Pfefferminzöl

Pfefferminzöl – ein ätherisches Öl mit starker Wirkung für die Gesundheit. Es wirkt bei Kopfschmerzen, Migräne, Reizdarmsyndrom oder Muskelverspannungen.

Pfefferminzöl ist ein ätherisches Öl, dass ihr für viele verschiedene Zwecke benutzen könnt. Sehr bekannt ist seine Wirkung gegen Spannungskopfschmerzen. Pfefferminzöl hilft auch gegen Muskelverspannungen, Migräne, das Reizdarmsyndrom, bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden. Pfefferminzöl wirkt antibakteriell und hemmt Entzündungen und kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Ihr könnt das Öl in Apotheken und Drogerien kaufen.

Genutzt wird das Heilöl für die Haar- und Körperpflege, in der Aromatherapie, in Entspannungsbäder, zum Inhalieren, aber auch zum Backen und Kochen. Pfefferminzölkapseln werden für die Behandlung des Reizdarmsyndroms verwendet. Pfefferminzöl ist auch ein Bestandteil von Kosmetikprodukten. Ihr findet es in Duschgels, Bartshampoos, Badezusätzen und Flüssigseifen. In der Schwangerschaft und bei einer homöopathischen Behandlung darf Pfefferminzöl nicht benutzt werden.

In unserem Artikel könnt ihr erfahren, welche Marken besonders gut bewertet sind, worauf ihr beim Kauf von Pfefferminzöl achten solltet und was ihr mit dem Heilöl alles anfangen könnt.

Inhaltsverzeichnis

Kurze Einführung:

Pfefferminzöl kann sehr vielfältig eingesetzt werden. Das Aroma-Öl wird aus Pfefferminze hergestellt. Es kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Man benutzt Pfefferminzöl für die Haar- und Körperpflege, für die Gesundheit, als Aromatherapie, als Raumduft oder zum Kochen und Backen. Das Öl hilft gegen Spannungskopfschmerzen, Migräne, Erkältungen, das Reiz-Darm-Syndrom, Muskelschmerzen oder Konzentrationsschwächen. Es ist vielseitig einsetzbar und hat kaum Nebenwirkungen.

1. Produktempfehlungen

Was ist Pfefferminzöl?

Pfefferminzöl gehört zu den ätherischen Ölen. Hergestellt wird es durch Wasserdampfdestillation aus Pfefferminze. Die Kosmetik- und Pharmaindustrie verwendet Pfefferminzöl sehr gerne und sehr oft. Die Herstellung des Öls findet in Bulgarien, Italien und den USA statt.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Menthol (35-45%) und Menthon (15-20%). Das ätherische Öl entsteht aus den Blättern der Pfefferminzpflanze. Bei dem Öl handelt es sich um eine farblose bis gelbe Flüssigkeit.

Welche Produkte gibt es?

Pfefferminzöl kann in Drogerien oder in der Apotheke gekauft werden. Ihr findet Pfefferminzöl bei DM, bei der Drogerie Rossmann oder bei Aldi und Rewe. Oft heißt es auch „japanisches Heilöl“.

Bekannte Hersteller für Pfefferminzöl sind Primavera, Baldini, Mearome oder Mindbreaker. Das Öl kann auch im Internet bestellt werden, etwa bei Amazon oder der Online Drogerie Müller.

Was sind die besten Pfefferminzöle?

Bei Warenvergleichs-Tests im Internet schneiden zwei Pfefferminzöle besonders gut ab: Mearome Pfefferminze und Baldini Pfefferminze.

Angebot
Baldini - Pfefferminzöl BIO, 100% naturreines ätherisches BIO Pfefferminz Öl, Bio Aroma, 5 ml - auch China Öl genannt
  • QUALITÄT: 100% naturreines ätherisches Pfefferminzöl - demeter-zertifiziert & als Lebensmittel...
  • GEWINNUNG: Unser Öl wird durch schonende Wasserdampfdestillation gewonnen
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  • CHARAKTERISTIKA: belebend frischer, klarer Duft; Pfefferminze macht den Kopf frei
  • STAMMPFLANZE: Mentha piperita

Weitere Öle, die mit gut bewertet werden, sind Mindbreaker Peppermint Oil, AROMATIKA Peppermint, Gya labs Peppermint, Naissance 158 Peppermint, Sala Pfefferminzöl, Pfefferminz und Bio Tissir Huile de Menthe. Auch die Produkte Mystic Moments und Lindens Pfefferminzölkapseln sind mit „sehr gut“ bewertet.

Mystic Moments Ätherisches Arvensis Pfefferminzöl - 50ml - 100% rein
  • Pfefferminze Arvensis ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Mentha Arvensis
  • 100% rein
Lindens - Pfefferminzol 50mg Kapseln - 1000 Packung
  • 1000 Kappen
  • Hergestellt in UK mit den höchsten Standards!

Bei den japanischen Heilölen sind „PlantSoul Ätherisches japanisches Minzöl“ und „Abovital japanisches Heilöl“ aus der Ackerminze mit „gut“ bewertet. Die Produkttester beurteilen die Eigenschaften und die Qualität der Öle.

ABOVITAL Minzöl Japanisches Heilpflanzenöl zum Einreiben, Inhalieren, Einnehmen 60ml (2 x 30ml)
  • Bei Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden: 1-3 Tropfen Japanisches Heilöl auf Zucker oder mit warmem...
  • Bei Muskelschmerzen und nervenschmerz-ähnlichen Problemen: Japanisches Heilöl äußerlich in die...
  • Bei Erkältung der oberen Atemwege: 3-4 Tropfen Japanisches Heilöl in heißes Wasser geben und...
  • Typische Anwendungsgebiete für Japanisches Heilöl (Minzöl) sind: Blähsucht, funktionelle Magen-,...
  • Wirkstoff: Minzöl - 100% ätherisches Öl.

Welche Wirkung hat Pfefferminzöl?

Pfefferminzöl wird bei vielen Beschwerden eingesetzt, außerdem wirkt es antibakteriell und entzündungshemmend. Es kann äußerlich und innerlich angewendet werden.

Das Öl hat eine sehr gute Wirkung bei Kopfschmerzen und Migräne. Es wirkt auch bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden. Es kann gegen Muskelschmerzen helfen und eignet sich für die Haut- und Haarpflege.

2. Entscheidungskriterien vor dem Kauf

Worauf solltet ihr beim Kauf von Pfefferminzöl achten?

Bei einem Kauf solltet ihr darauf achten, dass das Produkt möglichst hochwertige und reine Öle enthält. Das Öl darf keine Zusatzstoffe oder andere minderwertige Misch-Öle enthalten. Als Information auf dem Ölfläschchen findet Ihr die Bezeichnungen „naturrein“, „naturidentisch“, „natürlich“ oder „synthetisch“.

Die Mutterpflanze der Pfefferminze muss aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Diese Information findet ihr auf dem Etikett. Gute Herstellungsverfahren sind die Wasserdampfdestillation oder das Kaltpressverfahren.

Was bedeuten die Bezeichnungen naturreines Öl, natürliches Öl, naturidentisches Öl und synthetisches Öl?

Naturreines Öl:

Dabei handelt es sich um ein sehr hochwertiges Öl. Die Anbieter stellen das Öl direkt aus einer Mutterpflanze und ihren ölproduzierenden Teilen her. Das Öl enthält keine weiteren Zusatzstoffe und besteht zu 100 % aus dem Öl seiner Ursprungspflanze. Am besten ist ein naturreines Öl aus kontrolliert biologischem Anbau.

Natürliches Öl:

Das Öl wird aus einer Mischung verschiedener naturreiner Öle produziert und kann von mehreren Mutterpflanzen abstammen. Es sollte keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten.

Naturidentisches Öl:

Dieses Öl wird mit Hilfe von chemischen Verfahren hergestellt. Der Geruch ähnelt sehr stark dem Geruch von natürlichen Pfefferminzölen. Die chemische Zusammensetzung ist sehr ähnlich wie bei der natürlichen Pfefferminzpflanze.

Synthetisches Öl:

Dieses Öl wird in einem chemischen Labor hergestellt. Es ist sehr viel preiswerter als ein natürliches Pfefferminzöl. Der Geruch ist ebenfalls anders als bei den natürlichen Ölen.

Synthetische Öle werden häufig für Duft- oder Parfümöle genutzt.

In welchen Formen wird Pfefferminzöl angeboten?

Pfefferminzöl gibt es als Öl in Fläschchen und als Pfefferminzölkapseln. Die Anbieter vertreiben das Öl auch als Bio Öl. Allgemein solltet ihr auf dem Öl die Bezeichnung „g & a“ finden. Dies gibt an, dass das Öl aus der Stammpflanze stammt.

Das Pfefferminzöl in der Flasche eignet sich hauptsächlich für die äußere Anwendung. Die Pfefferminzölkapseln könnt ihr für die innere Anwendung benutzen. Außerdem gibt es Pfefferminzöl als Raumduftspray.

Wofür wird das Pfefferminzöl in Flaschen genutzt?

Pfefferminzöl in der Flasche eignet sich gut für Massagen, für eine Aromatherapie, zum Backen oder Kochen oder gegen Kopfschmerzen. Das Öl hat einen sehr intensiven Geruch und Geschmack. Unverdünnt dürft ihr das Öl nicht innerlich einnehmen.

Pfefferminzöl hilft gegen Muskelkater, Verspannungen, müde Beine oder eine Erkältung. Das aromatische Öl wirkt als Duftöl gegen Stress und schlechte Laune. Es kann den Nutzer beruhigen, erfrischen und für neue Kräfte sorgen.

Was bewirken die Pfefferminzölkapseln?

Die Kapseln eignen sich gut für die innere Anwendung. Man setzt sie gegen Reizdarm und gegen psychischen Stress ein. Zudem helfen sie gegen Verdauungsstörungen und Völle-Gefühl.

Die Kapseln sind geruchs- und geschmacksneutral. Sie eignen sich gut zum Einnehmen und müssen nicht kühl oder dunkel gelagert werden. Die Kapseln werden unverdünnt eingenommen und können nicht auslaufen.

3. Hersteller und Anwendungsmöglichkeiten für Pfefferminzöl

Welche Hersteller bieten Pfefferminzöl an?

Es gibt einige Firmen, die Pfefferminzöle herstellen. Dazu gehören Primavera, Abtei, Macknatur, C.E. Roeper GmbH, eskage-eskamint Schierholz GmbH, Henry LAmotte Oils GmbH, Pharmarom GmbH, SanaBio GmbH und Ziani Organic Oils.

Die Firmen bieten viele weitere Öle an, wie Aprikosenkernöle, Arnikaöl, Erdnussöle, Hagebuttenöle, Johanniskrautöl, Jojoba-Öl, Kürbiskernöl, usw. Die Öle eignen sich für die Nahrungsmittelindustrie, für die Kosmetik- und Pharmaindustrie sowie für den Groß- und Einzelhandel.

Wie wird Pfefferminzöl angewendet?

Das Öl aus Pfefferminze kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Ihr könnt das Öl inhalieren oder es als Balsam auf eure Haut reiben. Nasensprays enthalten oft Pfefferminzöle.

Ihr könnt Pfefferminzöl auch als Fußmassage-Öl anwenden. Wenn ihr das verdünnte Öl äußerlich anwendet, kann es verspannte Muskeln auflockern. Mit Pfefferminzöl-Kapseln könnt ihr das Öl innerlich anwenden.

Gegen welche Beschwerden hilft Pfefferminzöl?

Ihr könnt das Öl auf eure Schläfen reiben. So hilft es gegen Kopfschmerzen und Migräne. Bei einer Erkältung kann es Schleim aus den Bronchien lösen und das Atmen erleichtern. Äußerlich angewendet lockert es angespannte Muskeln wieder auf.

Innerlich angewendet wirkt Pfefferminzöl gegen das Reizdarmsyndrom. Es hilft bei leichten Bauchkrämpfen, Blähungen oder Bauchschmerzen und die Darmmuskeln entspannen sich besser.

Welche Unterschiede hat Pfefferminzöl aus der Drogerie und aus der Apotheke?

Ätherische Öle aus der Apotheke bieten in jedem Fall eine hochwertige Qualität. Pfefferminzöl, dass in Drogerien verkauft wird, hat eine andere Herkunft und Reinheitsstufe. Es ist dabei auch möglich, dass es sich um ein synthetisches Öl handelt oder dass das Öl mit anderen Zusatzstoffen gestreckt wurde.

Es gibt Pfefferminzöl, die eine 70%ge Jojoba-Beimischung haben. So kann man es für bestimmte Anwendungen nicht gut verwenden. Für welches Öl ihr euch entscheidet, hängt davon ab, was ihr mit dem Öl vor habt.

4. Häufige Fragen und Antworten

Wie wirkt Pfefferminzöl?

Das Öl aus Pfefferminze kann gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. Besonders bekannt ist seine Wirkung gegen Spannungskopfschmerzen und bei Migräne. Das Öl hilft auch bei verspannten Muskeln, es fördert die Durchblutung und wirkt entspannend.

Es ist ebenfalls hilfreich bei Erkältungen, da es den Schleim löst und die Bronchien freier macht. Pfefferminzölkapseln sind ein bekanntes Heilmittel gegen das Reizdarmsyndrom.

Könnt ihr Pfefferminzöl in der Schwangerschaft benutzen?

Pfefferminzöl solltet ihr in der Schwangerschaft nicht innerlich anwenden. Kleine Mengen in Bonbons oder Kaugummis könnt ihr aber ohne Probleme verzehren.

Äußerlich angewendet könnt ihr Pfefferminzöl in der Schwangerschaft gegen typische Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen sehr gut benutzen. Alternativ zu Pfefferminzöl könnt ihr Pfefferminztee trinken.

Wie nimmt man Pfefferminzölkapseln ein?

Pfefferminzölkapseln helfen gegen das Reizdarmsyndrom. Das Pfefferminzöl kann die Darmmuskulatur entspannen und Krämpfe lösen.

Ihr solltet 3 mal täglich 1 Kapsel ca. 2 Stunden vor bzw. nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit einnehmen. Dabei solltet ihr die Packungsbeilage beachten.

Haben Pfefferminzölkapseln Nebenwirkungen?

Bei einigen Menschen können Nebenwirkungen entstehen und es kann zu allergischen Reaktionen kommen. Dies kann zu Übelkeit oder zu Erbrechen führen und es kann Sodbrennen entstehen.

Falls ihr zu große Mengen an Pfefferminzöl einnehmt, könnt ihr eine Vergiftung bekommen. Sobald ihr eine Veränderung bei euch bemerkt, solltet ihr euch an euren Arzt oder Apotheker wenden.

Wann darf Pfefferminzöl nicht genommen werden?

Ihr dürft Pfefferminzöl während einer Schwangerschaft nicht innerlich anwenden. Ihr solltet das Öl auch nicht im Gesicht von Kindern oder Kleinkindern verwenden. Dies kann zu Reizungen und schweren Atemproblemen führen.

Wenn ihr Gallensteine habt oder die Gallenblase entzündet ist, dürft ihr Pfefferminzöl nur nach Absprache mit einem Arzt benutzen. Das Gleiche gilt, wenn sich eure Gallenwege verschlossen haben oder wenn bei euch schwere Leberschäden vorliegen.

Welche Nebenwirkungen hat Pfefferminzöl?

Wenn ihr Pfefferminzöl äußerlich anwendet, können Rötungen auf der Haut oder ein Brennen auftreten. Um diese zu lindern, könnt ihr eure Haut gründlich mit Wasser abspülen. Sehr selten treten auch allergische Reaktionen der Haut auf. In diesem Fall solltet ihr einen Arzt aufsuchen. Wenn ein Patient besonders sensibel auf das Minz-Öl reagiert, kann es eine starke Reaktion auslösen. So kann eine Atemnot entstehen.

Hilft Pfefferminzöl bei Reizdarm?

Pfefferminzöl könnt ihr als krampflösendes Medikament einnehmen, wenn ihr an einem Reizdarmsyndrom leidet. Das Öl entspannt die Darmmuskulatur und kann Spannungen reduzieren. Bauchkrämpfe und Blähungen verbessern sich rasch.

Die Wirksamkeit des Öls bei Reizdarm ist durch Studien belegt. Ursache für die Wirksamkeit ist der Inhaltsstoff Menthol. Er besitzt eine positive Wirkung auf die verkrampfte Darmmuskulatur.

Was ist ätherisches Pfefferminzöl?

Ätherisches Pfefferminzöl ist eines der wichtigsten ätherischen Öle im Handel. Pro Jahr stellen die Anbieter weltweit etwa 5.000 Tonnen Öl her. Der Hauptbestandteil des Öls ist Menthol.

Die Landwirte gewinnen das Öl aus den Blättern der Pfefferminzpflanze. Ihr findet Pfefferminzöle mit weiteren Mentha-Ölen wie dem billigen Minz-Öl. Dabei handelt es sich um Verfälschungen von reinem Pfefferminzöl.

Wie soll Pfefferminzöl aufbewahrt werden?

Ihr solltet Pfefferminzöl gut verschlossen aufbewahren. Kinder sollten nicht an das Arzneimittel kommen können. Wenn das Verfallsdatum abgelaufen ist, könnt ihr das Medikament nicht mehr benutzen.

Nach Anbruch des Öls beträgt seine Haltbarkeit 6 Monate.

Wie verwendet man Pfefferminzöl zum Backen?

Das Öl der Pfefferminze könnt ihr zum Backen verwenden. In vielen Rezepten werden einige Tropfen Pfefferminzöl als Zugabe gewünscht.
Das Öl kann auch in eine Vinaigrette gemischt werden.

Bekannte Rezepte mit Pfefferminzöl sind Pfefferminzringe, Plätzchen oder Süßigkeiten wie Bonbons. Pfefferminzöl passt geschmacklich besonders gut zu Schokolade. Beim Backen ist es wichtig, dass ihr ein 100 % reines ätherisches Öl verwendet. Pfefferminzöle zum Backen könnt ihr im Bioladen oder in der Apotheke kaufen.

Wie nutzt man Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen?

Viele Nutzer benutzen das Öl der Pfefferminze sehr gerne bei Spannungskopfschmerzen. Ihr könnt 2 Tropfen auf eure Schläfen oder eure Stirn auftragen. Massiert das Öl am besten in kreisenden Bewegungen in eure Schläfen ein.

Benutzt das Öl wenn möglich schon zu Beginn der Schmerzen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass das Öl nicht in eure Augen gelangt. Hier kann es zu unangenehmen Schleimhautreizungen kommen.

Wie hilft Pfefferminzöl bei Migräne?

Es gibt Studien, die aussagen, dass Pfefferminzöl eine ähnliche Wirkung hat wie Kopfschmerztabletten. Die Substanzen im Öl betäuben den Schmerz und wirken kühlend. Die Kopfmuskulatur entspannt sich und der Blutfluss in der Kopfhaut wird gesteigert.

Das Konzentrat blockiert die Verarbeitung und Weiterleitung von Schmerzimpulsen. Das Gehirn registriert so weniger Schmerzen. Daher kann das Öl dabei helfen, den Gebrauch von Schmerzmedikamenten einzuschränken.

Wie wirkt Pfefferminzöl bei Haarausfall?

Das Öl aus Pfefferminze eignet sich sehr gut für die Haar- und Kopfhautpflege. Das Öl beruhigt eure trockene Kopfhaut und lindert den Juckreiz. Es regt die Durchblutung der Kopfhaut sanft an.

Die Haarfollikel auf der Kopfhaut festigen sich und es kommt zu einem besseren Haarwachstum. Die Haare werden insgesamt kräftiger. Eine sehr gute Wirkung zeigt eine Mischung aus Pfefferminz-, Kokos- und Mandelöl.

Wie wirkt Pfefferminzöl auf die Psyche?

Ätherisches Pfefferminzöl könnt ihr in der Aroma-Therapie verwenden. Das Öl wirkt anregend, erfrischend und fördert die Konzentration, dazu kann es beruhigend wirken. Das Öl der Pfefferminze kann Müdigkeit und Schlappheit mindern.

In einer Duftlampe solltet ihr nur 2 oder 3 Tropfen von dem Öl verwenden, da es sehr intensiv sein kann. Das Öl eignet sich in einer Duftlampe besonders gut für Konferenzräume oder für Büros. Es sorgt für eine frische und klare Atmosphäre.

Hat Pfefferminzöl Nebenwirkungen?

Bei der Nutzung des Öls können Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören Übelkeit oder Sodbrennen, auch Mundbrennen kann es geben. Wenn ihr das Öl der Pfefferminze auf eure Haut auftragt, kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Falls ihr das Öl als Arzneimittel zu euch nehmt, können eher unangenehme Nebenwirkungen auftreten. Bei Kindern und Säuglingen kann der Wirkstoff Menthol eine Atemnot auslösen.

Wann solltet ihr Pfefferminzöl nicht benutzen?

Wenn ihr Gallenprobleme habt, solltet ihr kein Pfefferminzöl einnehmen. Falls ihr an Asthma leidet, müsst ihr zuerst euren Arzt oder Apotheker fragen. Als Asthmatiker dürft ihr keine ätherischen Öle inhalieren, da ihr so einen Asthmaanfall auslösen könnt.

Falls ihr an Epilepsie leidet oder bei Kindern unter 6 Jahren solltet ihr das Pfefferminzöl nicht anwenden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit dürft ihr das Öl nur äußerlich anwenden. Ätherische Öle können über die Plazenta ins Blut des Babys gelangen und ihm so schaden.

Kann man Pfefferminzöl mit Homöopathie benutzen?

Wenn ihr homöopathische Mittel einnehmt, solltet ihr kein Pfefferminzöl benutzen. Das Öl kann die homöopathische Wirkung der Medikamente praktisch aufheben. Ihr solltet das Öl auch entfernt von homöopathischen Arzneimitteln lagern.

Es ist sinnvoll, Pfefferminz und Menthol freie Zahnpasta zu verwenden. Auch Bonbons, die Menthol, Minze oder Pfefferminz enthalten, solltet ihr während einer homöopathischen Behandlung besser meiden.

Worauf solltet ihr achten, wenn ihr Pfefferminzöl verwendet?

Ihr solltet das Öl der Pfefferminze auf keinen Fall unverdünnt verwenden – weder äußerlich noch innerlich. Falls ihr Kapseln einnehmen wollt, solltet ihr euch für ein Fertigarzneimittel aus der Apotheke entscheiden. Welche Form des Öls ihr aussucht entscheidet darüber, wie gut das Mittel helfen kann.

Wenn ihr Spannungskopfschmerzen habt, könnt ihr das verdünnte Öl direkt auf die schmerzende Stelle einmassieren. Ihr könnt es auch vorher auf ein Tuch träufeln. Zur richtigen Anwendung des Öls könnt ihr euch in der Apotheke eine Beratung holen.

Wie verwendet man Pfefferminzöl in Kosmetikprodukten?

Das Öl aus Pfefferminze findet ihr in verschiedenen Kosmetikprodukten. Es kann Bestandteil von einem speziellen Bartshampoo sein. Hier wirkt das Öl kühlend und extra pflegend.

Für Haarshampoo benutzt man ebenfalls Pfefferminzöl. Es stimuliert das Haarwachstum und beruhigt die Kopfhaut. Öl aus Pfefferminze findet ihr auch in Duschgels, Badezusätzen oder Flüssigseifen. In Lippenpflegestiften benutzt man es ebenfalls gerne.

Wie nutzt ihr Pfefferminzöl für ein Aromabad?

Für ein Aroma Bad könnt ihr ein paar Tropfen Pfefferminzöl mit 2 – 3 EL Sahne oder Honig mischen. Diese Mischung lasst ihr in das warme, einlaufende Badewasser fließen. Das Aroma Bad bietet euch eine herrliche Möglichkeit zu entspannen.

Ihr solltet eine Wassertemperatur zwischen 35 und 38 grad C wählen und das Bad sollte nicht mehr als 10 Minuten dauern. Danach könnt ihr euch 1 Stunde lang ausruhen.

Wie nutzt ihr Pfefferminzöl für die Raumbeduftung?

Für eine Raumbeduftung füllt ihr 5 Tropfen des Pfefferminzöls in eine Duftlampe. Ihr könnt das Öl auch auf einen Duftstein träufeln. Auf diese Art könnt ihr die Wirkung und die Kraft der Pfefferminze genießen und nutzen.

Das Aroma von Pfefferminzöl ist frisch und dominant, es riecht nach Minze mit einem Kampferakzent. Ihr könnt das Öl mit anderen Ölen wie Rosmarin, Eukalyptus, Zitrone oder Lavendel mischen. Das Öl der Pfefferminze wirkt konzentrationsfördernd, vertreibt schlechte Laune und regt eure Sinne an.

Wie funktioniert ein Duftstein?

Duftsteine bestehen in der Regel aus Ton. Wenn ihr ein ätherisches Öl auf den Stein gießt, kann das Öl in den Ton einziehen. Von hier aus beginnt das ätherische Öl zu verdunsten.

So kann das Öl seinen Duft in den Raum abgeben. Nach einiger Zeit verfliegt der Duft im Raum. Auf dem Duftstein bleiben nur wenige oder keine Rückstände des Öls bestehen.

Wie könnt ihr Pfefferminzöl selber machen?

Ihr könnt Pfefferminzöl ganz einfach selbst machen. Zuerst zerkleinert und wascht ihr einige Pfefferminzblätter, dann gebt ihr die Blätter in ein Schraubglas und füllt 500 ml kaltgepresstes Olivenöl dazu.

Stellt das Glas auf eine Fensterbank in die Sonne und lasst das Öl dort 6 Wochen lang ziehen. Nach dieser Zeit das Öl durch ein Sieb schütten und es in kleine dunkle Apothekerfläschchen abfüllen. An einem kühlen Ort könnt ihr das Öl aus Pfefferminze bis zu 12 Monate lang lagern.

Wie nutzt man Pfefferminzöl für Inhalationen bei Erkältungen?

Ihr könnt 3-4 Tropfen Pfefferminzöl in einen Topf mit heißem Wasser geben. Hängt euch ein Handtuch um den Kopf und beugt euch vorsichtig über den Topf zum Inhalieren. So geht möglichst wenig Wärme verloren.

Achtet darauf, dass ihr genügend Abstand zum Wasser haltet, damit sich euer Gesicht nicht verbrüht. Für kleine Kinder ist das Inhalieren mit einem Topf nicht geeignet. Für sie könnt ihr ein Erkältungsbad mit ätherischen Ölen nutzen.

Kann man Pfefferminzöl auch für Tiere verwenden?

Pfefferminzöl könnt ihr auch für Tiere verwenden, besonders für Hunde und Pferde ist das Öl gut geeignet. Das Öl aus Pfefferminze wird als Erste-Hilfe-Öl verwendet, da es blutstillend bei Bissverletzungen und bei Schnittwunden wirken kann.

Wenn euer Hund bei einer Autofahrt an Reiseübelkeit leidet, kann Pfefferminzöl hervorragend helfen. Dafür tropft ihr 1 bis 2 Tropfen Öl auf ein Tuch und legt es in die Nähe eures Hundes. Für Pferde wird eine Inhalation aus Eukalyptusöl und Pfefferminzöl (Verhältnis 1:1) genutzt. Für Katzen ist Pfefferminzöl nicht geeignet.

Wie wirkt Pfefferminzöl bei einer Erkältung?

Bei einer Erkältung hat das Öl eine gute Wirkung, da es hilft, den Schleim aus den Bronchien zu lösen. Dies verringert den Husten. Dazu macht es das Atmen mit einer verstopften Nase leichter.

Ihr könnt das Öl aus Pfefferminze inhalieren, es als Balsam auf die Haut streichen oder es als Bestandteil von Nasensprays benutzen. Das Öl wirkt antibakteriell und kann so die Krankheitserreger bekämpfen. Pfefferminzöl wird auch als Gurgellösung bei Halsschmerzen angeboten.

Wie wirkt Pfefferminzöl gegen Schweißausbrüche?

Besonders in den Wechseljahren leiden viele Frauen unter Schweißausbrüchen. Der Östrogenspiegel sinkt und verändert so das Empfinden für Temperatur. Die Durchblutung wird stärker und löst so Hitzegefühle und Schweißausbrüche aus.

Ein Pfefferminz Hydrolat kann hier sehr gut Abhilfe schaffen. Wenn ihr unter Hitzewallungen leidet, solltet ihr euren Oberkörper gründlich mit dem Hydrolat aus Pfefferminzöl einsprühen. Die Menthole aus der Minze wirken beruhigend und sorgen für eine Abkühlung.

Wie hilft Pfefferminzöl bei der Hautpflege?

Pfefferminzöl enthält viel Menthol und wirkt deswegen leicht antibakteriell und hilft gegen Pilze. Daher kann man es gut bei Akne oder entzündlichen Hautkrankheiten verwenden.

Für fettige Haut gibt es Hautpflegeprodukte, die Pfefferminzöle enthalten. Das Öl bekämpft Mitesser und Entzündungen. Außerdem sorgt es für eine gute Balance der Hautoberfläche.

Wie wirkt Pfefferminzöl gegen Muskelverspannungen?

Ihr könnt Pfefferminzöl äußerlich anwenden bei Muskel- und Nervenschmerzen. Dazu mischt ihr 2 Tropfen Pfefferminzöl mit einem EL eines anderen Öls (als Träger Öl). Verteilt die Mischung auf dem Muskel und reibt es gut in die Haut ein.

Pfefferminzöl entspannt auch bei Wadenkrämpfen. Deswegen benutzen es Sportler gerne. Ihr könnt es in eure Waden einmassieren da es hier Krämpfen vorbeugt und entspannend wirkt.

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