Kreuzkümmel

Inhaltsverzeichnis

Kreuzkümmel – komplex in seiner Wirkung und Anwendung

Bei Kreuzkümmel handelt es sich um eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die getrockneten Früchte dieser Pflanze werden als Gewürz genutzt. Nicht zu verwechseln ist der Kreuzkümmel mit dem normalen Kümmel. Beide Pflanzen gehören zwar zu den Doldenblütlern, aber verschiedener Gattungen an. Die beiden Gewürze unterscheiden sich auch recht stark vom Geschmack her. Das Gewürz kann vielseitig eingesetzt werden – als Gewürz in der Küche und als Heilmittel.

Produktempfehlungen

Kreuzkümmel gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Für die Verwendung in der Küche steht das Gewürz im praktischen Streuer zur Verfügung.

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Es gibt dieses Gewürz auch lose im ganzen zu kaufen.

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Auch Kreuzkümmelöl gibt es zu kaufen. Dieses Öl ist zu 100 Prozent ätherisch und kann mit anderen Gewürzen gemischt werden. Enthalten ist das Gewürz zudem auch in Kapseln und als Extrakt. Die Verpackungen, vor allem bei Kapseln, sind sehr unterschiedlich. Diese Kapseln gibt es sowohl im Glas und in loser Form wie auch im Blister in der klassischen Kartonverpackung.

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Entscheidungskriterien vor dem Kauf

Es gibt mehrere Darreichungen, in der Kreuzkümmel gekauft werden kann. Als Gewürz für die Küche ist die Darreichungsform im Streuer sehr sinnvoll. Für andere Anwendungsbereiche ist es sinnvoller das Gewürz aus einem anderen Behältnis zu entnehmen. Beim Kauf von Kreuzkümmel sollte der Verwendungszweck stets berücksichtigt werden. Eine Rolle spielt auch die Herkunft des Gewürzes und letztlich der Preis.

Anwendungsmöglichkeiten für Kreuzkümmel

Verwendung in der Küche

Die wichtigste Rolle spielt Kreuzkümmel als Gewürz in der Küche.

Das Gewürz fand Einzug in die

  • Nordafrikanische Küche
  • Türkische Küche
  • Griechische Küche
  • Küche des Nahen Ostens
  • Iranische Küche
  • Indische Küche
  • Mexikanischen Küche
  • Brasilianische Küche

Kreuzkümmel ist zudem in vielen türkischen und bulgarischen Gerichten zu finden. In diesen Ländern wird Kreuzkümmel zum Würzen von Grillfleischspezialitäten oder von Dauerwürsten verwendet. Das Gewürz wird unter anderem zum Würzen von Bulgur Salaten und marokkanischen Tajine-Eintöpfe verwendet. Das sind nur zwei Beispiele von Gerichten von vielen, die auch in Deutschland sehr beliebt bzw. bekannt sind.

Verwendung in europäischen Küchen

Nicht so häufig kommt das Gewürz in der niederländischen Küche vor. Mit Kreuzkümmel gewürzt ist zum Beispiel der Leidse Kaas, ein Käse aus entrahmter Kuhmilch. Präsent ist das Gewürz zudem im niederländischen Gouda. In Deutschland machte Hildegard von Bingen (1080 bis 1179) den Kreuzkümmel bekannt durch ihre Empfehlung mit diesem Gewürz Käse zu verfeinern. Der von Hildegard von Bingen angeführte Grund war damals die durch das Gewürz angeregte Fettverdauung und Eiweißverwertung.

Kreuzkümmel verwendet man in Deutschland zum Würzen von nationalen Gerichten selten. Allerdings gibt es in Deutschland eine bekannte und beliebte Brotsorte, in der das Gewürz verwendet wird. Es handelt sich um das Kreuzkümmelbrot. Dies gilt auch bei der Zubereitung von Gerichten der indischen, mexikanischen oder türkischen bzw. griechischen Küche in den heimischen vier Wänden. In Restaurants, in denen diese Speisen angeboten werden, schwört man allerdings auf die Würze von Kreuzkümmel. Schließlich wollen sich die Köche in den Restaurants so nahe wie möglich am Originalrezept orientieren. Auch Salatdressings wird dieses Gewürz zugeführt, was dem Dressing einen exotischen Geschmack verleiht.

Verwendung als Heilmittel

Verwendet werden können die Früchte der Kreuzkümmelpflanze auch als Heilmittel. Bekannt war das Gewürz als Heilmittel schon im Mittelalter. Schon damals wurde das Gewürz zur Behandlung von vielen Erkrankungen eingesetzt. Kreuzkümmel findet als Heilmittel in der Regel in Form von Kreuzkümmelöl Anwendung. Zum Beispiel für Massagen, als Badezusatz sowie für die Aromatherapie.

Kreuzkümmel ist somit sehr komplex in seiner Verwendung und nicht nur ein reines Gewürz für den Gebrauch in der Küche.

Häufige Fragen und Antworten

Wie sieht die Gewürzpflanze aus?

Kreuzkümmel ist eine recht zarte und einjährige krautige Pflanze. Die Wuchshöhe der Pflanze liegt zwischen 40 bis 50 Zentimetern. Der Stängel der Pflanze ist feinrippig und kahl und sehr leicht verzweigt. Die Pflanze verfügt über eine schmale Pfahlwurzel. Die Laubblätter der Pflanze sind wechselständig, gestielt und kahl sowie ein- bis zweifach fiederschnittig. Charakteristisch für die Laubblätter sind die schmalen Abschnitte und die kurzen Blattscheiden.

Die Blüten

Die Blüten der Pflanze stehen in kleineren, achselständigen und haben langstielige Doppeldolden. Die Döldchen sind recht klein und verfügen über lange, einfache und linealische sowie zwei- bis dreiteilige und oft grannenspitzige Hüllblätter. Sie verfügen zudem über drei bis fünf kleine Hüllblätter. Die Blüten haben zudem kleine Blattscheiden und eine doppelte Blütenhülle.

Kelch und Frucht

Die Pflanze verfügt über ungleiche Kelchzipfel, die schmal-dreieckig und grannenspitzig sind. Die Petalen sind stumpf und dreispitzig, wobei der mittige Spitz meist eingebogen bzw. eingeklappt ist. Die Kelche haben fünf freie Staubblätter. Die Fruchtknoten der Pflanze sind zweikammerig und die Narben auf den Griffeln sind kopfig und klein.

Die Pflanze bildet ellipsoide und gelblich bzw. braun-gräuliche Spaltfrüchte aus. Diese besitzen feinborstige Rippen. Die Doppelachänen sind vier bis sechs Zentimeter lang. Sie verfügen über zwei auf einer Seite abgeflachte einsamige Merikarpien. Die Früchte der Kreuzkümmelpflanze sind sehr klein. Es handelt sich um Samen, die getrocknet und danach als Gewürz oder als Heilmittel verwendet werden.

Woher kommt das Gewürz?

Die heutigen Hauptanbaugebiete für Kreuzkümmel liegen in Indien, China, Indonesien und dem Iran. Die Pflanze wurde später auch im Mittelmeerraum kultiviert. In Tunesien, Algerien sowie auf der Sinaihalbinsel, ebenso wie in Jordanien, in Israel und in Armenien gibt es heute noch sehr große Anbaugebiete für Kreuzkümmel.

Wie kam der Kreuzkümmel nach Europa?

Die ersten Anbau- bzw. Erntegebiete von Kreuzkümmel war der heutige Nahe Osten. Es war hier die Region des heutigen Syriens und dort, wo heute Ägypten liegt. Schon zu biblischen Zeiten soll das Gewürz dort geerntet worden sein. Aus diesem Grund gilt das Gewürz auch als orientalisches Gewürz von seiner Herkunft her. Damals wurde Kreuzkümmel vor allem in der Küche für die Zubereitung von leckeren Speisen verwendet.

Die Römer entdeckten, dass Kreuzkümmel nicht nur als Gewürz verwendet werden kann. Sie entdeckten auch die Heilwirkung der Pflanze. Erst im Mittelalter kam das Gewürz nach Mitteleuropa. Hier wurde es überwiegend als Heilmittel verwendet. Findige Köche entdeckten den Kreuzkümmel aber auch in Mitteleuropa schnell als Gewürz für die Zubereitung von Speisen.

In China hat der Kreuzkümmel bis heute eine große Bedeutung. Verwendet wird das Gewürz im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Auf welchen Böden und wie kultiviert man Kreuzkümmel?

Die Kultivierung bzw. Aufzucht von Kreuzkümmel ist nur in sehr warmen Regionen möglich. Im Mittelmeerbereich finden sich dafür ideale Bedingungen. Der Anbau und die Aufzucht von Kreuzkümmel ist auch in den warmen Weinanbaugebieten in Mitteleuropa möglich.

Die Pflanze zieht man für die Kultivierung aus Samen. Ausgebracht werden können die Samen im Spätwinter, wo sie bereits zu Keimen beginnen. Die Aussaat geschieht meist im Gewächshaus bzw. in Aufzuchtschalen. Die Ausbringung der kleinen Pflanzen ins Beet erfolgt erst, wenn sich die Außentemperaturen in einem Bereich von 15 bis 18 °C eingependelt haben.

Ideal ist ein sonniger Standort. Der Boden sollte nährstoffreich und humusreich sein und nur mäßig trocken. Im Rahmen der Aufzucht der Pflanzen muss der Boden oft gewässert werden. Ein Standort mit einem Wasserlauf in der Nähe ist daher ideal für die Aufzucht.

Wie lauten die weiteren Bezeichnungen für dieses Gewürz?

Kreuzkümmel ist unter vielen weiteren Namen bzw. Synonymen bekannt, wie Mutterkümmel, Brotwurz, Weißer Kümmel und Welscher Kümmel. Die lateinische Bezeichnung lautet Cumin bzw. Cuminum cyminum. Darüber hinaus sind auch weitere Trivialnamen für dieses Gewürz bekannt, wie Camijn (so sagt man zum Beispiel in Köln zu diesem Gewürz, wobei der Begriff aus dem Mittelhochdeutsch stammt).

Ebenfalls Mittelhochdeutsch sind Bezeichnungen wie Chume, Cymmin, Czymery, Gartenkome und Gaertkome und die Bezeichnung Cömi für dieses Gewürz. Althochdeutsch sind Bezeichnungen wie Chumi, Chumich und Chumil oder Chumin. Dem Mittelniederdeutsch zuzuordnen sind Begriffe wie Come und Comen. In Niedersachsen kennt man auch den Begriff Kämen, Gardkome und Haberkümel.

Ebenso kennen viele auch den Begriff Pfefferkumel und Pfefferkümmel sowie Pepercome. In Österreich bezeichnet man das Gewürz auch als Kümm. In Indien bezeichnet man Kreuzkümmel als Jeera.

Wie schmeckt Kreuzkümmel?

Um dem Ganzen rund um den Geschmack des Gewürzes schon einmal vorzugreifen: Kreuzkümmel ist sehr dominant im Geschmack. Allgemein hat Kreuzkümmel einen sehr kräftigen und würzigen Geschmack.

Gegenüber anderen Gewürzen in einer Gewürzmischung sticht der Kreuzkümmel sehr stark hervor. Das bedeutet, dass andere Gewürze in einer Gewürzmischung sehr leicht untergehen. Wer das Gewürz geschickt dosiert, kann herrlich arabische und asiatische Gerichte würzen.

Das Gewürz hat auch einen leicht bitteren Geschmack. Viele schmecken auch eine scharfe Note aus dem Aroma heraus. Der Geruch von Kreuzkümmel ist ebenfalls unverwechselbar. Das Gewürz hat nämlich einen sehr intensiven Geruch. In der Nase macht sich allerdings auch ein bittersüßer und holzig-erdiger Geruch breit. Durch Erhitzen bzw. Rösten intensivieren sich Geruch und Geschmack von Kreuzkümmel um ein Vielfaches.

Wie kann man das Aroma von Kreuzkümmel entschärfen?

Nicht jeder Mensch kann dieses derb-würzige Aroma von Kreuzkümmel ertragen. Damit das Gewürz nicht so aufdringlich wirkt bzw. hervorsticht, gibt es Tricks.

Eine Soße oder ein Dip mit intensivem Kreuzkümmel-Geschmack kann mit etwas geriebener Zitronenschale oder Zitronensaft neutralisiert werden. Intensivieren lässt sich das Aroma von Kreuzkümmel indes durch Anrösten der Samen.

Über welche Inhaltsstoffe verfügt Kreuzkümmel?

Kreuzkümmel enthält als Hauptbestandteil 2,5 bis 6 Prozent ätherisches Öl. Es handelt sich hier um die Hauptkomponenten

  • Cumin¬aldehyd
  • γ-Terpinen
  • β-Pinen
  • p-Cymen

Enthalten sind zudem 10 bis 15 Prozent fettes Öl, das einen hohen Anteil an Petroselinsäure hat. 0,1 Prozent Flavonoide sind ebenfalls enthalten. In den Kreuzkümmelsamen stecken ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe. Kreuzkümmel enthält auch viele Mineralstoffe, wie Eisen, Mangan, ebenso wie Kupfer, Calcium und Magnesium. Enthalten sind zudem Zink und Phosphor.

Reich an mehreren B-Vitaminen ist das Gewürz ebenfalls. Hierzu zählen Thiamin (also B1), aber auch Vitamin B6 sowie Niacin (B3) und Riboflavin (B2). Das Gewürz enthält auch Vitamin E, Vitamin A und Vitamin C. Der Hauptbestandteil des im Gewürz enthaltenen ätherischen Öls ist das sogenannte Cuminaldehyd.

Welchen Wirkungen hat Kreuzkümmel auf den menschlichen Körper?

Kreuzkümmel werden eine Reihe von Wirkungsmechanismen im menschlichen Körper nachgesagt. Der regelmäßige Verzehr von Kreuzkümmel fördert zum Beispiel die Verdauung und erhöht den Speichelfluss. Auch auf die Magensaftsekretion, die Galleproduktion und die allgemeine Darmmotilität hat das Würzen von Speisen bzw. die Einnahme von Kreuzkümmel einen positiven Einfluss.

Magen-Darm-Probleme

Eingesetzt wird das Gewürz bei Magen-Darm-Beschwerden und zur Bekämpfung von Durchfall und von Koliken. Das enthaltene ätherische Öl wirkt sich zudem positiv auf Blähungen aus. Grund dafür ist, dass Kreuzkümmel bzw. das darin enthaltene ätherische Öl eine spasmolytische Wirkung hat. In der traditionellen Phytotherapie setzt man das Gewürz als Karminativum ein.

Zu den Wirkweisen von diesem Gewürz gehört auch, dass es diätetische Effekte hat. Genauer gesagt hat Kreuzkümmel einen Effekt gegen das metabolische Syndrom.

Unterstützung bei Diäten

Kreuzkümmel hat einen positiven Einfluss auf die Reduktion des Körperfettanteils. Beim Abnehmen kann der Verzehr von diesem Gewürz daher unterstützend wirken. Das Gewürz ist dennoch kein alleiniges Wundermittel, sondern wirkt nur unterstützend bei einer Diät.

Wie bei den meisten Abnehmprogrammen wirkt Kreuzkümmel nur in Verbindung mit einem Diätprogramm, bei dem Sport eine wesentliche Rolle spielt. Durch Bewegung werden die in dem Gewürz enthaltenen Phytosterole freigesetzt. Dies ruft den Abnehmeffekt hervor. Es handelt sich um Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel beeinflussen bzw. anregen. Als unterstützende Bewegung muss keine spezielle Diät-Sportart gewählt werden. Das heißt, Wettkämpfe müssen nicht angestrebt oder durchgeführt werden. Sportarten, wie Jogging, Pilates oder Yoga, Wandern und Tennis oder Golf spielen reichen aus. Dank der mit diesen Sportarten vollzogenen Bewegung wird der Magen-Darm-Trakt ausreichend gefordert.

Prävention gegen Krebs

Kreuzkümmel hat auch eine krebshemmende Wirkung. Grund dafür ist das darin enthaltene Apigenin. Dieser Wirkstoff hat sich im Kampf gegen Krebs als sehr wirksam erwiesen im Rahmen von Studien. Es handelt sich bei Apigenin um ein Polyphenol, das eine extrem starke Anti-Krebs-Wirkung hat. Apigenin soll besonders gut gegen die Vermehrung bei Brustkrebs, Lungenkrebs, aber auch bei Prostatakrebs und Darmkrebs wirken. Kreuzkümmel ist aber auch ein langfristiger Helfer wegen der Stärkung des Immunsystems.

Diabetes

Weitere Studien über die Wirksamkeit von diesem Gewürz zeigen zudem, dass beim regelmäßigen Verzehr der Blutzuckerspiegel sinkt. Schon eine Einnahme von Kreuzkümmel über einen Zeitraum von acht Wochen kann die Blutzucker-, Insulin- und HbA1c-Werte deutlich senken. Das Gewürz zu verzehren ist somit für Diabetiker vorteilhaft. Allerdings sind hier einige Risiken bzw. Nebenwirkungen zu beachten. Dazu später mehr.

Herz und Stress

Der Verzehr von Kreuzkümmel kann auch Herzerkrankungen vorbeugen. Dafür sorgen die Inhaltsstoffe des Gewürzes. Diese wirken blutdruckregulierend und senken gleichzeitig den Cholesterinspiegel. Das heißt, dass beim regelmäßigen Konsum von Kreuzkümmel der LDL-Cholesterinwert sinkt und der als gut geltende HDL-Cholesterinwert steigt.

Und auch bei Stress wirkt sich der Konsum von Kreuzkümmel positiv aus. In entsprechenden Studien fanden Forscher heraus, dass das enthaltene Cumin ein wirkungsvollerer Antioxidans ist im Vergleich zu Vitamin C. Somit hilft Kreuzkümmel auch dabei freie Radikale und deren negative Auswirkungen zu unterbinden.

Weitere Wirkweisen

Das Gewürz hat zudem fungizide und bakterizide Wirkungen. Es ist auch hier das in Kreuzkümmel enthaltene ätherische Öl bzw. seine Komponenten, die hier diese herausragende Wirkung haben. Kreuzkümmelöl wird in der Naturheilkunde schon lange für die Behandlung der Candidose im Darm eingesetzt. Hier handelt es sich um eine Infektionskrankheit mit Candida-Hefepilzen. Kreuzkümmel sorgt im Rahmen der Therapie gleichzeitig für eine anschließend gesunde Darmflora.

Die Komponenten des ätherischen Öls des Gewürzes werden zudem schon lange im Rahmen der Lebensmittelkonservierung eingesetzt. In entsprechenden Studien und der Praxis zeigen die Inhaltsstoffe von diesem Gewürz eine antimikrobielle Aktivität. Dies bezieht sich auf verschiedene Lebensmittel. Das im Gewürz enthaltene ätherische Öl besitzt zudem eine antimikrobielle Aktivität gegenüber humanpathogenen Keimen.

Vor allem alkoholische Kreuzkümmelextrakte haben die Wirkung, dass Sie das Wachstum von Gentamicin-resistenten Enterokokken hemmen können. Dies erklärt auch deren Einsatz bei Wundinfektionen. Entsprechende Studien über die Wirksamkeit der ätherischen Kreuzkümmelöle laufen derzeit noch. Dies betrifft auch Studien in Bezug auf die positive Wirkung des Gewürzes auf das Reizdarmsyndrom.

Wo und wie findet das Gewürz Anwendung in der Küche?

Kreuzkümmel ist nicht nur ein Gewürz, das dazu geeignet ist Speisen zu verfeinern. Das Gewürz findet auch in seiner reinen natürlichen Form Anwendung. Zum Beispiel in Kümmeltee, der hervorragend gegen Blähungen hilft. Es handelt sich hier um einen Aufguss aus den Früchten der Kümmelpflanze. In diesem Fall findet Kreuzkümmel auch als Heilmittel Anwendung.

Direkt in der Küche – als Gewürz – findet Kreuzkümmel in teils recht einfachen Zubereitungen Verwendung, wie die bengalische Gewürzmischung Panch Phoron. Ebenfalls zu finden ist das Gewürz in Chili con Carne- und Curry-Gewürzmischungen. Selbst gemachte Dips und Humus können ebenfalls mit Kreuzkümmel verfeinert bzw. gewürzt werden. Dies gilt auch für Soßen. Eine gute Würze stellt Kreuzkümmel auch beim Kochen von Linsen, Bohnen und Kichererbsen dar.

Für die Verwendung in Soßen können die Samen zuvor etwas angeröstet werden. Die Kreuzkümmelsamen werden vor dem Anrösten mit einem Stößel bzw. Mörser zerstoßen oder in einer Gewürzmühle zermahlen.

Leckere Gerichte mit Kreuzkümmel

Zu den leckeren Gerichten, die mit Kreuzkümmel zubereitet werden können oder sogar müssen gehören:

  • Garam masala aus der indischen Küche
  • Falafel aus der Arabischen Küche
  • Shakshuka mit Feta Käse – das israelische Nationalgericht
  • Putenrouladen mit Dörrobstfüllung aus der israelischen Küche
  • Kreuzkümmelreis
  • Kürbis-Kreuzkümmelsuppe

Verwendet wird das Gewürz häufig in Gerichten mit Hülsenfrüchten und in Kohlgerichten.

Welchen Nebenwirkungen kann der Verzehr von Kreuzkümmel haben?

Schwere Nebenwirkungen des Verzehrs von Kreuzkümmel ist nicht bekannt. Das Gewürz kann sogar roh verspeist werden. Auch bei der Einnahme von Kreuzkümmelöl oder Kreuzkümmelextrakt bzw. Kreuzkümmelkapseln sind keine schweren Nebenwirkungen bekannt.

Nebenwirkungen können dennoch auftreten. Selten sind Hautausschläge oder Allergien. Beim Vorliegen einer bereits bekannten Allergie sollte auf den Verzehr von Kreuzkümmel verzichtet werden. Dies gilt auch beim Vorliegen einer bekannten Schwangerschaft. Bei Schwangeren kann eine größere Menge Kreuzkümmel vorzeitige Wehen auslösen. Eine Fehlgeburt ist dann nicht selten.

Verstärkt wird durch den Verzehr von Kreuzkümmel auch die normale Monatsblutung. Dem gegenüber steht der Vorteil, dass bei Frauenleiden während der Menstruation oder Wechseljahre der Verzehr von diesem Gewürz für Linderung sorgen kann, wenn es um Blähungen oder Verdauungsprobleme geht.

Größere Mengen Kreuzkümmel können zu saurem Aufstoßen und zu Sodbrennen führen. Auch ein zu niedriger Blutzuckerspiegel kann bei einem übermäßigen Konsum von Kreuzkümmel die Folge sein. Aus diesem Grund steht zur guten Wirkung auf den Blutzuckerspiegel ein höherer Konsum des Gewürzes auch im Widerspruch bei Diabetes. Diabetiker sollten vor und nach dem Verzehr von Kreuzkümmel ihren Blutzuckerspiegel ganz genau überwachen.

Zu den weiteren Nebenwirkungen gehören narkotische Effekte und mögliche Leberschäden. Diese Nebenwirkungen treten allerdings nur beim Konsum von großen Mengen Kreuzkümmel auf.

Welche Risiken bestehen beim Verzehr von Kreuzkümmel?

Risiken bestehen beim Konsum von Kreuzkümmel, wie schon erläutert, beim Vorliegen von Diabetes. Am sichersten ist hier eine regelmäßige Überwachung des Blutzuckerspiegels und eine Besprechung mit dem Arzt zwecks Risiko-Nutzen-Abwägung. Es sind dabei die im Kreuzkümmel enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe, die den Blutzuckerspiegel nachhaltig beeinflussen. Diabetiker sollten Schwankungen beim Blutzuckerspiegel vermeiden. Wer kein Diabetes hat, für den wirkt sich der Verzehr von Kreuzkümmel indes präventiv und gesundheitsfördernd aus.

Vorsichtig sein beim Konsum von Kreuzkümmel sollte man auch bei Asthma. Grund dafür ist, dass die kleinen Samenkörner des Gewürzes einen hohen Anteil an ätherischen Ölen enthalten. Das in hoher Konzentration vorhandene Pflanzenöl wirkt sich zwar fördernd und entzündungshemmend auf den Verdauungstrakt aus. Auf der anderen Seite reizt das Gewürz aber die Schleimhäute. Der Konsum von Kreuzkümmel kann daher einen Asthmaanfall auslösen. Kleine Mengen in einem kontrollierten Umfeld ausprobieren – zum Beispiel als Würze in der Kürbissuppe – gilt aber als weniger gefährlich für Asthmatiker.

Wer an Gefäßschäden leidet am Herzen oder chronische Verdauungsbeschwerden hat, der kann Kreuzkümmel zwar als Alternativ-Medizin ausprobieren. Das Gewürz ist allerdings kein Ersatz für Medikamente.

Gibt es für Kreuzkümmel eine Verzehrempfehlung?

Wenn akute Beschwerden vorliegen, können Kreuzkümmelsamen auch pur gekaut werden. Alternativ können die Samen auch mit etwas Honig eingenommen werden. Im Rahmen der Ayurveda wird diese Verzehrweise sogar auf leeren Magen am Morgen empfohlen.

Im Rahmen der Ayurveda wird das Gewürz zur Verbesserung der Leber- und Nierenfunktion eingesetzt. Das Gewürz wird hier wegen seiner blutreinigenden Wirkung eingesetzt.

Zu einer Überdosierung bei Kreuzkümmel während des Einsatzes des Würzens von Speisen kann es eigentlich nicht kommen. Denn Kreuzkümmel ist vom Geschmack her sehr intensiv. Wenn dieser Geschmack den eigentlichen Geschmack des Gerichts überdeckt, dann kann es schon sein, dass eine Überdosierung vorliegt. Kreuzkümmel kann sogar in größeren Mengen eingenommen werden, wie bei Magen-Darm-Beschwerden.

Zwei bis drei Tassen Kreuzkümmeltee können täglich konsumiert werden. Teeaufgüsse mit diesem Gewürz können aus den getrockneten Früchten hergestellt werden. Und auch gemahlen in Pulverform gibt es die Kreuzkümmelsamen. Ein Teeaufguss kann auch aus frischen Samen hergestellt werden. Der Geschmack des Teeaufgusses ist dann intensiver.

Wo Kreuzkümmel kaufen?

Kreuzkümmelsamen oder Kreuzkümmel gemahlen kaufen oder doch eher als Kreuzkümmelöl? Es gibt Kreuzkümmel in verschiedenen Darreichungen und Zubereitungen. In jedem Supermarkt und jedem Discounter kann Kreuzkümmel, in diesen Darreichungsformen gekauft werden. Möglich ist dies bei Lidl, Edeka und Rossmann, aber auch in anderen Märkten. Beim Kauf von Kreuzkümmel Edeka, Kreuzkümmel Lidl und Kreuzkümmel kaufen Rossmann muss man auf nichts anderes als den Preis achten. Die Preise unterscheiden sich nur gering, wenn es denn darum geht, dass es um das reine Gewürz geht. Allerdings kann man bei Rossmann Kreuzkümmel nur in Form von Kapseln oder in Form von Kreuzkümmelöl kaufen. Doch auch hier gibt es Preisunterschiede im Vergleich zum Onlinekauf. Grundsätzlich kann man beim Kreuzkümmel kaufen nichts falsch machen. Denn die Produkte sind geprüft und völlig rein von sonstigen Zusätzen. Ganze Kreuzkümmelsamen sind im Übrigen am besten in Asia-Läden zu kaufen.

Worauf beim Kauf von Kreuzkümmel als Gewürz achten?

Beim Kauf von Kreuzkümmel sollte statt auf den Preis auf die Qualität geachtet werden. Wer auf gute Qualität achten möchte, der setzt auf das Bio-Zertifikat. Abgebildet bzw. abgedruckt ist dieses auf dem Etikett. Dank dem Bio-Zertifikat ist schon einmal die Nachhaltigkeit von diesem Produkt gewährleistet. Ein weiterer Blick auf das Etikett sollte dem Haltbarkeitsdatum gelten. Allerdings ist dieses Datum nur bedingt eine Anzeige. Es kommt auf die Lagerung an. In der Regel halten Gewürze bei optimaler Lagerung im Gewürzregal oder im Schrank, aber auch an der Wand in einem Regal etwa vier Jahre. Wichtig ist, dass die Behältnisse trocken und luftdicht verschlossen sind.

Worauf achten beim Kreuzkümmelöl kaufen?

Der Kauf von Kreuzkümmelöl kann kompliziert werden. Zunächst einmal sollte auf die korrekte lateinische Bezeichnung „Cuminum cynimum“ geachtet werden. Ansonsten steht eventuell eine Verwechslung mit dem Echten Kümmel im Raum, den es auch als ätherisches Öl unter der Bezeichnung „Carum carvi“ zu kaufen gibt. Weitere Unterschiede auf dem Etikett finden sich dahingehend, dass es naturreines und natürliches Öl gibt. Wichtig ist auch, dass das Kreuzkümmelöl in einer dunklen Flasche abgefüllt ist.

Grund dafür ist, dass das ätherische Öl so vor Licht optimal geschützt ist. Echtes Kreuzkümmelöl erkennt man an der gelblichen Färbung und auch am kräftigen, würzigen Geruch. Neben dem Herkunftsland sollte zudem auch das Herstellungsdatum auf dem Etikett vermerkt sein. Größere Mengen an Kreuzkümmelöl sollte zudem nicht gekauft werden. Grund dafür ist seine Empfindlichkeit hinsichtlich der Lagerung. Echtes Kreuzkümmelöl erkennt man zudem am Preis. Vor allem Bio-Qualität ist teuer, da 10 Milliliter um die fünf Euro kosten.

Ersatzgewürze für Kreuzkümmel

Wer keinen Kreuzkümmel zuhause hat, um mit Kreuzkümmel türkisch oder asiatisch zu kochen, der kann auch Ersatz-Gewürze verwenden. Es gibt insgesamt fünf Gewürze, die ein ähnliches Aroma wie Kreuzkümmel aufweisen.

Chilipulver

Als Ersatz für Kreuzkümmel kann zum Beispiel Chilipulver dienen. Grund dafür ist, dass diese Gewürzmischungen in der Regel auch einen hohen Anteil von Kreuzkümmel enthalten. Allerdings ist – wegen dem Chili – der Geschmack des Gerichts dann deutlich schärfer und intensiver, als wenn nur Kreuzkümmel verwendet wurde. Die komplette Chilipulver-Mischung sollte daher verwendet werden. Die Hälfte des Beutelinhalts oder die Hälfte der üblichen Dosis des puren Chilipulvers sind ausreichend.

Currypulver und Kurkuma

Auch Currypulver schmeckt ähnlich intensiv wie Kreuzkümmel, allerdings noch ein bisschen intensiver. Daher sollte auch beim Currypulver darauf geachtet werden, dass nur die Hälfte der üblichen Dosis der Speise zugegeben wird. Verwendet werden kann auch ersatzweise eine Curry-Mischung. Diese Mischungen enthalten meist auch Kurkuma.

Dabei meinen viele Kreuzkümmel Kurkuma – das wären die gleichen Gewürze. Das ist aber nicht so. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Gewürze. Diese beiden Gewürze sind nur gemeinsam meist in Curry-Mischungen enthalten, die Bestandteil der asiatischen Küche sind. Dabei trägt Kreuzkümmeln in diesen Gewürzmischungen den Geschmack und Kurkuma verleiht der Gewürzmischung die Farbe.

Koriander und Garam Masala – ähnlich intensiv

Ähnlich vom Geschmack und der Würze her wie Kreuzkümmel ist auch Koriander, und zwar in gemahlener Form. In dieser Form reicht Koriander recht nahe sogar an das Aroma von Kreuzkümmel heran. Im Vergleich zum Chilipulver kann aber mehr als die übliche Dosis Koriander als Kreuzkümmel-Ersatz verwendet werden. Um es so auszudrücken: Statt einem Teelöffel Kreuzkümmel sollten eineinhalb Teelöffel Koriander verwendet werden.

Ersatzweise kann statt Kreuzkümmel auch mit Garam Masala, einer indischen Gewürzmischung, gewürzt werden. Diese Gewürzmischung besteht aus Pfeffer, Chili sowie Kreuzkümmel und Koriander und enthält auch Kardamom.

Ersatzgewürz Kümmel: Wo liegt der Unterschied zwischen Kümmel und Kreuzkümmel?

Noch ähnlicher als Koriander reicht der Gemeine Kümmel oder der Schwarzkümmel an Kreuzkümmel heran. Anzumerken ist, dass Kümmel noch intensiver schmeckt als Kreuzkümmel. Die Dosis sollte daher halbiert werden. Um bei einer versehentlichen Überdosierung von Kümmel die Wirkung bzw. das Aroma wieder zu neutralisieren kann Anis zugegeben werden.

Viele verwechseln Kreuzkümmel mit dem normalen Kümmel bzw. Schwarzkümmel. Außer dem Namensbestandteil „Kümmel“ haben beide Gewürze allerdings nur wenig gemeinsam, bis aus botanischer Sicht. Auch die Herkunft unterscheidet sich bei beiden Gewürzen sehr stark. Es ist aber vor allem der Geschmack, der darauf schließen lässt, dass diese beiden Gewürze nur wenige Gemeinsamkeiten haben.

Während Kreuzkümmel einen sehr intensiven Geschmack hat, schmeckt der Schwarzkümmel eher weniger streng bzw. scharf. Vor allem die Verwendung der beiden Gewürze ist unterschiedlich. Der auch als Gemeine Kümmel bezeichnete Schwarzkümmel findet vor allem in Broten Verwendung, wie türkischem Fladenbrot. Kümmel schmeckt zudem auch deutlicher milder als Kreuzkümmel.

Letzte Aktualisierung am 5.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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