Wochen empfiehlt es sich das Gemisch zu sieben.

Verwenden Sie hierfür eine Seihtuch oder als Ersatz einen Kaffeefilter. Sollten Sie sich für ganze Nelken statt Pulver entschieden haben, können Sie die Knospen ein weiteres Mal für die Herstellung verwenden.

Geschichte

Ursprünglich wuchs die Gewürznelke nur auf Molukken. Diese indonesische Inselgruppe erhielt deshalb im 16.Jahrhundert den Beinamen “Gewürzinsel”.

Aufgrund der guten Handelsbeziehungen zwischen den Molukken und China ist die Gewürznelke schon seit über 2.500 Jahren fester Bestandteil der chinesischen Küche und Heilmedizin.

Antike

Die Gewürznelke hat es bereits in der Zeit der frühen Antike nach Europa geschafft. So berichtet bereits der römische Historiker Plinius um 24-79 n. Chr. von einem Gewürz mit dem Namen “Caryophyllon”.

Die Römer fanden Gefallen an dem Geruch der Pflanze. Ob sie bereits über die heilende Wirkung des Nelkenöls wussten, ist nicht bekannt.

Man vermutet, dass die Nelken über Indien ihren Weg nach Rom fanden.

Schon damals waren die Nelken wertvoll und selten. Erkennen kann man das an der Tatsache, dass der römische Kaiser Konstantin sie als kostbar genug erachtete um dem Papst Silvester 400 Pfund davon zu schenken.

Mittelalter

Im Mittelalter hatte man bereits die antibakterielle Wirkung des Nelkenöls erkannt. Das Kauen auf Nelkenblüten war ein verbreitetes Mittel zur Abwehr gegen Pest und Cholera.

Dass das Tragen von Nelkenkränzen um den Hals eher nutzlos war, wusste man damals noch nicht.

Auch die bekannte Kräuterkundlerin Hildegard von Bingen beschreibt in ihrer Schrift “Physica” um 1150 n. Chr. die Wirkung von Nelkenöl bei Kopfschmerzen, Wassersucht und Gicht.

Zudem schrieb die den Nelken einen beruhigenden und nerven stärkenden Effekt zu. Dies führte interessanterweise zum Rezept ihrer so genannten “Nervenkekse”, die natürlich Nelken als Hauptbestandteil hatten.

Im 16. Jahrhundert entdeckte dann der Arzt Paracelsus die Wirkung des Nelkenöls auf den Verdauungsapparat. Er empfahl deshalb die Verwendung des Öls als Stärkungsmittel und schmerzlindernde Gebärmutterarznei.

Neuzeit

Die Molukken waren im 16. Jahrhundert Gegenstand eines erbitterten Streites. Das sie die Hauptlieferanten für die wertvollen Nelken und Muskatnüsse waren, kämpften Die Portugiesen und die Niederländer um dieses Territorium.

Von 1663 bis etwa 100 Jahre später standen die Inseln vollständig unter holländischer Herrschaft.

Der Anbau von Nelken wurde auf ein kleines Teilgebiet der Molukkeninseln beschränkt und harte Strafen gegen den Verstoß dieser Regeln eingeführt.

Dem Franzosen Pierre Poivre ist es zu verdanken, dass es einige, kleine Pflanzen von der Insel geschafft haben. Diese wurden dann später erstmals außerhalb ihres Ursprungslandes auf der Insel “La Réunion” kultiviert.

1793 fand die Nelke ihren Weg nach Sansibar und verbreitete sich danach in die ganze Welt, so dass das Nelkenöl für jeden zur Verfügung steht.

Quellen

[1] Studie zur antibakteriellen Wirkung von Nelkenextrakt: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0033-1337898.pdf

[2] Studie zum Einsatz von Eugenol bei Zahnfleischentzündungen
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29101062

[3] Studie über Nelkenöl im Kampf gegen den Candida-Pilz
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29101062

[4] Wirksamkeit von Eugenol gegen das Herpesvirus
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11054837