Rapsöl

Inhaltsverzeichnis

Rapsöl – Der gesunde Allrounder in der heimischen Küche

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Rapsöl? Welches Rapsöl sollte ich benutzen? Kann zu viel Rapsöl zu körperlichen Beschwerden führen? Diese und weitere Fragen werden nun in diesem umfassenden Ratgeber beantwortet.

Das Rapsöl kann auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurückblicken. Zunächst wurde es nur als Schmiermittel oder zur Herstellung von Seife benutzt, da es einen zu bitteren Geschmack aufwies, um zum Zubereiten von Gerichten verwendet zu werden.

Im Laufe der Zeit machten Züchter allerdings Fortschritte beim Anbau von Sorten, die weniger Bitterstoffe aufwiesen. Zum Ende des 20. Jahrhundert begann das Rapsöl dann seinen Siegeszug durch die Küchen der Welt. Seit 2006 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft sogar spezielle Medaillen, die den Geschmack einzelner Produkte ehren. Alleine im Jahr 2020 wurden sieben Hersteller geehrt.

Verbraucherorganisationen haben im letzten Jahrzehnt einen steigenden Qualitätsanstieg bei den Rapsölen verzeichnet. So fiel 2009 noch jedes zweite Öl wegen des miserablen Geschmacks auf. Elf Jahre später wurden nur noch 2 von 23 Produkten als mangelhaft bewertet. Somit können die Verwender neben den zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen auch vom hervorragenden Geschmack des Rapsöls profitieren.

Im Jahr 2019 konnte das Rapsöl zum zehnten Mal in Folge seinen Spitzenplatz als beliebtestes Speiseöl Deutschlands behaupten. Über 70 Millionen Liter Rapsöl kaufen die deutschen Haushalte jedes Jahr, um ihre Speisen zu ergänzen. Da der Raps sehr anspruchslos ist, kann er auch hierzulande unkompliziert angebaut werden. Rapsöl ist damit aufgrund seiner geringen Transportkosten sehr klimafreundlich.

Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit Rapsöl

Rapsöl in schönen Dosier-Flaschen auf Tisch vor einem Rapsfeld

1. Produktempfehlungen

Welches Rapsöl schnitt im Test von Stiftung Warentest am besten ab?

Bei der Untersuchung aus dem Jahre 2018 erzielten die raffinierten Rapsöle von Rapso, Brändle und Mazola die besten Ergebnisse. Das kaltgepresste Rapsöl hingegen sollte vor allem von Aldi Nord und DM gekauft werden, da diese Produkte die höchste Qualität aufweisen.

Rapso Rapsöl:

Rapso 100% reines Rapsöl 750 ml, 1er Pack (1 x 750 ml)
  • 100 % aus kontrolliertem österreichischem Vertragsanbau
  • Mit Zertifikat garantiert ohne Gentechnik
  • Schonende, rein physikalische Pressung ohne chemische Lösungsmittel
  • Reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren
  • Vielseitig verwendbar für die kalte und warme Küche

Mazola Rapsöl:

Mazola Rapsöl, 750 ml
  • reich an Vitamin E
  • bis 180° C erhitzbar
  • geschmacksneutral

Welche Vorteile bietet mir das Rapsöl von Brändle?

Das Rapsöl der Firma Brändle ist nicht umsonst das meistverkaufte Markenrapsöl Deutschlands. Es unterstützt die Lebensmittel bei der Entfaltung ihres Geschmacks und ist bei Temperaturen über 180 Grad immer noch einsetzbar. Damit eignet sich das Rapsöl sehr gut, um beispielsweise Zitronenkuchen oder Muffins zu backen. Darüber hinaus ist dieses qualitativ hochwertige Produkt für wenig Geld zu erwerben.

Kann das günstige Rapsöl von Aldi mit den anderen Ölen überhaupt mithalten?

Mehr als das. Die Tests von verschiedenen Verbraucherorganisationen bestätigten immer wieder, dass gutes Rapsöl nicht unbedingt teuer sein muss. Die Artikel von Aldi und Lidl konnten die Produkttester immer wieder aufs Neue von sich überzeugen. In einigen Untersuchungen gingen sie im Bezug auf den Geschmack sogar als Testsieger hervor. Ungeachtet ihres Preises.

Welches Rapsöl erhielt beim Verbrauchertest 2020 die besten Noten?

Die Verantwortlichen des Verbrauchermagazins Öko-Test veröffentlichten im Oktober 2020 eine Untersuchung, bei der sie über 20 Rapsöle analysierten. Bei dem raffinierten Rapsöl überzeugten die Produkte von Ja! und Kunella am meisten.

Kunella Rapsöl:

Kunella Rapsöl mit feinem Buttergeschmack (0,5 l)
  • riecht und schmeckt wie frische Butter und ist sehr gut als Butterersatz geeignet
  • für die ernährungsbewusste Küche, da keine tierischen Fette enthalten sind
  • laktosefrei
  • sehr hitzestabil (Rauchpunkt bei ca. 201 °C)
  • für warme und kalte Küche: Backen, Braten, Grillen, Dünsten sowie für Dressings oder Marinaden...

Des Weiteren verdiente sich das „Moritz Raps Kernöl nativ“ von Kleeschulte in der Kategorie „kaltgepresste Öle“ als einziges Erzeugnis die Note „sehr gut“. Der Preis von fast 8 € für eine Flasche ist also mehr als gerechtfertigt.

MORITZ BIO Rapskernöl, kaltgepresst, nativ:

MORITZ BIO Rapskernöl, kaltgepresst, nativ
  • ohne Gentechnik (VLOG)
  • nativ hergestellt - ohne Zusätze
  • Rapssaat aus kontrolliertem Bioanbau

Gibt es Albaöl auch im Rewe zu kaufen?

Ja, Rewe bietet Rapsöl von Albaöl an. Die 0,75-Liter-Flasche bietet den Verbrauchern außerdem wichtige Anwendungshinweise. So wird darauf verwiesen, dass das Öl einen Rauchpunkt von 220 Grad Celsius besitzt und sowohl für warme als auch für kalte Küche Spezialitäten verwendet werden kann. Das es von Natur aus laktose- und glutenfrei ist, wird nur die wenigsten überraschen.

Das Rapsöl vom Lidl ist ja sehr günstig. Weist es dennoch eine gute Qualität auf?

Das Rapsöl des Discounters kann nicht nur durch seinen niedrigen Preis überzeugen. Verbrauchertests belegen immer wieder das hervorragende Niveau des Produkts. Stiftung Warentest kam zu Beginn des Jahres 2020 zu dem Ergebnis, dass das kaltgepresste Rapsöl vom Lidl eine gute Qualität aufweist.

Wo kann ich purea Rapsöl erwerben?

Dieses Rapsöl steht bei REWE in den Regalen und ist bereits für weniger als 3 € zu erhalten. Das Unternehmen verzichten beim Herstellungsprozess völlig auf chemische Zusatzstoffe. Die Produkte erhalten so den neutralen Geschmack, den die Verbraucher seit Jahren lieben und schätzen.

Erhalte ich Albaöl auch im Edeka in meiner Nähe?

Die Edeka-Geschäfte verfügen in der Regel über eine standardisierte Auswahl an Waren. Zu diesem Sortiment gehört auch das Rapsöl von Albaöl. Es wird dort meisten für einen Preis von 6,39 € angeboten.

Wie gut schneidet das Mazola Rapsöl im Vergleich zu anderen Speiseölen ab?

Bei der Erhebung von Stiftung Warentest im Januar des Jahres 2020 belegte das raffinierte Rapsöl von Mazola den dritten Platz. Mit einer Bewertung von 2,0 ließ es bekannte Vertreter wie Hipp und Rapsgold hinter sich.

Ist das aldi Rapsöl weiterzuempfehlen?

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest konnte die Kunden von Aldi Süd durch ihre Überprüfung 2019 beruhigen. Das kaltgepresste Rapsöl des Einzelhandelsriesen wurde zum Testsieger erklärt. Die Tester verwiesen jedoch auch darauf, dass das Aldi Rapsöl nicht zum Braten geeignet ist.

2. Entscheidungskriterien vor dem Kauf

Muss ich immer das teure Rapsöl kaufen?

Nein. Mehrere Vergleiche ergaben, dass auch günstiges Rapsöl qualitativ hochwertig ist. Nennenswerte Vertreter wären hier die Artikel von Brändle oder DM.

Bei der Zubereitung von Speisen für Babys kann ebenfalls Rapsöl verwendet werden. Diese Produkte kosten dann in der Regel auch deutlich mehr als andere Öle. Preise von bis zu 20 € müssen hierbei einkalkuliert werden.

Warum ist Rapsöl so gesund?

Rapsöl enthält sehr viel mehrfach ungesättigtes Fett. Dieses Fett kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Er benötigt es jedoch, um sein Immunsystem zu stärken. Des Weiteren ist das mehrfach ungesättigte Fett ein Garant für die optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns. Es schützt das Nervensystem und sorgt somit zum Beispiel dafür, dass äußere Reize aufgenommen und verarbeitet werden können.

Wo liegt der Unterschied zwischen Rapsöl und Rapskernöl?

Wie es der Name bereits verrät wird beim Rapskernöl nur der Kern der Samen verwendet. Die Schale wird vollständig entfernt. Fans schätzen den leicht süßlichen Geschmack, der intensiver wahrgenommen wird, als der des Rapsöls. Aus diesem Grund wird das Rapskernöl auch gerne als Gewürz eingesetzt.

Was ist eigentlich raffiniertes Rapsöl?

Als raffiniertes Rapsöl wird Öl bezeichnet, das von störenden Inhaltsstoffen befreit wurde. Durch diesen Vorgang verliert es seinen charakteristischen Geschmack. Eine leichte Überdosierung wirkt sich somit nicht negativ auf das Aroma der zubereiteten Speisen aus. Das raffinierte Rapsöl ist darüber hinaus unempfindlicher gegen Hitze und kann dadurch sehr gut zum Braten verwendet werden.

Welche Vorteile bietet das im Rapsöl enthaltene Omega 3?

Das Omega 3 sorgt dafür, dass das Blut besser durch die menschlichen Adern fließt. Dadurch werden wichtige Nährstoffe zu den Zellen transportiert. Außerdem wirkt es entzündungshemmend, sodass sie zur Linderung von chronische Erkrankungen beitragen.

Kann Rapsoel ungesund sein?

Es ist wie bei allen Lebensmittel. Die Menge macht das Gift. In Maßen profitiert der menschliche Körper ungemein von den zahlreichen Vorteilen der Öle. Ein unverhältnismäßiger Verzehr führt allerdings zu unerwünschten Beschwerden.

So fanden Forscher bei tierischen Versuchen heraus, dass ein erhöhter Konsum von Rapsoel die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, erhöht. Es darf darüber hinaus nicht außer Acht gelassen werden, dass Öle zum größten Teil aus Fett bestehen. Menschen, die häufig Rapsoel verwenden, müssen ihre körperlichen Aktivitäten nach dieser vermehrten Kalorienaufnahme richten. Andernfalls droht ihnen auf Dauer ein Kampf mit dem Übergewicht.

Wie erkenne ich kaltgepresstes Rapsöl?

Das ist ganz einfach. Die Farbe gibt einen ersten Hinweis auf die Identität des Rapsöls. Erinnert sie eher an Honig als an Sonnenblumen, dann handelt es sich oftmals um kaltgepresstes Rapsöl. Um alle Zweifel zu beseitigen, genügt jedoch der Geschmackstest. Das nussige Aroma ist ein klarer Beweis. Unbehandelte Öle besitzen in der Regel keinen Eigengeschmack und können deshalb ausgeschlossen werden.

Ist Rapsoel gesund?

Ja, definitiv. Die im Rapsoel enthaltenen ungesättigten Fettsäuren mindern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein Grund liegt in der Senkung des Cholesterinspiegels.

Weiterhin liefert Rapsoel eine große Menge an Vitamin E und Karotinoiden. Diese Elemente wirken sich ebenfalls positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Sie fangen zusätzlich freie Radikale ab, die Schäden an menschlichen Zellen verursachen und damit Krankheiten wie Krebs begünstigen.

Die reichen Vitamin E-Vorkommen im Rapsoel sorgen auch für eine gesündere Ausstrahlung. Die Falten der Haut werden gestrafft und der Schutz vor der UV-Strahlung erhöht.

Muss es immer bio Rapsöl sein?

Bio-Produkte enthalten in der Regel mehr Vitamine als Nicht-Bio-Waren. Außerdem weisen sie einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen auf, die den Blutdruck senken und viele Krebsarten bekämpfen.

Die Verbraucher sollten also alleine schon aus gesundheitlichen Gründen Bio-Produkte auswählen. Solange es der Geldbeutel erlaubt. Doch auch die Umwelt freut sich über diesen Schritt. Die Bio-Bauern verpflichten sich nämlich zu einem verantwortungsbewussten und damit nachhaltigen Anbau. Es muss also nicht immer Bio Rapsöl sein. Wäre aber schön.

Kann ich bedenkenlos Albaöl kaufen, um meine Gerichte zu verfeinern?

Albaöl ist ebenso reich an Vitamin E und Karotinoiden wie das „normale“ Rapsöl. Es besitzt die gleiche Menge an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und beinhaltet kaum Cholesterin.

Der größte Unterschied zum herkömmlichen Rapsöl ist im Geschmack zu finden. Er erinnert beim Albaöl nämlich sehr stark an Butter. Diese Eigenheit müssen Verbraucher beachten. Wenn sie dies nicht tun, könnten sich Gäste über das Aroma der angebotenen Speisen beschweren. Menschen, die schon länger nach einer Alternative zu Butter suchen, können dagegen einen Freudenschrei ausstoßen. Ihre Suche ist nun beendet.

Warum sollte ich überhaupt Pflanzenöl kaufen?

Weil es neben den geschmacklichen Vorzügen viele gesundheitliche Vorteile aufweisen kann. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren senken beispielsweise den Cholesterinspiegel und sorgen damit für eine bessere Durchblutung im menschlichen Körper. Infolgedessen sinkt das Risiko für Herzinfarkte und Hirnschäden.

Was ist eigentlich natives Rapsoel?

Natives Rapsoel erkennt man an der goldgelben Farbe. Es befindet sich beinahe noch im natürlichen Zustand, weil es kaum behandelt wurde. Dieses naturbelassene Produkt verfügt deshalb auch über viele Vitamine und Pflanzenstoffe, die andere Ölen nicht mehr besitzen.

Welches Rapsöl kann ich bedenkenlos für die Herstellung von Babybrei einsetzen?

Wenn das Baby bereits älter als 12 Monate ist, kann der Baby Brei mit etwas Rapsöl angereichert werden. Bei einer Portion von 200 Gramm dürfen maximal 2 Teelöffel Öl hinzugefügt werden.

Das kaltgepresste Rapsöl sollte aus biologischem Anbau stammen, damit es weniger Schadstoffe aufweist. Das Immunsystem des Kleinkindes ist noch nicht vollständig ausgebildet und deshalb noch sehr anfällig für Krankheitserreger.

3. Hersteller und Anwendungsmöglichkeiten für Rapsöl

Ist Öl mit Buttergeschmack auch für vegetarische Gerichte geeignet?

Auf jeden Fall! Menschen, die auf tierische Produkte verzichten möchten, können ohne Weiteres auf dieses Rapsöl zurückgreifen. Der für Öl untypische Geschmack verfeinert Kuchen und Dressings.

Doch auch bei lauen Grillabenden sorgt es für lachende Gesichter. Marinaden und Dips erhalten durch das Albaöl eine ganz eigene Note. Dieser Geschmack wird dann auch auf die Grillspezialitäten übertragen.

Welches Rapsoel eignet sich am besten zum Braten?

Beim Braten von Lebensmitteln wird im besten Fall raffiniertes Rapsoel verwendet. Es besitzt einen höheren Rauchpunkt als anderes Rapsoel und zersetzt sich deshalb auch bei höheren Temperaturen nicht.

Sollte das Öl in der Pfanne zu rauchen beginnen, löst es sich auf. Der Bratvorgang muss sofort abgebrochen werden. Die Verwender schütten die Lebensmittel dann sicherheitshalber lieber in den Müll, da das zersetzte Rapsoel zu gesundheitlichen Schäden führt.

Ist Rapsöl ideal zum Backen von Kuchen?

Raffiniertes Rapsöl eignet sich tatsächlich hervorragend, um Kuchen anzufertigen. Es besitzt kein eigenes Aroma. Der Geschmack des fertigen Kuchens setzt sich also nur aus den anderen Zutaten zusammen. Die fleißigen Hobbybäcker können das Rapsöl somit zum Beispiel für Obstkuchen, Geburtstagstorten oder Tiramisu verwenden.

Kann ich Rapsöl zum Frittieren nutzen?

Raffiniertes Rapsöl besitzt mit knapp 60 % einen relativ hohen Anteil an Ölsäure. Dadurch ist es in der Lage, hohe Temperaturen zu verkraften. Dieses Rapsöl kann aus diesem Grund problemlos zum Frittieren von Kroketten oder Pommes Frites verwendet werden.

Warum sollte ich mich für Rapsöl mit Buttergeschmack entscheiden?

Weil Sie zum Beispiel bewusst auf tierische Produkte verzichten möchten. Das Albaöl ersetzt die Butter und bietet dennoch den charakteristischen Geschmack des Milchproduktes.

Da Fische ebenfalls nicht auf dem Speiseplan stehen, verlieren Veganer eine wichtige Omega-3-Quelle. Auch hier kann das Rapsöl mit dem Buttergeschmack Abhilfe leisten. Ein Teelöffel des Öls reicht bereits aus, um den Tagesbedarf zu decken. Damit gehört das lästige Schlucken von Fischölkapseln der Vergangenheit an.

Kann Rapskernöl zum Braten verwendet werden?

Durch die Schälung der Saat verliert das Rapskernöl einen gewissen Teil seiner Widerstandskraft. Aus diesem Grund sollten die Nutzer es nicht zu hohen Temperaturen aussetzen. Für das Braten und Frittieren eignet es sich deshalb nicht unbedingt.

Die Hobbyköche sollten ihre Lebensmittel stattdessen lieber garen oder dünsten. Auf diesem Wege bleiben auch viel mehr Nährstoffe erhalten.

Was muss ich beim Frittieren mit Rapsoel beachten?

Es ist wichtig, dass die Hobby-Köche kein kaltgepresstes Rapsoel verwenden. Der niedrige Rauchpunkt macht es ungeeignet für das Frittieren. Darüber hinaus besitzt dieses Rapsoel einen zu starken Eigengeschmack, der sich auf die Lebensmittel überträgt.

Raffiniertes Rapsoel ist hier die bessere Alternative. Die tiefgekühlten Lebensmittel werden vor dem Frittieren zum Auftauen in eine Schüssel gelegt. Im Anschluss tupfen die Küchenchefs diese Speisen mit einem Tuch ab, um Wasserrückstände zu vermeiden. Diese sorgen nämlich für die schmerzhaften Fettspritzer.

Wenn das Rapsoel die nötige Temperatur erreicht hat, legen die Hobbyköche ihre Lebensmittel in die Fritteuse und warten bis alles schön goldbraun ist. Nach dem Verzehr der Speisen wird das kühle Rapsoel in eine Flasche gefüllt und im Restmüll entsorgt.

Warum sollte Pflanzenöl zum Backen eingesetzt werden?

Die Öle sorgen beim Backen für die fluffige Konsistenz. Rapsoel beispielsweise macht den Kuchen sowohl saftig als auch weich und damit zu einem echten Hochgenuss. Da das Öl mehr Fett als Butter enthält, wird auch weniger davon benötigt.

Des Weiteren empfinden die meisten Bäcker das Rapsoel auch als angenehmer beim Durchkneten des Teiges. Der Herstellungsprozess wird außerdem beschleunigt, weil das Öl nicht erst klein gerieben wird.

4. Weitere häufige Fragen und Antworten im Bezug auf Rapsöl

Ist raffiniertes Rapsoel gesünder als normales Rapsoel?

Nein. Ganz im Gegenteil. Mit der Abgabe seines Aromas verliert das Rapsoel auch wertvolle Vitamine. Es liefert immer noch das wertvolle Omega-3, ist jedoch insgesamt nicht so nährstoffreich wie das normale Rapsoel.

Was genau ist neutrales Pflanzenöl?

Dieses Öl besitzt keinerlei Eigengeschmack. Durch diese Eigenschaft können die Verwender von den nährstoffreichen Inhalten profitieren, ohne das Aroma ihres Gerichts zu verändern. Beim Rapsoel wäre hier das raffinierte Rapsoel zu nennen, das geschmacksneutral ist.

Warum benötigen Babys Rapsöl?

Fettlösliche Vitamine wie Vitamin A oder Vitamin E werden vom Körper nur aufgenommen, wenn sie in Kombination mit Rapsölen verzehrt werden, da diese eine große Menge an Fett besitzen.

Darüber hinaus verleiht das Rapsöl den Speisen einen angenehmeren Geschmack. Dadurch nehmen die Kleinkinder genügend Nahrung zu sich. Die große Kaloriendichte des Rapsöls sorgt dann weiterhin für eine ausreichende Gewichtszunahme, die in den jungen Jahren von großer Bedeutung ist.

Was muss ich bei der Lagerung von Albaöl besonders beachten?

Bei Albaöl müssen keine besonderen Dinge im Bezug auf die Lagerung beachtet werden. Es unterscheidet sich hier nicht von anderen Rapsölen. Sie dürfen es nicht über einen längeren Zeitraum dem Licht aussetzen, da es dunkle Orte wie Schränke oder Vorratskammern bevorzugt.

Nachdem das Rapsöl geöffnet wurde, muss es kühl gelagert und innerhalb der nächsten Wochen aufgebraucht werden. Ansonsten verliert es nicht nur seinen Geschmack. Das abgelaufene Rapsöl kann dann auch zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Besteht ein Unterschied zwischen nativem Rapsöl und kaltgepressten Rapsöl?

Nein, die beiden Begriffe ersetzten sich gegenseitig und dienen als Synonyme. Natives Rapsöl entsteht durch das Kaltpressen oder kalte Extrahieren der Saat. Durch diesen Prozess ist das native Rapsöl reicher an ungesättigten Fettsäuren und liefert mehr Vitamine. Es spielt jedoch keine Rolle, ob auf einer Flasche natives oder kaltgepresstes Rapsöl steht. Es handelt sich um das gleiche Produkt.

Wie lange ist Rapsoel geschlossen haltbar?

Wenn das Haltbarkeitsdatum schwer zu erkennen ist, fragen sich viele Verbraucher, wie lange sie ihr Rapsoel überhaupt lagern dürfen. Diese Sorge ist allerdings unbegründet. Rapsoel kann im geschlossenen Zustand bis zu 18 Monate aufbewahrt werden. Die Besitzer müssen es kühl und dunkel lagern, um auch nach einem längeren Zeitraum noch darauf zurückgreifen zu können.

Woran erkenne ich abgelaufenes Rapsoel?

Die Verwender müssen das Rapsoel vor jedem Einsatz kosten, weil der Zustand des Öls von außen schwer zu beurteilen ist. Vor allem wenn eine Unsicherheit im Bezug auf die Haltbarkeit besteht, darf das Rapsoel nicht einfach so eingesetzt werden.

Bereits beim Öffnen der Flasche wird das Öl in den meisten Fällen einen so starken Geruch absondern, der nicht unbedingt zum Benutzen einlädt. Die Kostprobe wird dann bei abgelaufenem Rapsoel für verzogene Gesichter sorgen, weil der ranzige Geschmack unerträglich ist. Diese Produkte müssen rasch entsorgt werden.

Ist Rapöl gesünder als Olivenöl?

Nein, aber auch nicht ungesünder. Die beiden Öle haben jeweils ihre Vorteile und sollten nach dem Verwendungszweck ausgesucht werden. Raffiniertes Olivenöl ist beispielsweise sehr gut zum Braten geeignet während natives Rapsöl eine schmackhafte Beilage für selbstgemachte Salate darstellt.

Kann Rapsoel Krebs verursachen?

Beim zu starken Erhitzen des nativen Rapsoels ist Vorsicht geboten. Dieser Prozess vernichtet nämlich nicht nur wertvolle Vitamine. Das Öl zersetzt sich, wenn es seinen Rauchpunkt überschritten hat und produziert dann krebserregende Transfette, die auch für Herzinfarkte und Schlaganfälle verantwortlich sind.

Dieses Risiko können die Verbraucher vermeiden, wenn sie das native Rapsoel nicht zum Braten verwenden. Wenn sie dies dennoch tun, sollten sie darauf achten, dass es nicht anfängt zu rauchen. Wenn dieser Fall eintritt, sind sie gezwungen, das komplette Gericht zu entsorgen, weil das Rapsoel die Transfette auf alle Lebensmittel verteilt.

Fördert Rapöl Entzündungen?

Im Gegenteil. Eine Studie hat ergeben, dass die tägliche Einnahme von Rapsöl bei übergewichtigen Menschen entzündungshemmend wirkt. Diese Personen leiden im Zusammenhang mit ihrer Körperfülle häufig unter chronischen Entzündungen.

Die Studie bewies, dass Rapsöl hier einen Beitrag zur Heilung der Beschwerden leistete. An der Untersuchung nahmen allerdings nur 18 übergewichtige Männer teil, sodass erst die weiteren Forschungen ein Gesamtbild von der heilenden Wirkung erzeugen können.

Wie wird kaltgepresstes Rapsoel eigentlich hergestellt?

Nach der Prüfung der Saat wird sie zunächst getrocknet und im Anschluss gepresst. Dafür werden sogenannte Schneckenpressen eingesetzt. Die Hersteller legen ein besonderes Augenmerk auf die Verhinderung von Reibung und Wärme.

Im nächsten Arbeitsschritt wird das Rapsöl mehrmals gefiltert. Abschließend füllen die Maschinen oder Arbeiter das Endprodukt in die Flaschen. Nach der Etikettierung bieten die Händler das kaltgepresste Rapsoel dann zum Verkauf an.

Letzte Aktualisierung am 8.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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